Obwohl in Australien ja bekanntermaßen so ziemlich alle Orte an der Ostküste sind, muss man sich früher oder später doch ans andere Ufer wagen. Aus diesem Grund (und weil uns langweilig war) hatten Marita und ich uns dazu entschieden, mal eben kurzerhand nach Perth zu fliegen. Unsere erste Überlegung war New Zealand, was aber innerhalb von einer Woche kaum schaffbar gewesen wäre. Außerdem hab ich so jetzt immer einen Grund nochmal zurück zu kommen
Der Gesamteindruck von Perth war wirklich sehr gut. Die Stadt is wesentlich „australischer“ als Melbourne und von daher auch mehr laid back als es hier der Fall ist. Außerdem kann man auch gut eine Woche oder mehr dort verbringen, da in dre Umgebung einiges zu sehen ist und wir in den 5 Tagen nicht annähernd alles schaffen konnten. Aber nun erstmal von Anfang an:
Am Donnerstag sind wir seeeeeeeeehr früh morgens zum Flughafen gefahren und waren deshalb schon rcht müde, was aber auch nicht wirklich ein Problem war, da wir so den ganzen Flug einfach schlafen konnten. nach einigen Stunden, die aufgrund der Zeitverschiebung auf eine Stunde zusammengestaucht waren, kamen wir dann am Flughafen an, wo uns dann gleich eine Frau dabei geholfen hat, die richtigen Flyer, Hostels und Busse zu finden (Für sowas muss man Australier einfach lieben). Nach kurzer Orientierung sind wir dann in einen Bus gesprungen, der uns in den CBD gebracht hat. Allerdings war dort übrhaupt nichts los und uns kamen schon ein paar Befürchtungen, dass vielleicht die gesamte Stadt so sein könnte. Nachdem wir dann in den nächsten Bus in den Norden gestiegen sind, da dort alle Hostels zu sein schienen, wurde uns aber sofort bewusst, dass Restaurants, Clubs und Geschäfte einfach mehr im Norden der Stadt waren. Unsere Sachen haben wir dann schnell ins nächstbeste Backpackers geschmissen und sind gleich mal die Stadt erkunden gegangen. Dort sind wir dann auch gleich mal ins Museum of WA und ins Arts Museum gegangen und gleich mal auf einen guten alten Bekannten gestoßen.
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Da wir beide alleridngs immernoch etwas kaputt waren, sind wir dann am Ende in eienm Café gelandet und haben uns überlegt, wo wir abend essen könnten. Außerdm haben wir uns gleich mal für den nächsten Tag Tickets für die Fähre nach Rottnest Island gekauft, um dann dort eine Fahrrad Tour zu machen und die Landschaft anzuschauen. Kleiner Nachteil: Wir sollten um 6 Uhr morgens von einem Shuttle Bus abgeholt werden
(wer mich kennt, der weiß, dass ich normalerweise so um die Zeit gerad ins Bett gehe :P).
Am nächsten Morgen hieß es dann aufstehen, schnell Peanutbutter-Jelly Sandwiches reinhauen und in den Bus. Nach insgesamt 2 Stunden Reisezeit waren wir dann auch direkt auf der Insel und konnten den restlichen Tag genießen. Somit sind wir einmal über die Komplette Insel gefahren, die wunderschöne Strände und Korallen, sowie Leuchttürme und Tiere bot. Zusammenfassend auf jeden Fall sehr lohnenswert.
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Eigentlich war der Plan, abends in die Stadt zu gehen, dies hat dann aufgrund der leichten Müdigkeit allerdings nicht so ganz geklappt.
Samstag haben wir uns aufgrund des guten Wetters (Jaha, 32° :)) dazu entschieden, in einen Wildlife Park zu gehen, der direkt bei Perth liegt. Hier gab es alles Mögliche an in Australien heimischen Tieren, die sich auch von den Besuchern nicht wirklich beeindrucken ließen. Hier haben wir auch eine Gruppe von Studenten kennen gelernt, die uns ein bisschen mehr über die Stadt und ihre Ausgehmöglichkeiten erzählen konnten.
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Abends zurück gekommen haben wir uns dann gleich auf zu einem vegetarischen indischen Restaurant gemacht, in dem man nur so viel bezahlen musste, wie man wollte. Das essen dort war sehr gut und von daher hat man auch schon gerne etwas Geld locker gemacht.
