Raimar am Montag, 20. April 2009

Gestern hatten wir vom Austauschprogramm eine Einladung zur BW-Party ins Clubhaus des Hartford Saengerbundes bekommen. Neben den deutschen Exchanges waren auch die Amis die dieses Jahr Nach BaWü gehen eingeladen. Leider war der Ulmer und Hohenheimer Tisch wieder ohne Amis — unsere Unis sind leider zu klein für ein Programm.
Neben echten HB gab es Kassler, Sauerkraut und Kartoffelbrei, das erste urdeutsche Essen seit Monaten. Nette Sache war das, auch wenn die Einrichtung des Clubhauses teilweise so in der Form zu Hause so nicht immer akzeptabel wäre. ;-) Seht selbst:

undefined undefined undefined undefined undefined

Raimar am Freitag, 17. April 2009

Ich bin jedesmal wieder entzückt wenn mein Computational Genomics Professor bei diversen Verbungsschemata davon spricht dass die Eltern heiraten und dabei implizit das Zeugen von Kindern meint.
Irgendwie süß — ich sollte mal fragen was passiert wenn sie nicht verheiratet sind.

Raimar am Donnerstag, 26. März 2009

Für die Aufnahme an ihrer Traumuniversität kämpfen junge Amerikaner bis zur Erschöpfung. Wie die 17-jährige Anya Adamsky

 – Quelle: Zeit.de

Den kompletten Artikel gibts hier, sehr lesenswert! Mehr noch mehr wissen will kann sich noch dieses Video anschauen das ich im September gepostet habe.

Raimar am Samstag, 21. März 2009

Einer der größten und am meisten von den Medien begleiteten Pleiten war die von Circuit City — einem Elektronikhändler vom Format Mediamarkt. Mehr Infos gibts bei Google News, es z.B. bei der NYT. In Manchester (wirklich hübscher Ort hier in der Gegend) gab es mal einen und ich bin zufällig dran vorbeigekommen. Eine gute Gelegenheit für das persönliche Rezessions-Photo-Shooting! :D

undefined undefined undefined    

Das einzig noch bildhaftere Foto der Krise könnte man glaube ich nur in Detroit vor dem GM Renaissance Center schießen.

Raimar am Montag, 16. März 2009

photo-4

Gefunden auf dem Reshelving-Wagen im vierten Stock.
Danke hiermit an Annes fancy Apple MacBook iIchMacheSpiegelverkehrteBilder Kamera!

Raimar am Samstag, 14. März 2009

Unglaublich, noch 10 Wochen USA und davon 8 Wochen UConn — schon komisch bald wieder zu Hause zu sein. :-)

Raimar am Montag, 9. März 2009

Wenn ihr mal sehen wollt wieviel Spaß man an U.S. Grenzen und Inlandsflügen hat darf sich jetzt „Homeland Security USA“ auch auf youtube anschauen. An den TSA Freunden darf ich morgen auch wieder vorbei auf dem Weg nach Miami …

Die erste Folge gibts jetzt hier in 5 Teilen, der erste Teil:

Den Rest gibts nach Klick auf „weiterlesen“.

Read the rest of this entry »

Raimar am Sonntag, 1. März 2009

Zugetragen auf einer der unzähligen Frat-Parties …

$Ami: Oh german? I’m german! But Ⅰ don’t speak it!
me: so apparently you are german.
$ami: apparently? Ⅰ AM german!

… und weg war er. Ich habe wohl seinem Nationalstolz nachhaltigen Schaden zugefügt.

Ferdinand am Freitag, 30. Januar 2009

Normalerweise wird in Mexiko Alkohol nur bis 23 Uhr verkauft. Die Supermärkte haben zwar meist 24 Stunden geöffnet – verkaufen aber nach dieser Sperrstunde keinerlei Alkoholika mehr. Dieses Gesetz ist allerdings kein Bundesgesetz, noch nicht mal eines der Bundesstaaten, sondern wird von den Komunen verordnet (allerdings konsequent von allen, die ich jetzt so kennengelernt habe). Der Trick trotzdem an Alkohol zu kommen sieht in Guadalajara so aus: GDL ist nicht eine große Stadt sondern besteht rechtlich aus verschiedenen Städten, die zusammengewachsen sind. Ein kleiner Fleck gehört aber einfach zu keiner dieser Teilstädte (wenn ich mich richtig erinnere zwischen Zapopan und Guadalajara) La Penca. Und so hat dort ein kleiner 24-h Liquor store aufgemacht. Die Kunden dürfen den Laden nicht betreten sondern werden durch ein dickes Eisengitter hindurch versorgt, Betonsperren schützen, die am Gehsteig wartenden Leute vor betrunkenen Autofahrern, private Security überwacht das ganze. Ein recht lustiger Ort wie ich finde. Selbst hatte ich noch nie eine Kamera dabei habe aber ein kleines Youtube Video gefunden.

