So wir sind inzwischen komplett angekommen: Und wie zu erwarten war ist es wahnsinnig kalt! Und wahnsinnig kalt bedeutet hier –15℃ wenn es nicht windet, bei Wind wird es wesentlich kälter. Draußen rumlaufen ist wirklich kein Spaß, alle Leute sind krass eingepackt. Eigentlich haben wir garnicht die Klamotten die man braucht, aber wir kommen durch. Wir dachten auch erst daran uns die Kohle für die U-Bahn Karte zu sparen aber es ist einfach zu kalt um die eigentlich kurzen Distanzen zu laufen.
Ich muss mich auch erstmal entschuldigen dass es so wenig Bilder gibt, aber man hat wirklich kein Bock seine Hände aus der Tasche zu nehmen oder eventuell sogar die Handschuhe auszuziehen. Hin und wieder hab ich mich getraut und die paar Bilder gibts hier zu sehen
Ganz Interessant ist der Sprachenmix, die eigentlich wichtigste Sprache ist Französisch. Wären die ganzen Ami-Autos nicht könnte man sich fast zu Hause fühlen. Aber die US Einflüsse sind leider überall
In jedem Fall ist auch der Charakter und die Mentalität der Leute sehr europäisch geprägt. Da wird wie in Frankreich einfach über die Straße gegangen, endlich mal wieder. Nicht wie in den USA, wenn da ne Demo ist und die Polizei das Signal anmacht ist da ratz-fatz die Straße leer.
Hier erstmal zur Auflockerung ein paar Bilder:
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Den Tag haben wir uns damit verbracht in der Altstadt rumzubummeln, einem Weihnachtskonzert zu lauschen und Poutine zu essen. Morgen wird wohl Downtown auf dem Programm stehen und die Unterirdische Stadt die man hier gebaut hat. Warum ist mir inzwischen völlig klar! Ungläubige schauen hier nach!
Die Planungen für die Tage nach Montreal sind auch schon abgeschlossen: Wir werden am 23. den Greyhound nach New York nehmen (braucht 7 Stunden) und dort dann Weihnachten verbringen. Pennen werden wir in genau dem selben Hostel in dem ich auch schon in der erste Woche war. Wird sicher strange, als ich das letzte Mal dort gepennt habe hatte es draußen 30℃. Leider sind Hostels teurer über die Feiertage … Nach New York gehts dann erstmal wieder zum Campus um dann das Auto zu nehmen und dann keine-Ahnung-wohin zu fahren.
Okay, ich beginne mit gestern Abend. Wir haben uns entschieden noch eine Chicago’er Spezialität mitzunehmen: Eine Impro-Comedy Show. Also fix die Metro von Claire zu ImproOlympic genommen und uns dort ein Ticket für $5 gekauft. Bevor die eigentliche Show angefangen hat durften wir noch ein paar Sketche einer der Vorgruppe sehen. Wir waren natürlich keine 10 Minuten drin schon sind die erste Na*i-Witze gerissen worden. Ob wir da lachen dürfen?! Im Großen und Ganzen war die Show schon ganz nett, leider konnte ich nicht alle Witze verstehen. Schon beim Mittagessen war uns im TV aufgefallen dass für Chicago ein großer Schneesturm angekündigt war. Als wir dann das Theater verließen lagen erstmal 3cm Neuschnee auf der Straße und erste Räumfahrzeuge bahnten sich ihren Weg durch die Schneeverwehungen.
Heute Morgen ging es dann früh los weil wir nicht wussten ob die Busse im Schneechaos fahren würden. In diesem Fall hätten wir einen langen Umweg mit der Bahn nehmen müssen. Glücklicherweise hat alles geklappt und wir haben sowohl Bus als auch Metro pünktlich bekommen und konnten uns sogar noch ein nahrhaftes Frühstück bei McD gönnen. Wie immer die zwei Apple-Pies für $1
Am Flughafen kam dann der erste Schock: Die Hinweistafeln haben schon angekündigt dass unser Direktflug Chicago – Montreal gecancelt wurde. Um die Sache zu klären standen wir erstmal lange an der Domestic-Schlange an bevor Stk die glorreiche Idee hatte mal nachzufragen: Wir mussten natürlich ein Stockwerk höher zu den Internationalen Flügen. Ihm kam das sehr seltsam vor dass United hier nur einen Schalter unterhält. Nach längerem Schlangestehen und Gepäckumräumen (wir hatten 2 Pfund zuviel im Koffer) konnten wir dann endlich einen United-Menschen sprechen, der aber bat uns doch zu Air Canada zu gehen. Die seinen dafür zuständig.