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Als wir zurück ins Hostel kamen, haben wir mithilfe von ein paar Biers und Wein uns schnell mit ein paar Engländern angefreundet, mit denen wir dann noch in die Stadt gegangen sind. Als wir beim Club angekommen waren, hatte sich dann allerdings die Hälfte von denen überlegt, dass sie doch nicht reinwill
Ich schmeiß auch gern Geld für ein Taxi und ne Stunde meines Lebens weg
Der nächste Tag begann dann auch erst gegen 12, was aber nicht so schlimm war, da unser Plan daraus bestand, ein Picnic im botanischen Garten zu machen und einfach das Wetter zu genießen. Daraufhin haben wir uns dann noch die Stadt und das House of Parliament ein wenig angeschaut. Außerdem muss man sagen, dass der botanische Garten wirklich sehr schön ist, so dass man sich bei gutem Wetter ohne Probleme ne ganze Weile dort aufhalten kann.
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Abends haben wir uns dann noch auf dem Weg zum Casino gemacht, wo wir Tim und drei seiner Freunde getroffen haben, die die vorigen 5 Wochen von Darwin nach Perth gefahren sind, um die Champions League Spiele zu sehen. Auf dem Weg sind wir dann außerdem auf folgendes sehr hilfreiches Verkehrsschild getroffen.

Zurück im Hostel waren wir dann gegen 5, wobei wir auch um 9 wiedee aufstehen mussten, um auszuchecken… Irgendwie war der Urlaub nicht so wirklich entspannend, was die Schlafzeiten betraf
Nachdem wir ausgecheckt haben, brachten wir dann unsere Taschne zum Bahnhof und schlossen sie in einen Locker, um sie dann abends einfach abholen zu kännen. Den Tag über verbrachten wir dann außerhalb Perths und schauten uns ein wenig die Umgebung an, die auch wirklich nicht zu verachten war. An diesem letzten Abend trafen wir dann nochmal auf Tim und seine Leute, wobei wir uns dann gegen 9 verabschieden mussten und beinahe unseren Flug verpasst hätten. Aber was ist schon ein Urlaub ohne Abenteuer
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Die Woche hier war dann teilweise mit Arbeit verbunden, die ich für mein Projekt der Uni Ulm machen musste und mit Steves Abschiede (Abschiede, da er Mittwoch, Donnerstag und Freitag je seinen Abschied gefeiert hat :D). Dazu muss ich nochmal eben sagen, dass Steve einer der ersten Leute war, die ich hier in Australien kennen gelernt habe. All die Abschiede machen einm doch irgendwie dann schon bewusst, dass es alles schon bald vorbei sein wird, was mehr als komisch ist, da es mir schon fast so vorkommt, als wäre ich schon ewig hier (is ja auch eigentlich so :D). Aber nächste Woche kommen dann erstmal Timo und Mömmel vorbei und ich kanns eigentlich echt schon kaum noch erwarten. Da wird sicher so einiges gehen, sag ich da mal.
Das wars dann auch erstmal von mir und meinem Trip und ich werd versuchen, die letzten Wochen alle, die noch hin und wieder in den Blog reinschauen, auf dem laufenden zu halten
Eigentlich kann man ja den virtuellen Staub in meinem Blog schon fast anfassen, aber ich hab mir jetzt einfach mal gedacht: Besser spät als nie. Dementsprechend geb ich allen, die zufällig nochmal auf meiner Seite vorbei schauen ein update über mich und meine Erlebnisse.
Letztes Mal habe ich ja geschrieben, als bei mir gerade das erste Trimester vorbei war und ich mich endlich ein wenig entspannen konnte. Nach ein paar Abschiedsparties und dementsprechend vielen Abschieden war s dann endlich an der Zeit rumzureisen. Hierbei darf man auch gleich mal wieder erwähnen, dass Australien riesig ist und sich eigentlich wirklich kaum alles wichtige besuchen lässt (Außer man hat einen schön saftigen Geldvorrat bei sich). Dementsprechend hatten wir uns dazu entschieden, Queensland zu besuchen und die Strecke Cairns-Brisbane mit dem Campervan zurück zu legen.
Google sagt hier 1682km, aber da wir uns erstmal kurzfristig bis an die Nordspitze begeben haben, kamen wir am Ende mit exakt 2400km auf der Anzeige an. Neben spielen wie „wie weit kommen wir ohne nachzutanken“ und „wer am meisten Finnen findet die uns bestätigen, dass Finnland zu Skandinavien gehört“ war echt alles dabei und das beste is, ich haue hier einfach mal ein paar Fotos rein, damit man sich das eine oder andere darunter vorstellen kann.
