Cookie am Dienstag, 7. April 2009

Eigentlich wollte ich ja schon lange mal was über die Uni und meine Veranstaltungen erzählen, ich bin ja ein braver ERASMUS-Student, der zuverlässig seine Arbeit macht :-D. Anbetracht der Tatsache dass wir gerade Ferien haben, müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden die wahnsinnig spannenden Details über meine Kurse zu hören. Ferien sind, weil hier gerade die Semana Santa, also die Karwoche gefeiert wird (die Prozession in Ronda sieht man auch zum Teil auf den Bildern‑ und die Damen und Herren mit den weißen Mützen sind keine Urlauber aus den USA). Und die meisten Erasmusleute nutzen die zum Reisen. Ich war vergangenen Sonntag in Ronda, weil ein Kollege von mir dort seinen früheren Spanischlehrer getroffen hat (im Restaurant bei nem Menü von 14 Gängen/5 Stunden mit Spezialitäten), der gerade wieder mit einer Klasse hier ist. Die Stadt ist recht klein und einigermaßen touristisch und eine der ältesten Städte Spaniens aus dem 9. Jahrhundert vor Christus. Für die vielen Museen konnten wir uns weniger begeistern, eindrucksvoll ist aber die 60 Meter tiefe Schlucht, um die die Stadt herumgebaut ist, und die man sich von allen Seiten anschauen kann. Morgen werde ich dann für zwei Tage nach Madrid fahren und ein bisschen Großstadtluft schnuppern und am Samstag wenn alles gut geht aufs Konzert von SKA-P fahren.

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Ferdinand am Samstag, 1. November 2008

Letzes Wochenende war ein Oktoberfest in Guadalajara. Wie schon erwähnt sind sie die Oktoberfeste (anders als in Bayern) hier eher am Ende des Monats. Und so war das Oktoberfest von Guadalajara auch letztes Wochenende,  immerhin mit zwei Biersorten aus Bayern (Erdinger und Paulaner). Leider wollten mehr Leute zum Bierfest als die Veranstalter geplant haben und so standen wir vor verschlossener Tür. Zu dem Zeitpubkt hatte aber schon so Lust drauf endlich mal wieder ein gutes Weizen zu trinken, dass ich Daniel spontan zum Weißbiertrinken in eine Bat eingeladen habe. Das kompilzierteste dabei: wie erkärt man einem Mexikaner das ein Weißbier (weißes Bier) dunkel sein kann…

     

Das war der Freitag… vor der Bergtour

Ferdinand am Mittwoch, 22. Oktober 2008

Weil Frank jetzt bei uns im Blog einsteigt, habe ich mal ein bisschen in meinem Bilderarchiv gekramt. Im Juli waren wir alle noch in Deutschland und haben dort in etwa das gleiche gemacht, wie gerade eben… Neben dem Studium auch ein bisschen Spaß gehabt ;-)

Also: Wir Segelhelden auf dem Ammersee. (Sorry Raimar, aber von dir war kein anderes Bild dabei)

       

Ferdinand am Freitag, 3. Oktober 2008

Das Manu Chao Konzert war echt geil. Ich selbest hatte natürlich(?) keine Kamera mitgenommen. Aber es gibt ja genug andere die ständig mitfilmen ;-) Unter anderem die lokale Tageszeitung mit wirklich guten Aufnahmen.

Und ein paar Besucher sind der Meinung dass ein Handy eine echte Kamera ersetzten kann…

Ich habe mich nirgens gefunden. Ich will euch aber nicht vom suchen abhalten;-) Ich war die ganze Zeit links von der Bühne.

Ferdinand am Montag, 29. September 2008

Dienstag abend ist ein Konzert von MANU CHAO in GDL. Musste dass einfach fett schreiben, weil es einer dieser Gruppen ist, die auf meiner Liste von Bands steht, die ich umbedingt noch sehen muss.

Kann bei Manu Chao wohl einen Hacken machen – Ich habe Karten. Freu mich schon wahnsinnig!

Die Jungs gehen live einfach richtig ab

Ferdinand am Sonntag, 21. September 2008

Nachdem ich ja schon vor zwei Tagen geschrieben habe, was mir in Arandas Gott sei Dank nicht passiert ist, kommt heute der Teil, was ich die ganze Zeit so gemacht habe.

Die Ranch

Ich habe zusammen mit ein paar mexikanischen Freunden und einem Spanier das letzte Wochenende auf einer Ranch verbracht. Sie war ziemlich groß (Betten für mehr als 20 Leute). Außen herum waren nur Agavenplantagen so weit das Auge reicht. Agave ist der Grundbestandteil von Tequila – was irgendwie das einzige ist, was sie in Arandas produzieren. Viele Leute haben deshalb auch nur einen Ferienwohnsitz in diesem Dorf – so auch die Eltern von Alan, der uns eingeladen hatte. (die Steinhütte ist nicht die Ranch ;-) )

   


Das Dorf

Kleiner Einwurf zu dem Begriff Dorf. Ich habe grade mal bei wikipedia nachgeschaut –  es waren 2005 immerhin 80193 Einwohner. Der Begriff „pueblo – Dorf“ wird hier irgendwie inflationärer verwendet. Wobei ich zugeben muss, dass Arandas auf mich eher wie ein Dorf, als eine Stadt (Wird ein Gebilde gleicher Größe in BW nicht sogar „Großstadt „genannt ;-) Ich glaube das liegt vor allem daran, dass sie einfach mehrere Dörfer, als eines zusammenfassen.


