Unser Auto hat grad schon wieder gefailed … Waren bei der Werkstatt, der kann sichs nicht erklären. Er hat nen Autocomputer Reset gemacht und nun sollte er morgen passen. Ich bin sehr skeptisch …
Es geht, wir könnte es anders sein um den Eimer. Wir hatten heute ja unser Date mit der Werkstatt und es lief so kann man sagen ganz gut. Wir haben erstmal mittels Karls defektem Starterkabel (heißt hier aber jumper cable und nicht starter cable wie man meinen würde) die Eimer angemacht und sind dann zur Werkstatt gefahren geirrt. Paul (baugleich bei amazon.com für $150) hatte ich zwar schon bekommen, wollte ihn aber noch nicht auspacken wegen dem Worst-Case. In jedem Fall ist unser Auto soweit ok, der Knocksensor ist abgesteckt und der Chef weiß noch nicht warum. Der Worst-Case kostet uns $300, ist also im Rahmen. Dazu kam heute noch eine etwas teure Batterie für $170 weil unsere im Eimer war und wir als Preis $70 verstanden hatten *ups. Aber alles halb so tragisch und er meinte auch noch „You made a good deal for $900!“.
Guten Mutes werde ich nun noch was mampfen und dann das TV Duell in Hilltop oben schauen, wird sicher spannend. Die weitere Planung sieht morgen eine Lernsession vor und am Sonntag wahrsch. eine Fahrt zur UMass. Mal sehen, er fährt ja nun wieder
@Benny: Der Aufkleber kommt bald drauf
Ihr erinnert euch an das Auto? Nein ich war noch nicht in der Werkstatt, aber es geht hier keinem besser. Von den 4 Autos die bisher deutsche Studenten hier besitzen machen 3 Probleme:
- Andreas Van wird wahrsch. auch Emissions Test failen (MIL leuchtet …)
- Karl und Tillmanns Passat hat noch Emissions Test bis Dezember aber sprang gestern auch nicht an und das hintere linke Fenster spinnt
- Was bei uns kaputt ist wisst ihr ja schon
In jedem Fall werden wir morgen zur Werkstatt des Bruders unserer Austauschbetreuuerin fahren und schauen was da zu tun ist. Stay tuned guys!
Eigentlich sollte es ein stressfreier Tagesausflug werden um dem Lernstreß zu entfliehen, es kam jedoch komplett anders. Aber nach dem anderen
Wir (Ich, Edward und Dani) hatten geplant einen Mittag nach New Haven zu fahren, Yale anzuschauen, den Strand anzuschauen und dann wieder Abends nach Hause zu fahren. Für irgendwas müssen wir ja unser Auto haben! Gesagt getan, alle in die Karre und problemlos nach New Haven gefunden. In einer Seitenstraße konnten wir kostenlos parken und haben uns dann auf die Entdeckungsreise durch Yale gemacht. Wir hatten auch Glück dass wir uns einer Führung einfach anschließen konnten, der Campus ist nämlich zum großen Teil nicht öffentlich zugänglich. Überall sind Tore mit Kartenlesern weil New Haven auch eigentlich nicht die beste Gegend ist. Dank dieser Führung haben wir dann auch in die ganzen Dorms schauen können und den malerischen Campus von Innen sehen können. Wirklich unglaublich, die Gebäude sind alle nichtmal 80 Jahre alt und sehen aus wie Oxford oder Cambridge. Eine kleine heile Welt im bösen New Haven: Grünflächen, Squirrles und Studenten die auf den frisch gemähten Wiesen lernen. Hat ein bissl was von einem Freizeitpark, bischen zu perfekt, zu künstlich aber trotzdem wunderschön.
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Die Bilder sind nicht geschönt, so malerisch siehts da wirklich aus! Ein kleines Paradies
Damit wäre auch der wirklich angnehme Teil des Tages vorbei, wir wollten nämlich dann auch wieder nach Hause fahren. Denkste, Auto springt nicht an. Der Anlasser macht keinen Mucks mehr. Ich und Dani bekommen schon die Krise während Edward als Venezuelaner die völlige Ruhe behält. Er kennt jemand in New Haven, das wird schon alles passen. Nach einiges Anrufen war der leider nicht zu erreichen und das ansprechen von Leuten hatte auch wenig Erfolg. Die Polizei hätte uns geholfen, aber ohne Starterkabel war das auch nicht möglich.
