Als mein Wecker mich gestern morgen um 5:56 Uhr aus dem Schlaf rüttelte, war ich kurz davor, ihn einfach gewohnterweise zu ignorieren, als mir plötzlich einfiel, dass der Lärm ja einen Grund haben könnte. Dem war auch so, denn um 7AM trafen Thomas, Steve und ich uns an der Tramstation und machten uns auf den weiten Weg nach Torquay,VIC.
Untergekommen sind wir in einem Surferhostel und konnten gegen 1PM mit geliehenen Boards und Wetsuits das erste Mal das Wasser begehen. Wider Erwartungen ging das Surfen vergleichsweise gut und wir sahen uns alle direkt am ersten Tag sehr häufig auf dem Board stehen. Das Wetter war hauptsächlich sonnig und warm. Nach 2 Surfgängen waren wir allerdings so fertig, dass wir uns die ganze Zeit versprochen und verhört haben, was zu unvergesslichen Situationen führte. Als beispielsweise die Hausbesitzerin uns nach dem Dinner fragte, ob wir eine „mozzy lamp“ haben wollten, was australisch ist für „Mosquitolampe“, verstand Tim „ozzy lamb“, was eben ein australisches Lamm gewesen wäre. Hocherfreut ging er mit seinem Teller daraufhin in die Küche, während wir versucht haben zu verstehen, warum er einfach weg geht :D. Auf jeden Fall hatten wir einige großartige Momente und gingen dann nach einigen gemeinsamen Bieren ins Bett.
Als wir am nächsten morgen um 8.30AM aufstanden, waren besonders Thomas und Steve so fertig, dass sie nicht mehr vor hatten, surfen zu gehen. Tim und ich entschieden aber, die beiden einfach mitzuschleifen, weshalb sie letztendlich dann eben doch im Wasser landeten. 1PM war Thomas dann aber so kaputt, dass er lieber den Rückweg beginnen wollte, was wir nach einem leckeren Mittagessen am Torquay Beach auch machten. An sich war der Plan gewesen, uns zwischendurch noch Geelong anzuschauen, was wir dann aber verwarfen, weswegen wir letztendlich um 7 wieder in unserem trauten Heim ankamen.
Müde und erschöpft sitze ich nun noch vor meinem Notebook und erledige noch ein paar Kleinigkeiten, bevor ich dann letztendlich in meinem Bett verschwinden werde.
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Na toll, da hat man eine Wohnung gefunden mit einem annehmbaren Preis und dann funktioniert das Internet nicht… Unser Vermieter hat uns am Dienstag benachrichtigt, dass unser Internet wohl noch eine Weile auf sich warten laesst, dairgendwelche Kabel vergessen wurden zu legen. Irgendwas geht doch immer schief.
Problem ist, dass die Sache mit dem Internet wirklich etwas anders ist als gewohnt. Flatrates gibt es hier quasi gar nicht bzw. nur zu einem entsprechenden Preis, den keiner bereit ist zu zahlen. Bedeutet man hat zum Beispiel 60GB pro Monat zur Verfuegung, wovon 40 Nachts und 20 Tagsueber zu verwenden sind. Kommt man ueber diese Grenze, darf man einen saftigen Preis pro MB bezahlen… Naja, ich hab mir jetzt erstmal einen Surfstick gekauft, da meine Uni so ziemlich alels uebers Internet macht und wir sogar in der Uni nur ein bestimmtes Kontingent haben (!!!) und werde den jetzt erstmal per ad-hoc Netzwerk mit meinen Mitbewohnern sharen. Man weiss eben doch erst was man hat, wenn es nicht mehr da ist.
In der Zwischenzeit werde ich mit meinem Vermieter weiterhin ueber einen Erlass und entsprechende Bezahlung negotiaten… Mal sehen was dabei rauskommt.
Ansonsten bin ich gerade in meinem Enrollment und muss meine Kurse waehlen. Das einzige was ich nirgendwo finden kann ist eine komplette Kursliste fuer das dritte Jahr
Aber ich habe heute ein Meeting mit einer Beauftragten, die mir dabei vermutlich helfen kann.
Morgen frueh werde ich mich vielleicht mit drei Freunden (Tomas, Tim und Steve) auf einen Strandtrip machen und das Wochenende Surfen und dann am Samstag oder Sonntag zurueckkommen, vorausgesetzt das Enrolment hat geklappt.
