Ferdinand am Freitag, 5. Juni 2009

Ich habe gestern einen Weg gefunden meinen Rechner, trotz kaputter Festplatte und nicht funktionierendem ROM Laufwerk zu benutzen.  Ich boote jetzt direkt von einem USB Stick.

Dabei benutze ich eine die Distribution Mint Linux. (Die sich vor allem darin auszeichnet – inkl. Media Codecs ausgeliefert).

Das ganze ist (im Vergleich zu einer normalen Installation auf einer Festplatte) ziemlich langsam. Ich kann zum Beispiele keine Filme abspielen, da der Codec mit dem Verarbeiten nicht hinterherkommt – fuer Youtube ist das ganze ebenfalls zu langsam – aber normales surfen (auch mit Flash-Inhalten) klappt recht gut. Als Notloesung ist das ganze fuer mich mehr als brauchbar – und mit ca. 10 Euro (fuer den USB Stick, den ich durch massives schreiben/lesen wohl nicht ewig so nutzen kann) eine sehr billige Reperatur.

Update

Also ganz so toll ist die Loesung doch nicht. Ich hatte mehere Male einen Systemausfall. Der Bildschirm war eingefroren – ein Neustart war erforderlich. Booten ist ein Gluecksspiel, ungefaehr jedes 10. Mal wird mein USB Stick als Laufwerk erkannt – ansonsten gibt es drei unterschiedliche recht kryptische Fehlermeldungen. Ausserdem scheint die Technik nur ein CD Laufwerk zu emulieren. Das bedeutet, dass ich keine Aenderungen durchfuehren kann. Nichts wird gespeichert – bei jedem Neustart beginne ich bei Null. Trotz USB Stick arbeite ich also nur mit einem x-beliebigen Linux Live System. Macht grade echt keinen Spass

Ferdinand am Mittwoch, 3. Juni 2009

Hallo ihr Lieben,

Fast einen ganzen Monat habe ich mich nicht mehr gemeldet – das ist die längste Sendepause die ich bisher in diesem Blog hatte.

Mir geht es gut. Ich habe auch das zweite Semester am Iteso gut überstanden und bin kurz vorm Aufbruch  Richtung Süden. Guadalajara will ich endlich hinter mir lassen um Mexiko besser kennen zu lernen. Ich habe mich entschieden die nächsten Wochen nur mit Bussen zu reisen. Es ist einfach billiger einmal für ein Busticket zu zahlen, als alle 100 km Moutgeühren zu entrichten. Vor meinem Aufbruch möchte ich daher noch mein Auto verkaufen – ich hoffe die nächsten Tage bringen mir mehr Glück als bisher.

Ich weiß leider nicht, ob ich mich in Zukunft wieder regelmäßiger melden kann. Mein Rechner hat in der letzten Woche endgültig seinen Geist aufgegeben :( – damit ist meine ganze bisherige Infrastruktur, von Bilderordnern, Picasa zum Bilder hochladen, deutsche Tastatur etc. nicht mehr verfügbar. Naja einen neuen Rechner kaufe ich mir wohl auch erst wieder in Deutschland wieder.  Ein paar Sachen werde ich in den nächsten Tagen aber sicherlich noch schreiben, da habe ich die Bilder eh schon online ;-)

Influenza

Gott-sei-dank ist dieses Thema hier weitestgehend überstanden. Und von anderen Themen wieder verdrängt worden. Ich hatte zweimal eine Zwangspause in meinem Studium (und meine Praktika halt statt in der Uni, zuhause, oder im Starbucks fertig geschrieben – habe also letztendlich das gleiche studiert/gelernt/gearbeitet).

Die Hysterie war sicherlich größer als letzendlich die Auswirkungen. Die Opferzahlen haben sich zum Glück ja in Grenzen gehalten. Bei den Menschen hier herrscht größte Verwunderung darüber, warum das ganze überhaupt so ernst genommen wurde. Es gibt diversen Verschwörungstheorien. Hauptsächlich wird dabei die eigene Regierung für die Medienpanik verantwortlich gemacht. „Die haben dass doch nur erfunden, um hinterher als Retter dazustehen“. In einem Monat sind zwar Parlamentswahlen, aber wenn das wirklich ein PR-Coup gewesen sein soll, ist der Schuss eher nach hinten loß gegangen. Was die Regierung allerdings schon gemacht hat, war die Zeit für ein paar Gesetze zu nutzen über die sonst etwas länger diskutiert worden wäre. Als Kampf gegen die Drogenkriminalität wird gefeiert, dass geringe Mengen an Rauschgift ab sofort nicht mehr strafbar sind, statt dessen werden Wiederhohlungstäter in Enzugskliniken untergebracht – was genau das aber gegen die Drogenbanden bringen soll, weiß ich allerdings nicht – nur eine komplette Legalisierung in den Vereinigten Staaten würde ihr Geschäftsmodell nachhaltig zerstören. Weitere Gesetzte sind: Polizisten dürfen nun auch Zivil ermitteln (ich weiß in Deutschland ist das normal – die große Befürchtung ist hier allerdings eine Zunahme der Korruption) , oder das die Polizei rellativ leicht Wohneigentum betreten kann. Leider gibt es in Mexiko keine all zu protestwillige Zivilgesellschaft und ich persönlich beteilige mich auch lieber bei Petitionen meiner Heimat gegen sinnlose Gesetze.

In einigen Details hat die Influenza auch meinen Alltag geprägt. Während der Hysterie standen an allen Ecken Desinfektions-gele herum. So oft, wie in den letzten Wochen habe ich mir zuletzt während meines Zivildienstes (in einem Krankenhaus) die Hände desinfiziert. Wenn man die Beschreibungen dieser Produkte ließt steht relativ prominent, dass diese 99.9 % der Bakterien abtöten. Das soll sich wohl beruhigend anhören – dass man 0.1 % damit zu resistenen Biestern macht, scheint niemanden zu stören. Aber um es positiv zu sehen: Ich hatte seit 2 Monaten keine Magen‑ Darmprobleme mehr! Der Hygiene-quantensprung war deutlich zu spüren.