Wir der Verzweiflung nahe hatten nur Glück dass Edward uns mit seiner gelassenen Südamerikanischen Art immer wieder beruhigt hat. Ein Ehepaar das wir ansprochen hatte und leider keine AAA Karte dabei hatte bot kam dann doch zurück und bot uns an Ihren Jeep aus dem Hotel zu holen und uns Starthilfe zu leisten. Dies nahmen wir natürlich dankend an, nach weiteren 20 Minuten kamen die beiden mit Ihrem Chevy Jeep und wir versuchten unser Glück, leider war der Chevy ganz seltsam konstruiert und wir konnten die Batterie nicht finden (!). Just in dem Moment kam dann noch Edwards Kumpel mit seinem alten Mercury Van vorbei und die Kombination aus Mercury Batterie und Chevy Starterkabel hat dann unserem Auto neues Leben eingehaucht. Wir natürlich überglücklich, ein kaputtes Auto in New Haven hätte massive Kosten und Rennerei hinter sich hergezogen.
Es ist unglaublich wie selbstverständlich einem die Leute hier helfen, das Ehepaar aus Rhode Island ist extra zurück zum Hotel gegangen und hat das Auto geholt nur um uns zu helfen. Ich könnte mir das in Deutschland garnicht vorstellen, da wäre man völlig aufgeschmissen.
In jedem Fall lief das Auto wieder und wir wollten nurnoch nach Hause. Etwas genervt und sich dem bewusst dass wir wohl ein verdammt beschissenes Auto gekauft haben gings dann über Hartford zurück an die UConn. Das war leider noch nicht alles, ein paar Meilen vor der Uni stellt uns das Auto einfach ab. Licht geht aus, Motor geht aus, Schluß. Nicht auszudenken wenn uns das auf dem 6-spurigen Interstate passiert wäre den wir vor 10 Minuten verlassen haben! Einfach nicht dran denken! Natürlich springt die Kiste nicht wieder an, wir waren schon drauf und dran Kommilitionen anzurufen und um eine weitere Starthilfe zu fragen. Doch sofort nachdem unser Auto liegen geblieben ist hat sofort ein netter Mann angehalten und sich erkundigt ob bei uns alles ok ist. Wir haben ihm erklärt was bisher passiert ist und durch ein Wunder ist das Auto wieder angesprungen. Ein kurzes Danke und wir sind so schnell wie möglich zum Campus gefahren und haben das Auto abgestellt.
Wie wir mit dem Auto weiter verfahren? Wir haben keine Ahnung, sicher ist dass die Karre wohl ein voller Griff ins Klo war. Dani und ich haben noch bis Di nächste Woche Klausuren und werden uns dann dem Teil widmen, bis dahin stehts eingemottet auf dem Parkplatz. Bevor nicht ein Mechaniker da drauf geschaut hat fahr ich da nirgends mehr hin!
Soviel zu heute, schöner Ausflug aber unangenehmes Ende …
Als es wirklich drauf ankam hatten wir dann doch immer noch Glück, trotzdem ist es sehr ärgerlich. Nach den Monaten werde ich viel selbstständiger sein als davor, in einem fremden Land soviele Dinge ohne große Unterstützung von außen hinzubekommen ist sehr lehrreich. Alleine wäre das ganze sicher sehr frustrierend, deswegen bin ich immernoch froh dass hier einige Deutsche sind. Insbesondere hat mich heute Edwards ruhige Art (er studiert auch in Deutschland, ist aber in Venezuela aufgewachsen) wieder auf den Boden gebracht.
PS: Im Eifer des Gefechts hab ich vergessen ein Yale T-Shirt zu kaufen :/
Leider läuft mit unserem Auto nicht alles rund, wir sind nämlich heute durch den Emissions Test gefallen. Der Test ist nichts großes, es wird der Fehlerspeicher ausgelesen und geschaut ob alles Ok ist. Leider hat unser Pontiac nen P3205, eigentlich für Emissions Sachen völlig egal aber Error Code ist Error Code.