Ausserdem habe ich vor 2 Tagen erfahren, dass Coldplay naechste Woche von Dienstag bis Donnerstag in der Rod Laver Arena spielen!!! Hab mich dann gestern auf Kartensuche gemacht und eine letzte Karte in der Gold-Standing-Area ergattern koenne
Hab auch schon ein paar Freunde an der Uni getroffen, die auch da hin gehen. Wenn ich jetzt noch den Platz finde, an dem ich die Karte abholen kann, dann steht dem Ganzen nichts mehr im Weg.
Gestern war es endlich so weit!!!
Nachdem wir uns von unserem Hostel aus gegen 2PM ein Taxi bestellt haben, kamen wir in unserem Haus an und mussten erstmal 1–2 Stunden damit verbringen, Vertraege zu lesen und zu unterschreiben. Als wir damit fertig waren, stellte sich dann zum ersten Mal heraus, das ein Australier im Haus sehr nuetzlich sein kann. Andrews Eltern waren naemlich da und haben uns erstmal zum Supermarkt gefahren und unsere Betten und alles zurueck zu unserer Bleibe gebracht. Danach haben wir dann Essen gekauft, was nochmal einige Stunden in Anspruch genommen hat (ich lade die Fotos spaeter hoch, damit ihr einen Eindruck bekommt). Danach haben der Kolumbianer Thomas, der Franzose Pierre und ich uns auf die Suche nach einem Bottle Shop gemacht, um Wein zur Feier des Tages zu kaufen. Als wir 30 Minuten spaeter dann einen gefunden hatten, wollten sie uns nichts verkaufen, da anscheinend keiner von uns aelter aussah als 25 (Thomas ist 27) und sie ausschliesslich einen Reisepass als Ausweis akzeptierten… Nach einigen Diskussionen haben wir es dann aufgegeben und Andrew, der Australier, musste kommen und fuer uns den Wein kaufen (immer diese internationalen Studenten)… Allerdings war die Kassiererin eigentlich ganz nett und hat uns dann verschiedene Weine empfohlen. Als ich dann da Stand mit vier Flaschen in der Hand kam mir dann die Frage in den Kopf, was denn nun passieren wuerde, wenn ich eine fallen liesse, denn ich bin ja an sich nicht befugt, diese Flasche zu kaufen, dementsprechen kann ich ja auch nicht fuer sie bezahlen, da sie ja dann mir gehoeren wuerde. Auf diese Frage hatte die Kassiererin allerdings auch keine Antwort
Jetzt sitze ich gerade in der Uni und nutze nochmal das Internet, da ich erst in den naechsten Tagen Internet in meinem Haus bekomme. Dies wird dann auch der Zeitpunkt sein, an dem ich wieder neue Bilder hochlade.
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So, mal wieder Rueckmeldung von mir
Die letzten Tage habe ich mal wieder einige internationale Studenten getroffen und kennen gelernt. Bisher war noch keiner dabei, der auch IT (Multimedia Tech) studiert, aber das wird sich wahrscheinlich spaetestens morgen beim enrolment day ergeben.
Ansonsten habe ich Tags und Nachts die Stadt erkundet und finde schon sehr viel Gefallen an Melbourne. Es gibt einige nette Pubs, Bars und Clubs, wobei man in viele nach 1AM nicht mehr reinkommt. Ausserdem machen die Geschaeffte oftmals schon um 5 oder 6PM zu, was gerade in so einer grossen Stadt irgendwie seltsam ist, aber ist eben auch typisch Australier
Obwohl ich hier sehr viel Beschaefftigung habe und es mir sehr gut geht, kann ich nur sagen:
Ich vermisse euch!
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Heute Nacht war es endlich so weit. Um 2 : 24 AM bekam ich eine SMS von dem Hausbesitzer (Wahrscheinlich sass er stockbesoffen in einer Bar), dass ich das eine Zimmer haben kann und ich hab mich dafuer entschieden, es zu nehmen. Mit mir einziehen werden voraussichtlich ein Kolumbianer, eine Franzoesin, ein Franzose, ein Australier und eine Amerikanerin – klingt fuer mich auf alle Faelle nach einer lustig bunten Runde. Einziehen werde ich vermutlich am Sonntag Nachmittag (3:30 PM), so dass ich mich dann endlich etwas haeuslicher einrichten kann.