Gut, raus aus dem Terminal, zum nächsten Terminal laufen, bei Air Canada anstellen. Der nette Herr dort tippe ein wenig Informationen in seinen Computer, beseitigte den Papierstau seines Nadeldrucks und stellte fest dass wir schon umgebucht wurden. Unser neue Reiseplan heißt: Mit United nach Ottawa im wahrlich putzigen kleinen Embraer 170 und von Ottawa dann mit Air Canada nach Montreal. Alle anderen Direktflüge waren schon ausgebucht. Er stellte uns auch gleich einen Boardingpass für Ottawa – Montreal aus und gab uns ein etwas seltsam anmutenden handgeschrieben Papierbeleg mit. Damit sollten wir dann wieder zu United gehen um unser Gepäck einzuchecken und die Boardkarten zu erhalten.
Nun ging es den ganzen Weg wieder zurück, ein klein wenig Schlangestehen und schon ging das Choas weiter. Die Dame von United war sichtlich verwirrt von der ganzen Geschichte da der Air Canada Mensch wohl die Reservierung für uns nicht veranlasst hatte. Nach Konsultation mit Ihrem Vorgesetzen gab es Bordkarten für uns und unser Gepäck wurde nach Montreal geschickt. Wir waren soweit gut in der Zeit und konnten uns nun in Richtung Sicherheitskontrollen aufmachen.
Die Schlange bei den Sicherheitskontrollen war recht lang und Stefans Plausch mit einer TSA Officereuse brachte die Bedeutung unses SSSS auf dem Ticket zu Tage. Wir wurden durch irgendeinen lustigen Algorithmus ausgewählt um an einer großen Sicherheitskontrolle teilzunehmen. Endlich durften wir uns von einem grimmigen TSA Officer am ganzen Körper berühren lassen. Glücklicherweise hat kein Sprengstoffkissen in unseren Rucksäcken angeschlagen und wir konnten pünktlich 5 Minuten vor dem Boarden am Gate warten.
Nun sitzen wir hier in der Maschine nach Ottawa, trinken Schwarztee und Ginger-Ale und müssen auch schon die nächsten Formulare für die Kanadische Grenzkontrollen ausfüllen …
Okay nächster Schritt in unserer kleinen Reise, wir sind in Ottawa angekommen und ich musste noch durch die kanadische Immigration. Nach ein paar Fragen wie ob ich von New York über Kanada wieder auf meinen Campus fahren will oO Zu Stefans Leidwesen habe ich einen schöneren Stempel in den Pass bekommen.
In jedem Fall konnten wir wieder zu Air Canada gehen, dort unsere Boardingpässe scannen lassen, unser Gepäck einchecken und dann in Richtung Gate weitergehen. Der Airport selbst ist super hübsch: Offene Architektur, Brunnen, Wasserfälle, Steckdosen für Notebooks. Nur das WLAN ist leider nicht kostenlos, sonst könntet ihr das schon lesen. Zu allem Überfluß geht bei unserem Hostel nur eine Voicemail ran, mal sehen ob das klappt.
Unser Flieger steht nun da, aber Air Canada ist nicht immer besonders gut im organisieren, der Vogel war für einen andern Flug vorgesehen und war damit überbetankt. Leider hatte das Tankfahrzeug verspätung …
Inzwischen sind wir in der Luft und haben unseren kleinen Becher O-Saft geleert, kaum haben wir abgehoben sind wir auch schon wieder auf dem Sinkflug. Der kleine Vogel ist sogar mit einem Entertaiment System ausgerüstet, leider wurde das abgeschaltet. Macht ja auch keinen Sinn so kurz nen Film anzufangen. Nun kommt der spannende Part: Hat das Hostel noch offen? Bisher haben wir telefonisch niemanden erreicht.
Nach einem kleinen Busride und Angst keine CAN$ ziehen zu können sind Wir im Hostel angekommen. Das ist das tollste Hostel in dem ich je war! Nun sind wir am pokern und ich verliere meine ersten 5 CAN$
More to come …
Da ich hier nicht das komplette gleiche wie stk schreiben möchte gibts bei mir nur ein paar Bilder
Und ein paar Kleinigkeiten aus meiner Sicht:
- Ich hab meinen ersten White-Castle Burger gegessen
- Mein Orientierungssinn ist genauso schlecht wie stk es beschrieben hat
- Ich hab gut gepennt, siehe Bild
- Es ist immernoch kalt ……..