Die nahegelegene Werkstatt hat uns erstmal den Speicher gelöscht und wir sollen 250 Meilen fahren udn dann nochmal schauen ob was im Speicher steht. Wenn nein, ab zum retest
Wenn doch dann müssen wir leider ~$300 investieren zum fixen :(Ärgerlich, aber naja …
Soviel dazu, wir fahren morgen trotzdem mal nach New Haven, schließlich brauchen wir bald die Meilen drauf
Eins steht nur jetzt schon fest: Nach dem Jahr bin ich sowas von Pleite! Ro, ich brauch im Juni wieder nen Job
Wir haben alles
Karre ist da, nächste Woche noch der Emissionstest und bissl Versicherungspapierkrieg und dann ist gut! Keine Schönheit, aber was will man für $900 erwarten. Achja den Typ auf der License kenn ich au ned
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RIDIN‘
Achja noch ein paar Worte zur damit verbunden Bürokratie: Unbeschreiblich was dieses Land einem alles in den Weg legen will, das beste Beispiel war wieder heute. Ich habe keine SSN und daher braucht der DMV eine zweite Art der Identifikation nebem dem Reisepass mit US-Visum (!!). Ein deutscher Perso oder Führerschein taugt da auch nicht, da muss die Internationale Geburtsurkunde herhalten! Wahnsinn oder? Zum Glück hab ich mir das in Deutschland besorgt. Komischerweise war ich der erste der das Gebraucht hat, das scheint auch auf die Person die dort kontrolliert anzukommen.
Zur Versicherung, da haben wir au noch eine recht teure Rate weil Dani noch auf ihre englische Bestätigung ihrer Versicherung wartet. Dann sollte unsere Rate auch runtergehen. Wir haben insg. 6h Verglichen und hier ist zwischen $200 und $1400 alles drin je nach Konstellation.
Auf der UULM oder WACKEN Nummerschild hab ich wegen mind $80 custom plate fee verzichtet. Wobei WACKEN rumzufahren hätte schon was gehabt
PS: Ein ~16 Jahre altes Mädel die auch im DMV gewartet hat:
Do you have different money in Germany?
Leider hatte niemand Euro dabei, deswegen hab wir sie mit deutschen Führerscheinen, Pässen und Personalausweisen beeindruckt
Es geht weiter mit dem Auto, wir haben heute für die Connecticut Driver License applied, die können wir am Samstag abholen und dann gleich unser Auto anmelden
Dann gehts mittags mit Sophia nach Berlin, CT um unseren heißen Ofen zu holen. Sa auf Sonntag muss dann irgendwohin gefahren werden, keine Ahnung wohin, aber ich muss hier raus
Pontiac, wir kommen!
Des weiteren war ich gerade am Äquivalent zu Rogers lockerem Fechthaufen im Ulmer Hochschulsport. Hier ist das um längen professioneller Aufgezogen, meine Beine brennen jetzt schon. Die Ausstattung ist auch nicht zu vergleichen, Kartons voll mit neuen Elektrowesten, gute Handschuhe, alles da! Die Halle ist etwas abgefuckt, aber für Fencing langts. Trainer John war wohl mal bei der Army, da wird gebrüllt ohne Ende!
RAIMAR, what’s this? smaller steps, man!
Ich bin auch schon der German Guy:
Man, why you’d come to Connecticut. We’re next to Boston, Chicago and you came HERE right from Germany?! This makes no sense!
Aber macht Spaß, auch wenns ne Spur härter als in Ulm ist. Dafür bin ich, wenn ich zurück komm, technisch viel besser!
Irgendwie krass in 2 Tagen bin ich schon vier Wochen in den USA, es kommt mir vor als wär schon seit Ewigkeiten hier. Man gewöhnt sich schnell an die kleinen Sachen hier, ich schließ automatisch die Tür „falschrum“ auf, gewöhn mich an die grünen Lappen deren Wert man erst aufm 3. Blick erkennt im Geldbeutel und hab keine Hemmungen mehr bunt gemischte Müllsäcke wegzuschmeißen. Ja Stefan, hier gibt es keine Umwelt!
Was mein Englisch angeht muss ich sagen kommt man hier wirklich sehr schnell in die Sprache rein, inzwischen trau ich mich auch in Vorlesungen die Dozenten zu korrigieren :x Für Small-Talk ists mehr als genug, das einzige was noch schwer ist on-the-fly akademische Inhalte genau so zu formulieren wie mans gerne wüde. Aber ich hab ja noch ein paar Monate
Fazit nach einem Monat: Ich werde sicher nicht auswandern, keine Angst. Dem zu Trotze gefällts mir hier echt gut, inbesondere dass wir bald Mobil sind!
… ist der öffentliche Nahverkehr in den USA. Aber eins nach dem anderen:
Um unseren heißen Schlitten in Betrieb zu nehmen ist folgendes zu unternehmen:
- Führerscheine bekommen, das macht Versicherung billiger
- Versichung fürs Auto abschließen
- Auto anmelden
Hört sich einfach an? Naja war zum ersten mal in Willimantic (Im Wikipedia Artikel gibts auch ein Bild von der unglaublich hässlichen Froschbrücke , keine Ahnung wer sowas grausamens entwirft) um eine Vorraussetzung (!) für den Führerschein zu erledigen. Ich halte nun endlich den Waiver von der SSN in den Händen, damit hab ich alle (!) Unterlagen für den Führerschein zusammen.