Die letzten Tage hab ich mir doch noch ein paar andere Haeuser angeschaut, die wirklich mitunter sehr gut waren (zumindest wesentlich besser als die, die ich vorher gesehen hatte) und es fiel mir letztendlich dann sogar schwer, mich fuer eins zu entscheiden. Aber ich denke meine Entscheidung war auf jeden Fall ganz gut und ich hoffe, ich werde mich in meinem neuen Haus gut einleben und wohl fuehlen. Zwar hat es keinen riesigen Garten oder so, aber das Haus selbst ist sehr neu und fuer den Preis den ich letztendlich zahle echt schon ordentlich.
Eigentlich wollte ich heute mit einem Deutschen, den ich kennen gelernt habe (Constantin) und noch ein paar anderen Leuten zum Strand gehen aber der Himmel ist – im Gegensatz zu gestern – ziemlich bewoelkt und deshalb wurden kurzfristig die Plaene verworfen und ich bin doch erstmal einfach zur Uni gefahren. Als naechstes werde ich mir dann etwas zwischen die Kiefer schmeissen und dann schauen, was ich heute noch so erledigen koennte.
Wie ich erfahren habe startet am Montag ein Beachtrip den man allerdings nur als Exchangestudent joinen kann… Ich bin International Student, was bedeutet, dass ich erstens mehr Geld fuer die Uni bezahlen muss, zweitens keinen Erlass auf Bustickets bekomme und drittens Ermaessigungen fuer mich an sich immer wegfallen, da der Staat sonst zu wenig Geld verdienen wuerde. Naja, aber man wird ja heutzutage auch gerne ueber den Tisch gezogen
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Gestern morgen hab ich mich recht frueh auf den Weg zur Uni gemacht, da ich mal wieder rumfahren wollte, um mir Haeuser anzuschauen. So gegen 10:30 Uhr machte ich mich dann mit dem Fahrer Arwin, der Franzoesin Sego und einem Australier, dessen Namen ich vergessen habe (man kann sich ja nicht alles merken) auf den Weg. Unter 5 Haeusern waren 3 wirklich gute dabei und nun hoffe ich, eines davon zu bekommen. Sie sind alle recht nah an der Uni und sehr gut ausgestattet. Fotos gibt es dann, sobald ich ein Zimmer hab
Ansonsten bin ich dann gestern abend mit einer Hollaenderin namens Judith und der Franzoesin Sego in die Stadt gefahren und habe mich mit dem Malaysianer Arwin getroffen. Nach einem delikaten japanischen Essen trafen wir dann auf den Hollaender Tim und den Kanadier Steve, die mit dem Englaender Joe unterwegs waren (ich hoffe das mit den Namen ist nicht zu nervig… Ansonsten kann ich auch einfach ab jetzt nur noch Nation und Anzahl der Leute hinschreiben :D). Wir genehmigten uns ein Bier in der Transport Bar, die ziemlich Zentral gelegen ist.
Oh, da faellt mir gerade auf, dass ich das wichtigste von gestern vergessen habe. Und zwar erfuhr ich gestern in der Uni von Mads, den Norweger den ich bei meiner Ankunft getroffen hatte, dass die Leute von unserem Hostel ihn gefragt haetten, ob er eine Kaffeetasse geklaut haette, denn er Sei auf den Videobaendern zu sehen, wie er in der Kueche Kochgegenstaende benutzt… Als ich das hoerte war ich etwas verwirrt, denn ich fragte mich, wieso das ein Problem sei, bis er mir erklaerte, dass all die Gegenstaende in der Kueche anscheinend irgendwelchen Leuten gehoerten und auf keinen Fall benutzt werden durften. Dies war interessant zu erfahren, denn das hatte uns weder jemand erzaehlt, noch stand es irgendwo. Naja, nach kurzem Ueberlegen fiel mir dann auf, dass ich mir in der zweiten Hostelnacht eine Tasse genommen hatte, weil ich mein Wasser daraus trinken wollte. Nachdem ich sie in mein Zimmer genommen und mit Wasser befuellt hatte, fiel mir dann allerdings auf, dass sie vergleichsweise dreckig war und ich sie deshalb nicht benutzen wuerde, vergass allerdings sie wieder zurueckzustellen, so dass sie weiterhin auf meinem Schreibtisch stand… (vielleicht sieht der eine oder andere bereits was sich anbahnt) Naja, als ich dann so gegen 18 Uhr im Hostel ankam und meine Zimmertuer oeffnete, sah ich auf meinem Tisch einen Zettel liegen der besagte, dass mein Zimmer einer Sonderdurchsuchung unterzogen wurde und eine vermisste Kaffeetasse aufgefunden wurde, weshalb ich mich unverzueglich in Zimmer 32 persoenlich melden solle – Beweisfotos seien vorhanden…