Und gerade wenn ich schon beim Thema „Alkoholverbot, mit Schlupflöchern so groß wie Scheunentore“ bin… Dass das mit dem Alkoholverbot in den USA nach Gesetzesbuchstaben strenger ist als in jedem anderen Land durfte ich bei meinem letzten Ausflug ja hautnah mitbekommen. Raimi und ich wurde trotz einem deutschen Persi fast nirgendwo reingelassen. Beim Irish-pup in San Diego wurden wir erst nach Hause geschickt, um den Reiesepass zu holen. Als ich den Türsteher danach noch mal angesprochen habe, dass ein deutscher Pass im Endeffekt ein Personalausweis mit ein bisschen Verpackung drum rum ist, hat er nur die Schultern gezuckt – so sind halt die Regeln. „Für Ausländer“ müßte man dazu sagen, denn bei Amis wird wie selbstverständlich ein Personalausweis akzeptiert und nicht nach dem Reisepass (wie auch, die meißten ham ja keinen) gefragt. Wie leicht diese sich jedoch kopieren lassen, zeigt allein die Teeniequote in einer durchschnittlichen Bar.

Wie dass so bei Verboten ist: Hat man selbst den Nachteil und nur die anderen umgehen das Gesetz – regt man sich darüber auf. Und wenn man selbst den Vorteil hat – nimmt man diesen natürlich gerne an. Letzten Samstag war ich jedenfalls froh, dass noch spontan ein bisschen Bier nachgekauft werden konnte ;-)

Ferdinand am Freitag, 23. Januar 2009

Mittlerweile bin ich schon wieder fast eine Woche in Guadalajara, deshalb kurz von mir den Rest der letzten Reise. Ich bin ohne große Probleme nach Tijuana gekommen. Nur hätte ich fast vergessen meine Visa Waiver Karte zurückzugeben. Die gehen an der Grenze nämlich nicht davon aus, dass man nicht mehr zurück, in die Vereinigten Staaten kommt. Es gab keine einzige Kontrolle auf amerikanischer Seite und der Besuch bei der mexikanischen Migration war eher freiwilliger Natur (da nichts loß war habe ich mir direkt dort einen Stempel geholt – vor dem Rückflug nach GDL am Flughafen wäre aber auch noch Ok gewesen). Für meine Ausreise aus den USA musste ich noch mal die Straße überqueren, zum Eingang US. Zum Glück ging das aber ohne sich ewig wo anzustellen, weil Officer so nett war meine Visa Waiver Karte durch den Zaun hindurch anzunehmen.

Zu Tijuana: Man hört ja über die Grenzregion wirklich die übelsten Dinge die man sich vorstellen kann. Tatsächlich war es schon ein wenig skuriel einen bemalten Esel mitten auf der Straße zu sehen…

Aber diese „billige verschreibungspflichtige Arzneinen“-Tourizone ist nur ein paar Straßen lang. Ich war in dieser Stadt Gott-sei-Dank bei einer Couchsurf-Familie und hatte so die Gelegenheit auch andere Teile der Stadt zu sehen. Außerhalb ist Tijuana eine moderne und eigentlich ziemlich schöne Studentenstadt. Seine Nähe zu San Diego macht sie wirklich lebenswert (Alle Studenten haben einen dauerhaftes US-Visum, können die Grenze also einfacher überqueren als jeder Visa Waiver). Wäre da nicht die Warnung, dass es öfter mal zu Schusswechseln zwischen verfeindeten Drogenkartellen komme. Schade eigentlich.

Bevor ich es vergesse: Kurz bevor Raimar und ich uns getrennt haben, ist uns aufgefallen das es noch gar kein Bild von uns beiden zusammen gibt: Zum Abschied, also noch schnell ein Foto vor einem x-beliebigen Hotel das ne Deutschlandflagge hatte.

p1020915