Morgen gehts dann mittags nach Montreal, mal sehen ob uns ähnlich Temperaturen erwarten
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Der heutige Tag begann früh, wir sind so bald als möglich aufgestanden und haben uns nach den Packen auf den Weg in die City gemacht. Als erstes stand die Brown Line die über alle Stadtteile führt auf dem Programm, nach einigen hübschen Aussichten über die Stadt ging es dann in Richtung Hancock Tower. Ich muss sagen, in den meisten Museen fand ich die Audiotourten langweilig, aber hier war sie echt zu was zu gebrauchen! Insbesondere hat der Reporter von der Chicago Tribune nochmal hervorgehoben wir sollten doch mal im Winter vorbei kommen. Dann sei nicht soviel los und man könne sich damit brüsten den Winter in Chicago überlebt zu haben. Hab wir, ja ….
Danach ging es wieder in die Bahn um noch ein klein wenig herum zu fahren, unsere Pläne noch zur University of Chicago zu fahren waren leider dann von der fortschreitenden Zeit vereitelt worden. Wir haben nämlich dazwischen noch bei einem leckeren Chinesen gegessen und haben uns ein wenig in den Vierteln treiben lassen.
Ab jetzt kam dann der spannede Teil, von Claire, unserenm nächsten Couchsurfing Host haben wir bis zu diesem Zeitpunkt nichts gehört. Sie war weder Online noch über das Handy zu erreichen. Bei Megan mussten wir leider raus weil zwei Französinnen sich vor uns angekündigt hatten. So schlau wie wir waren war dann unser Gepäck bei Megan im Treppenhaus eingeschlossen worden und wir mussten ohne Gepäck und ohne Gewissheit ob es Claire überhaupt gibt ca. eine Stunde Ubahn fahren. Glücklicherweise kam dann ein paar Meter vor Ihrem Haus der erlösende Anruf: Alles ok. Der Nachbar macht uns auf. Das hat er auch getan, und uns gleichzeitig noch eine Dose Heineken in die Hand gedrückt. Nach ein paar Minuten kam dann auch Claire und wir mussten Schnick-Schnack-Schnucken wer den Koffer holen muss. Hätte ich verloren würde ihc noch U-Bahn fahren
Bilder kommen morgen, Stk hat das Kabel
Erstmal muss ich sagen: Wir haben heute nicht viel geschafft. Da wir mal wieder unsere weitere Reise planen mussten (sieht schwer nach Weihnachten in NYC aus
Ganz cheeeessyyy!), kamen wirst erst um 12h aus dem Megan’s Haus. Es hatte schon langsam angefangen zu schneien und wir machten uns in Richtung Friseur auf. Sowohl ich als auch Stk hatten das seeeeehhr bitter nötig und der Britin auf dem Campus wollten wir uns in keinem Fall anvertrauen.
In jedem Fall hat uns der preiswerte Friseur gerettet, gegen $18 kann man garnichts sagen! Der nächste Stop war im Museum angedacht, aber da wir auf dem Weg eine Pizzeria mit der original Chicago Dished Pizza gesehen haben und der Hunger groß war, war die Entscheidung klar. Dort haben wir zu zweit die Large Gegönnt und nur soviel: Selbst wenn man übel Hunger hat ist die zuviel für zwei! Wir haben eine Stunde lang gekämpft und trotzdem verloren :| Die Pizza war stärker. Dafür war der Kellner nett und wir werden ihn wahrscheinlich am Donnerstag in einem Impro Theater in seiner Show sehen
Der restliche Tag lässt sich damit beschreiben dass wir im Schnee rumgetollt haben, stk sich ein seinen knackigen Bauch betonendes auf $4.99 rungesetztes McCain Palin Shirt in S gekauft hat und wir müde nach Hause sind. Megan ist dann viel später auch noch aufgeschlagen, sie kam mit dem Auto nicht vom Arbeiten nach Hause da das Wetter einen dicken Stau verursacht hat.
Stk geht jetzt pennen und ich werde ihm bald folgen! Morgen geht definitiv mehr!
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Ein erster langer Tag geht zu Ende, wir sind sicher in Chicago angelangt
Der Tag ging früh los, Dani hat uns im frühen Morgen zu Bradley Internat. gefahren und wir haben unseren United Flug nach Chicago genommen. Der Flug war denkbar gut, ein paar Drinks, ein kleines Nickerchen und schon waren wir in Chicago. United ist wirklich nicht schlechter als die Lufthansa!
Wir waren geschockt als der Flugbegleiter uns ankündigte dass wir 3℉ haben werden! Wir hielten das für eine ℃ Angabe, die Umrechnung wird dem geneigten Leser überlassen! Und er sollte recht habe: es ist unglaublich kalt! Es windet und die Kälte beißt sich durch die Hose. Wir hatten nichmal Mützen dabei, aber da hat uns der örtliche H&M geholfen.