Auf schnellstem Wege stellte ich die Tasse zurueck an ihren urspruenglichen Platz in der Kueche und machte mich auf die Suche nach Zimmer 32, welches ich auch bald finden sollte. Sego und Mads traf ich auf dem Weg, woraufhin ich ihnen den Zettel zeigte. Die Rektion ihrerseits war aehnlich fassungslos wie meine… Als ich also nun an Zimmertuer 32 klopfte, oeffnete mir ein ostasiatisch aussehendes Maedchen/Frau die Tuer und ich begann zu erklaeren, dass ich ausversehen ihre Kaffeetasse genommen hatte, nicht wusste dass sie ihr gehoerte, sie an ihren urspruenglichen Platz zurueckgestellt habe und es mir leid tat. Daraufhin fing der Spass an… Das Maedchen fing an herumzuschreien dass es ihre Tasse sei und ich kein recht haette sie zu nehmen, sie 2 Tage nach ihr gesucht haette, ein Zettel in der Kueche haengen wuerde und das alles ca. 30 Mal. Ich versuchte ihr in ihren Atempausen immer wieder klar zu machen, dass es nicht meine Absicht war sie zu bestehlen, nichts von einer Tassenvermisstensuche wusste, keinen Zettel in der Kueche gesehen habe, weil ich nicht mehr in der Kueche gewesen bin und so weiter. Nach einigen Minuten trafen dann auch Sego, Mads und noch ein paar Leute bei der Zimmertuer ein und betrachteten das Spektakel. Das Maedchen wollte sogar eine Entschaedigung fuer ihre nicht gekennzeichnete Tasse, die ich nicht mal benutzt habe, worauf ich allerdings einfach nicht reagierte, da ich nicht gewusst haette was ich sagen soll. Das ganze endete dann nach ca. 20 Minuten als sich das Maedchen langsam zu beruhigen begann und eine Teilschuld auf die Rezeptionslady geschoben hatte, die mich ja nicht mal darueber informiert hatte, dass Kuechengegenstaende sich in persoenlichem Besitz befinden (In der Kueche haengt ausserdem ein Zettel, dass man Geschirr benutzen darf).
Als die Frau dannn die Tuer geschlossen hatte und ich mich von dem Zimmer entfernte musste ich erstmal die letzte halbe Stunde verarbeiten, da ich einfach vollkommen ueberrascht war. Die eine oder andere Person meinte zu mir es waere erstaunlich gewesen, wie ruhig ich geblieben bin, aber ich glaube wenn ich das nicht gewesen waere, dann wuerde ich vermutlich jetzt noch vor der Tuer stehen… Auf jeden Fall kann man mal wieder sagen, dass ich ein unglaubliches Erlebnis hatte
Heute habe ich dann erstmal etwas laenger geschlafen, da ich hauptsaechlich auf die Nachricht von dem Hausbesitzer warten muss und bin jetzt in der Uni, um noch ein paar Sachen zu regeln. Ich hatte auch ueberlegt an den Strand zu gehen, aber es ist leider leicht bewoelkt und nur 22 Grad. Bei der Kaelte muss man fast schon drueber nachdenken, eine lange Hose anzuziehen :D:D:D (ich sehe euch alle in 4 Monaten schon ueber mich lachen, wenn es dann in Deutschland warm wird…)
Also drueckt mir die Daumen fuer das Zimmer und ich melde mich sehr bald!
Da man ja solange es warm ist den Strand ausnutzen sollte, haben wir genau das gestern gemacht. Nachdem Mads, Sego und ich ein wenig gebraucht haben, um endlich fertig zu werden, haben wir uns dann so gegen 12:15 Uhr aufgemacht, um zum Box Hill Center zu gehen und wollten dann von dort aus nach St Kildas fahren, wo sich einer der Strände befindet. Kurz zuvor bekam ich allerdings einen Anruf von Sandip, der meinte, dass er und ein Freund von ihm auch mitkommen würden und wir uns in 20 Minuten am Box Hill Center treffen könnten. Nachdem wir drei dann gefrühstückt und einen Kaffee getrunken hatten (leider nicht von der Sugar-Lady, da der Laden am Sonntag geschlossen hat), kamen sie dann irgendwann so gegen 13 : 20 und brauchten erstmal etwas zu essen, so dass wir dann gegen 14 Uhr losfahren konnten, wobei uns Nauroze, der Freund von Sandip, mit seinem Auto mitnahm.