Leider ist Willimantic mit dem Auto ca. 15 Minuten vom Campus entfernt, aber es gibt ja Busse. Der ominöse WRTD fährt die Strecke gefühlte 8 mal am Tag und kostet mit UConn ID nichts. Also hab ich heute früh den ersten Bus um 10 vor 8 genommen um nach Willimantic zu kommen, mit dem Busfahrer waren wir 3 Leute im Bus
Nach etwas Gurkerei kamen wir dann in Willimantic an wo ich mich dann schnurstracks zur Social Security Administration durchgefragt habe. Erster Dämpfer, der Laden macht erst 9h auf, also noch zum CVS und paar Kleinigkeiten eimgekauft und sich dann als 3. in die Schlange vor der Tür eingereiht. Nach dem ziehen der Nummer „3“ kam ich dann auch zu einer netten Mitarbeiterin die dann meine Daten in einem Computer gehackt hat und mir dann einen Zettel gegeben hat dass ich in 2 Wochen meine Social Security Card erhalte. Moment, ich will und brauche keine SSN! Nach einem längerem Dialog kam auf meine Nachfrage nach dem „Waiver“ nur ein „I have no idea of what you are talking!“ oO. Komisch, ich hatte genau diesen Waiver schon in der Hand, also was soll das. Nach noch etwas mehr Dialog kam dann raus dass das kein Waiver ist sondern nur ein „Letter“ der aussagt dass man keine SSN bekommt. Egal, ich will den Letter und bekomme dann auch einen Letter.
Glücklich verlasse ich die Social Security Administration um ernüchternd auf meinem sehr übersichtlichen Busplan zu sehen dass der nächste Bus um 11.48h kommt, also in 2 Stunden. Ok, ich setz mich hin, mach etwas Homework bis mir irgendwann die brilliante Idee des „to UConn“ Schildes auf dem Collegeblock kommt. Also fix letzteres gemalt gekritzelt und mich dann 15 Minuten den entsetzten Blicken gesetzter Amis ausgesetzt. Dann haben netterweise zwei Marines die an der UConn studieren gehalten und mich in ihrem riesigen Buick Park Avenue mitgenommen. Endlich wieder an der UConn und ein Dokument reicher geh ich nun bald in die Dining Hall
Pontiac, wir kommen
In Kürze, wir haben ein Auto!
:D Es ist schon spät nur damit ihr informiert seid:
- 1998er Pontiac Grand Am
- 2.4 4-Zylinder
- rot
- 132 000 Meilen
- Coupe
- $900
Title liegt neben mir, abgeholt wird das Teil sobald wir Führerscheine und Plates haben
Kann sich nurnoch um Tage handeln
Bilder gibts hier!
RIDIN‘
PS: gekauft haben wir den Wagen in Berlin, CT
Ohne Auto geht hier nichts, zu diesem Schluss sind wir inzwischen gekommen. Trotzdem gestaltet sich das Ganze als nicht so einfach. Das Angebot an preiswerten billigen Autos ist durchaus da, aber bisher scheitert es an banalen Dingen wie dem Führerschein. Die nächste DMV Stelle sitzt in Willimantic und hat immer dann offen wenn ich Vorlesungen habe. Spitze oder
Das wäre ja kein Problem, es gibt ja den Samstag. Tja dumm dass ich noch einen Social Security Number Waiver brauch, und den gibts bei der Social Security Office in Willimantic. Tja dumm dass die nur von Montag bis Freitag offen haben.
Aber es geht vorwärts, der Karl fährt morgen nach Willimantic um seinen Führerschein beantragen und ich hab eine Vollmacht und Pass/DS-2019/Sevis mitgegeben um mir den Waiver zu besorgen. Mal sehen ob das klappt
Wenn ich und Dani (meine Autokauf-Partnerin und V8-Pickup-Träume-Zerstörerin *gnarf*) mal unsere Führerscheine haben gehts können wir auch endlich ein Auto versichern und anmelden. Kaufen können wir Glücklicherweise schon vorher, deswegen schauen wir auch schon fleißig an!
Ein paar Kandidaten kann euch mal zeige, da wären:
- Ein Chevy, leider viele Meilen aber dafür billig
- Ein Stickshift Jeep, mein Favorit <3
- Dieses geile Opa Dickschiff
So genug für heute
Ich brauch endlich ein Auto!