Wir sind primär von Geschäft zu Geschäft gestolpert nur um uns ein klein wenig auszuwärmen. Inbesondere ein Starbucks war unserer erstes zu Hause in Chicago, mit heißem Kaffee und den Reiseführern. Chicago ist nun auch unsere erste Couch-Surfer Erfahrung, wir haben hier einen sooo netten Host! Das ist unglaublich toll, anders kann man das nicht sagen! Stefan hat schon sein Springerle Rezept präsentiert und damit voll ins Schwarze getroffen
Ich war was Chouchsurfen angeht wirklich skeptisch, aber nun bin ich voll vom Gegenteil überzeugt! Wir hatten erstmal einen komplizierten Start, wir hatten unseren Koffer im falschen Treppenhaus abgestellt. Glücklicherweise hat sich das dann noch aufgeklärt
Morgen ist hier free-admission day für die Museum und ein paar Neighborhoods stehen auf dem Programm. Nachher gehts noch los ein bissl was zu essen suchen und dann gehts ab in die Falle
Achja Friseur gibts morgen au noch
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Nach einigen Abschiedsfeiern hier auf dem Campus gehts heute Abend noch zur finalen Feuerzangenbowle nach Hiltop. Stk und ich gehen nun noch kurz zum Coop ein paar Couchsurfer Fanutensilien zu kaufen. Dann werden Koffer gepackt und morgen früh geht unsere Maschine ins angenehm warme Chicago.
Wie vor einem Semester: Next one from Chicago, IL
Nur damals war der Flug länger und die Stadt war New York City.
Willkommen in den Ferien! Alle Klausuren rum, die ersten Noten kommen rein (A‑ in Parallel Systems :D) und ich bin frei! Jetzt geht noch wenig Party los und am Montag ruft Chicago. Nebenher mach ich grad noch Bewerbung für Juli wenn ich wieder zu Hause bin fertig, vier Wochen bissl Geld verdienen Erfahrung sammeln.
Next post? → Straight from Chicago, Illinois
So ich bin wieder zurück in Storrs und damit ist auch wieder der Uni-Alltag zurück. Die Finals rücken bedrohlich näher und Übungsblätter sind auch noch fällig. Erwartet die nächste Woche keine spannenden Beiträge von mir, außer Bib wird hier nicht viel gehen.
Was Weihnachtsferien angeht wird in einer Woche stk in Boston landen, der wird dann hier aufm Campus abgestellt, die Pontiac Schlüssel in die Hand gedrückt und auf die Welt losgelassen. Die Reisepläne sind auch schon grob geplant, am Montag nach der letzten Final bringt und United 0355 nach Chicago. Dort werden wir hoffentlich erste Couchsurfer Erfahrungen sammeln, wir sind beide höchst optimistisch denn Unterkünfte in Chicago sind leider teuer. Wenn wir am Flughafen pennen oder in völlig überteuerte Hotels einchecken müssen werdet ihr es sicher hier lesen
Nach Chicago gehts dann wieder mit United nach Montreal, von dort werden wir dann sehen …
Fazit: Nä Woche werde ich mich zwischen Bib, Dining Hall und Bett bewegen. Mehr als Campus-Anekdoten ist da nicht drin :|
PS: Der letzte Tag in NYC war nur geprägt von Regen und dem American Museum of Natural History. Das Museum ist sehr lohnenswert, insbesondere die Mineralien‑ und Meteoriten-Ausstellung ist toll! Von den vielen Dinos ganz abgesehen
Leider sind alle Bilder nichts gescheites geworden …
Nun zum zweiten Teil, heute war großes Wandern angesagt:
Als erstes habe ich den Central-Park Spaziergang aus dem Lonley Planet abgelaufen, und muss sagen: Super! Man siehst so viele authentische schöne Ecken und kann sich auch ein klein wenig Entspannen von der hektischen Stadt. Loneley Planet ist leider etwas verbreiteter dh. ich war nicht der Einzige Touri der auf die Idee dieses Weges kam :x War trotzdem sehr lohnenswert! Über den Weg gelaufen ist mir die Chess-Area, das Karussell und die Ice-Area mit einem Eislaufprofi-Kind auf dem Eis.
Obwohl die UN heute keine Führungen angeboten hat habe ich mich auf den Weg zum UN Gebäude gemacht. Die ständige Ausstellung ist eher öde und von Innen ist das Gebäude nicht schöner als eine baufällige deutsche Hauptschulen-Plattenbau. Die UN hat auch eine großte Marketingabteilung, es gibt soviel Merchandise – unglaublich. Das ist fast eine ganze Klamottenkollektion …
Auf dem Heimweg hab ich dann noch rausgefunden was deutsche Landesbanken so in NYC machen … Eine Meinung darüber dürft Ihr euch selbst bilden.
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