Als wir dann letztendlich am Strand waren, war es auch schon 14:30 Uhr, was allerdings nicht so schlimm war, da es immernoch ordentlich warm war (um die 26°). Dort trafen wir dann auf Tim und Steve und wir verbrachten einige Stunden mit Fußball, Frisbee, Schwimmen und Unterhaltungen, bis wir uns auf den Rückweg machten.
Gegen Abend sind dann Sego, Mads und ich dann in die Stadt gefahren, um Anna, eine DAAD-Stipendiatin aus Deutschland, zu treffen. Nach einem leckeren thailändischen Abendessen (Green Curry) und einem Bier am Toorak River machten wir uns auf den Heimweg.
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Heute konnte ich das erste mal (abgesehen vom Flug) das Meer sehen!! Das Wetter war unglaublich gut und es war echt schon ein ziemlich gutes Gefühl
Momentan hat alles etwas von Urlaub und ich kann kaum nachvollziehen, dass in zwei Wochen die Uni beginnt… Aber naja, bis dahin ist ja noch einiges an Zeit
Außerdem habe ich mir heute einen Kaffee bei einer Chinesin geholt, die echt unglaublich abgegangen ist. Als ich einen Milchkaffee bestellt habe und meinte, dass ich ihn ohne zucker möchte, da ist sie plötzlich rumgesprungen und hat gerufen „WITHOUT SUGAAAAAAAAAR“ und hat in die Hände geklatscht. Das war wirklich so unglaublich, dass ich es kaum beschreiben kann
Ich hoffe, dass ich bald eine einigermaßen zuverlässige Internetverbindung habe, so dass ich meine Beiträge endlich mal mit Fotos füllen kann…
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Geschlafen habe ich in meiner ersten Nacht in Australien bis 10 und musste mich dann recht stark beeilen, um zwischen 11 und 12 Uhr in der Uni zu sein. Dort habe ich mich dan zum ersten mal aufgemacht, nach Wohnungen zu suchen. Hier wird einem dabei von der studentischen Hilfsorganisation DUSA geholfen. Allerdings kann ich gleich vorwegnehmen, dass ich noch nicht wirklich das Richtige gefunden habe.
Getroffen habe ich mittlerweile echt nocheinige Leute, wobei ich engeren Kontakt wirklich imemrnoch nur zu Internationalen Studenten hatte. Dazu gehörten dann zusätzlich zu meinen bisherigen Bekanntschaften unter anderem Segolenne aus Frankreich (auf die mein Fahrer und ich am ersten Tag gewartet hatten), Pierre aus Frankreich, Tim aus Holland, Steven aus Kanada, Sam aus den USA, Arwin aus Malaysia, der mich bei der Wohnungssuche umhergefahren und mir nette Plätze gezeigt hat und noch ein paar weitere Leute aus unterschiedlichsten Nationen. Schon ein recht multikultureller Mix hier
Die letzten beiden Tage war ich dann außerdem Downtown und habe mir den Ort hier mal genauer angeschaut. Oft hört man, dass Melbourne einen recht Europäischen Touch hat, was ich aber nicht unterstützen würde. Die Straßen alleine sehen total amerikanisch aus und die Häuser sind total unterschiedlich. Insgesamt ist aber gerade die Innenstadt wirklich sehr schön und schon einen Besuch wert.
Was die Wohnungssuche betrifft habe ich mir am Freitag 7 Wohnungen – teilweise ziemlich direkt an der Uni, teilweise zwischen Uni und Innenstadt – angeschaut und auch ganz gute gefunden, da ich es aber noch nciht überstürzen wollte und mich noch keine umgehauen hat, habe ich beschlossen, mich Montag nochmal auf Wohnungssuche zu begeben, sodass ich dann möglichst Dienstag oder Mittwoche eine Wohnung finden sollte. Also wünscht mir dabei schonmal Glück!
Jetzt werde ich mich erstmal wieder in die Stadt begeben und ein paar Erledigungen machen.
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Ich bin da!