Sonntags

Sonntag sind wir auf eine Autoshow mit kleinem Volksfest gegangen. Alles war schon in der Stimmung des Unabhängigkeitstages am Montag – Überall Flaggen, Banner etc. Ungefähr halt so wie in Deutschland bei einer Europa‑/Weltmeisterschaft ;-) Wir sind eher zufällig da gelandet, weil ein Cousin von Alan, dort mit seiner Band gespielt hat. War aber ganz nett (und es gab einen Begrüßungstequila umsonst)

 



Essen

Auf der Ranch gab es irgendwie nie was zu essen. Also haben wir uns im Dorf versorgt. Dabei blieb die Warnung des Itesos auf der Strecke, nichts von der Straße zu Essen, da dort keinerlei hygenische Mindestanforderungen eingehalten werden. Genaugenommen haben wir jeden Tag drei Mahlzeiten auf der Straße eingenommen … Und Tortillas, mit Bohnen und Chili als Frühstück sind auch gewöhnungsbedürftig. Geschadet hat es nichts – meinem Magen geht es bis heute gut.

Man beachte auch die tollen Teller in Plastikbeuteln ;-) (Hat Raimar nicht so was mal geschrieben? Finde das grade nicht …)

       



Unabängigkeitstag

Montag abend wurde die Unabhängigkeit gefeiert – Mit Feuerwerk und Straßenfest. Leider haben wir den Schwur verpasst, weil irgendwer der Meinung war, der sei um 12 – war halt doch schon eine Stunde früher. Egal – das wichtigste haben wir mitbekommen.

 



Dienstag war dann eigneltich nur noch ausschlafen und nach GDL zurückfahren. Musste am abend noch ein Übungsblatt machen. Zum Glück nur Web Programmieren – das war in ner halben Std erledigt.



Fazit
Ich hatte ein sehr schönes (verlängertes) Wochenende ohne Computer, Fernseher, Internet ;-) bei dem ich glaub ich viel Spanisch gelernt habe. Hat echt mal gut getan ein bisschen aus dem Unialltag mit all seiner Arbeit rauszukommen und auch ein bisschen was zu sehen von dem Land.

Ferdinand am Dienstag, 9. September 2008

Das erste Mal habe ich es geschafft Guadalajara so richtig zu verlassen und mal ein Wochenende Urlaub zu haben ;-) Wir ,Prisca, Diane, Clémentine, Pierre (ein Schulfreund von Diane) und ich waren In Sayulita einem traumhaften kleinen Dorf an der Pazifikküste. Es waren wirklich wunderschöne Tage – trotz  Mücken, Magenprobleme und Sonnenbrand ;-) Wegen zweiterem bin ich leider auch nicht zum surfen gekommen, werde das aber auf jeden Fall nachholen und Bilder meiner Anfängerfehler online stellen.

Gewisse Sprachprobleme gab es weil Pierre kein Spanisch spricht und ich – als einziger – kein Französisch. Englisch konnten wir auch nicht immer sprechen, sonst wären wir noch häufiger mit Amerikanern verwechselt worden (Die sich in Sayulita ungefähr so benehmen, wie die Deutschen auf Mallorca)

Lustig war auch noch unser Zelt. Ich konnte es einigermaßen reparieren – siehe Bilder ;-)

Ferdinand am Dienstag, 26. August 2008

Gestern war ich in einem Stadteil von Guadalajara (genau genommen ist es eine andere Stadt, die Mit GDL verwachsen ist) namens Tlaquepaque. Der Name hat seinen Ursprung bei den Indegenias, Spanier haben mindestens genau so große Probleme, wie sonstige Ausländer, das richtig auszusprechen ;-)

Heute ist Tlaquepaque das künsterlische Zentrum der Region.

       

P.S. Die beiden Mädels sind Austauschstundeten aus Frankreich und heißen Clémentine und Diane

Raimar am Dienstag, 26. August 2008

Wenn die Uni schon im Gemüse liegt muss natürlich den Studenten adequate Unterhaltung geboten werden, da wäre zum Beispiel Sport. Wir haben uns heute ein Spiel der angeblich sehr guten Damen Fußball Mannschaft angeschaut. Die Mädels waren schon nicht schlecht, leider wurds gegen die Mädels von der Central Connecticut State nichts. Interessant ist dass vor jedem Spiel die Nationalhymne gespielt wird und alle aufstehen. Die Regeln sind hier auch etwas seltsam, hier kann sooft ausgewechselt werden wie man will. Da kamen dann Leute rein die vorher erst ausgewechselt wurden, sehr seltsam.

Als weitere Unterhaltungsmöglichkeit gibts hier einen Game Room, und der wird seinem Namen voll gerecht! Volles Programm hier mit XBox, PS3 und Wii. Dazu noch eine kleine Bowling Bahn, ein paar Flipper und Automatenspiele. Natürlich bis auf Automaten alles kostenlos! :-) Ich stell mir grad die Gesichter im Studiengebührenausschuss vor wenn man sowas vorschlagen würde ;-) Spaß machts trotzdem, US Unis haben uns da echt was vorraus ;-)