Ein weiterer Punkt dieser Zeit war, dass alle Bars, Discos, etc geschlossen hatten, was zu einer Blüte illegaler Partys geführt hat. Diverse WGs haben ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet, 10 Pesos Eintritt, billiges Bier – Musik aus der Stereoanlage, oder von der Underground Band. Manche Bars haben auch einfach als Restaurant wieder aufgemacht und die Musik einfach ein bisschen leiser gedreht.

Iteso

Vor einer Woche bin ich mit meinem Semester fertig geworden. Es war mal wieder stressig und wie auch im letzten Semester blieb ich eine mehr oder weniger gemütliche Nacht am Iteso um noch schnell ein Praktikum fertig zu programmieren. Mal wieder ein bisschen SOPRA Feeling ;-) Aus fast zwei Wochen Abstand ist es nicht mehr schlimm – auch wenn ich innerhalb der letzten Woche (nach Angabe von Melodie und Prisca) etwas anstrengend gewesen sein musste… Aber Semesterstress geht vorbei – mittlerweile habe ich auf meine Klassen 3 mal 10 aus 10  und einmal 9 aus 10 bekommen. Damit bin ich mehr als zufrieden. Momentan bleibt mir nur zu hoffen, dass ich das auch dementsprechend in Ulm angerechnet bekomme.

Und nun der Nerdteil, meines Semesters. Alle Nichtinformatiker/Nichtinteressierten können gerne aufhören zu lesen – ich melde mich demnächst mit ein paar Urlaubsartikeln, wo ich die Fotos schon hochgeladen habe.

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Raimar am Montag, 27. April 2009

Nachdem mein persönlicher Web 2.0 Patriot schon lange vorlegt hat und Benny seit kurzem auch zwitschert musste ich natürlich mal nachlegen. Mal sehen, bisher ists noch recht langweilig … ;-)


Raimar am Montag, 27. April 2009

Hier will ich auch mal einen etwas Nerd-lastigeren Post bringen, ich bin naemlich mit meinem Teil meines Computer Graphics Projekt fertig. Wir Ich habe einen kleinen Asteroids Klon in 3D geschrieben, zur Verwendung kam:

  • g++/stl
  • OpenGL
  • glut (nur fuer Kamerapositionierung)
  • SDL mit SDL_gfx und SDL_ttf

Die Features sind eigentlich die gleichen wie beim Original, Asteroiden abschiessen, Leben und Waffen mit Boni upgraden und moeglichst nich kollidieren. Die Modelle sind alle in Blender gebastelt und als IDE kam das wirklich geniale Codeblocks zum Einsatz. Bisher die erste C++ IDE unter Linux die wirklich sauber out-of-the box funktioniert.
Wenn ihr selbst ein Auge drauf werfen wollt koennt ihr hier das SVN auschecken und im Ordner Asteroid3d_FINAL die momentane Version ausprobieren. Erwartet keine Wunder und der Code ist auch nicht schoen da den ja nur ich und mein Teampartner anschauen ;)

game

Raimar am Mittwoch, 15. April 2009

… vorsicht es folgt ein nerd Beitrag, aber nachdem ich wieder einen Abend wieder mit den ganzen Nervereien um vtk und tcl verbracht habe muss ich mir hier einfach Luft machen.

  • $-Zeichen vor Variablen
    Wäre eigentlich nicht so tragisch wenn man konsequent wäre. Leider muss man Variablem mit dem Kommando
    set x 0

    setzen, mit

    puts $x 

    ausgeben und mit

    incr x 

    inkrementierien.

  • eval und expr Umgebungen
    Falls man eine Funktion aufruft moechte TCL das gerne genau wissen, dh. der einfache Aufruf f(g(x,y)) artet aus in :

    f [eval g x y]

    Soweit noch ertraeglich waere da nicht noch das Schluesselwort expr, das wird an selber Stelle immer gebraucht wenn ich einen mathematischen Ausdruck aufrechnen lassen will. So waere dann f(ⅹ + y) logischerweise:

    f [expr x+y]
  • Input/Output Inkonsistenz
    Fuer die Ein‑ und Augabe zwischen vtk Modulen stehen alle moeglichen Arten von Kommandos zur Verfuegung. Jedes Modul nennt die Geschichte anders, einmal verbindet man mit

    sphereMapper SetInputConnection [spheres GetOutputPort]

    und das naechste mal mit

    spheres SetSource [sphere GetOutput]

    und wieder spaeter mit

    spdm SetInput [eval sggf GetOutput]

Zu guter Letzt will ich nicht zaehlen wie oft ich allein heute schon den Quellcode von vtk anschauen musste weil aus der Doku einfach nicht hervorgeht was eine Funktion tut!

Raimar am Mittwoch, 1. Oktober 2008

Endlich honoriert Google mal meine Bemühungen, ich bin endlich nurnoch eine Pagerank Stufe von Benny entfernt!


Page Rank

Dich bekomm ich au noch Benny! :P

Apropos Google, Wahnsinnig was für Fanboys es hier gibt. Ein Typ in meinen Vorlesungen sitzt nur in Google Shirts rum! Immer! Google NYC, Ⅰ ♥ Google, Google Internship, …
Ro, ich will auch ein T-Shirt :D

Raimar am Samstag, 20. September 2008
Na Benny wo wohnst du? :D
Raimar am Freitag, 19. September 2008

*scnr

PS: Für alle nicht-Informatiker ;-)