Nach einer langen Reise und einigen Erlebnissen bin ich nun angekommen und habe es sogar geschafft, mich mit Internet zu versorgen. Aber fangen wir mal ein wenig früher an. Nachdem ich es letztendlich geschafft habe, mein Leben in 22,6 Kilo exklusive 10 Kilo Handgepäck zu wursten, bin ich auf zum Flughafen und saß dann um 23 Uhr im Flieger, wo ich plötzlich von einigen „Work and Travel“-Menschen umgeben war. Dies löste sich dann aber recht schnell auf und zurück blieb eine Doktorandin an der Deakin University (allerdings in Woolomba) namesn Claudia. Da unsere Plätze allerdings um einiges voneinander entfernt waren, kam es zu einer großartigen Unterhaltung und ich begann meinen zehnstündigen Flug neben einer 50 Jahre alten Holländerin, die dabei war, ihren Sohn in Sydney zu besuchen.
Der Flug zog sich trotz Essens und allerlei Filmen ein wenig hin und ich war recht froh, als das Fahrwerk den Boden Singapurs berührte. Dort lernte ich beim rausgehen ein weiteres Mädchen, Ina, kennen, welches in Brisbane Wirtschaftsdesign studieren will. Allerdings hielt sich auch dieser Kontakt nicht lange, da aufgrund leichter verspätung mein Boarding bereits kurz danach wieder begann und ich mich auf meinen zweiten Flug begab. Dieser sollte nur 7 Stunden dauern. Platziert war ich diesmal am Fenster neben einer alten indischen Dame, die leider nicht wirklich aufstehen konnte, wesahalb ich minimale Schwierigkeiten damit hatte, während des Fluges aufzustehen. Naja, somit mussten halt mehr Filme dran glauben und ich bereitete mich mit meinen Unterlagen schonmal auf die Ankunft vor.
Um punkt 6:30 Uhr Ortszeit war es dann endlich so weit. Das Flugzeug war in Melbourne gelandet und ich durfte nach langer Zeit wieder australischen Boden betreten. Bei der Landung habe ich Ausschau nach Buschfeueranzeichen gehalten, aber nichts Entdecken können, wobei sich diese aufgrund des Temperaturabfalls von 46℃ auf 18℃ zumindest verringert haben sollen. Mittlerweile war ich ein wenig geschafft vom langen Sitzen und deshalb auch über das Anstehen bei der Immigrationskontrolle gar nicht so wirklich böse. Nachdem ich meine 22,6 Kilo Leben wieder zu mir genommen und mich auf den Weg zum Ausgang gemacht hatte, durfte ich mich nun auf die Suche nach meinem Driver machen, der mir von Deakin geschickt wurde. Hier erkannte ich das erste Mal wieder das, was ich an Australien so vermisst hatte: innerhalb von 5 Minuten kam der erste Einheimische auf mich zu und begann mir bei meiner Suche zu helfen, während ich mich hinsetzen und ausruhen sollte. Nach ungefähr 25 Minuten war dann mein Fahrer ermittelt, mit dem ich daraufhin eine weitere Stunde auf eine Studentin gewartet habe, die letztendlich allerdings nicht erschienen ist.
Nach wiederum 30 Minuten Fahrt kam ich nun zu meinem Hostel, wo ich meinen Mitstreiter „Mats“ aus Norwegen kennen lernte. Dieser Studiert ab dem 24.02. „Multimediakommunikation“ an der Deakin University. Mit ihm habe ich mich dann zu einer Einführungsveranstaltung begeben, die an der Uni stadtfinden sollte. Allerdings hatten wir die distanz zu dieser Verschätzt und kamen mit dem Laufen nicht so wirklich gut hin, weshalb wir am Ende doch noch auf ein Taxi umspringen mussten.
Diese sogenannte Einführungsveranstaltung bestand letztendlich daraus, dass Mats, ein Vietnamese, dessen Namen ich vergessen habe und ich von einem indischen International Office angestellten namens Sandip über den Campus geführt wurden und am Ende noch in eine Mall gegangen sind. Nach einem Bier und einer guten Portion chinesischem Essen war Mats dann übermüdet und hat sich auf den Heimweg begeben, während ich mir noch eine einheimische Telefonkarte und einen AC Adapter besorgt habe.
Mittlerweile sitze ich in meinem Hostel und benutze das gerade mal funktionierende Internet, um mal ein paar Eindrücke zu geben. Da ich meine Bilder leider noch nicht auf meinem Notebook habe, kann ich im Moment noch nichts mitschicken, aber das wird noch
Als nächstes werde ich mir noch etwas zu trinken besorgen und dann den etwas länglichen Tag zu Ende gehen lassen. Mal sehen wie lange ich schlafe
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