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Das zweite Trimester war dann wie schon erwartet ganz anders. ungefähr 50 % der Leute, mit denen ich meine Zeit hier verbracht hatte, sind wieder nach Hause geflogen, weshalb einem hier alles etwas anders vorkam. Mein Haus bestand vorerst nur noch aus Andrew und mir bis dann zwei Inder, Parishek und Abishek, eingezogen sind. Sehr lustige Typen mit denen man doch allerlei Spaß erleben konnte und natürich mehr indische Kultur (auch wenn die beiden nicht gerade Meisterköche waren :D). Trotzdem war es schon eine sehr passende Mischung. Später ist dann auch noch Amanda, eine Australierin, hinzugezogen, die allerdings nicht ganz so viel an der Community teilnahm, da sie auch keine Studentin ist sondern arbeitet. Trotzdem hatten wir einiges an Spaß und doch immer recht lustige Erlebnisse.
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Das Trimester selbst war wie auch das vorige recht anstrengend und mit viel Arbeit und Gruppenprojekten verbunden, die zwar alle interessant waren aber manchmal echt frustrierend waren. Als dann die Klausuren kamen, war mein Akku auch schon so ziemlich leer und ich musste mich extrem dazu zwingen, noch meine letzten Kräfte anzusammeln. Aber als es dann endlich alles vorbei war, konnte ich meine Freiheit genießen und musste an sich nur noch auf die Klausurenergebnisse warten.
In der Zwischenzeit begab ich mich an die Great Ocean Road und nach Adelaide (wo das Wetter übrigens viel besser war als hier…). Die Fotos hab ich leider noch nicht bekommen, weshalb ich die hier gerade nicht reinsetzen kann, aber das werde ich machen, sobald Marita sie mir gibt. Ich war nämlich nur für die Filmarbeiten zuständig und habe es aufgegeben, beides gleichzeitig zu versuchen, da es zu viel Zeit und Anstrengung kostet. Der Trip an sich war aber sehr cool und es ist schon immer wieder ein Erlebnis, die verschiedenen Gegenden zu befahren, da sich die Landschaften echt krass ändern mit der Zeit. Kängurus haben wir auch einige geshen, allerdings waren die meisten davon tot…
Gestern war es dann so weit und ich hatte meine Bachelor Verleihung. Das ganze war schon extrem krass, da es echt alles richtig Zeremoniell war mit trompetern und Kanzeler und lustigen Königsstühlen und so weiter. Aber schon total spaßig. Zumindest um einiges besser als ne dreckige email zu erhalten, dass man seinen Bachelor jetzt im Büro abholen kann
Ein paar Fotos könnt ihr auch hier betrachten, damit ihr bescheid wisst, wie man sich das so vorstellen kann.
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Und momentan sitze ich hier und werde morgen dann nach Perth fliegen. Dazu hab ich mich quasi ganz kurzfristig entschieden, da ich erst eigentlich nach New Zealand wollte, aber die Zeit nicht wirklich ausreicht, da ja dann schon der Timomann und der Michi mich besuchen kommen und mein Geld auch dann noch zum Reisen ausreichen sollte
Heute wollte ich eigentlich auch surfen gehen, aber da ich noch was für mein Seminar in Ulm machen muss, hab ich das jetzt einfach mal ausfallen lassen. Fotos aus dem hoffentlich schönen Perth gibt es dann in meinem nächsten Artikel in nem halben Jahr
Ne, nur Spaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaß.
ok, das war eine lange Schreibpause… Tut mir leid, dass ich alle so lange hab warten lassen aber leider muss ich sagen, dass auch einfach nichts weltbewegendes passiert ist und in letzter Zeit einige Assignments anstanden sowie die eine oder andere Klausur. Gestern konnte ich aber dann letztendlich die letzten beiden Prüfungen hinter mich bringen und bin jetzt frei für den nächsten Monat!!!!
Das bedeutet dann auch mitunter, dass die ganzen exchange students bald schon wieder abhauen, was wirklich etwas traurig sein wird, da man sich schon an sein Umfeld irgendwie gwöhnt hat… Aber einige Leute bleiben ja auch hier. Allerdings werden damit auch 4 meiner Hausmitbewohner verschwinden und das wird schon nicht ganz so einfach
Naja, mal abwarten wer dann so einzieht
Meine Assignments und Klausuren etc. liefen aber alle eignetlich ganz gut obwohl zwei Klausuren an einem Tag wirklich kein großer spaß sind. In der zweiten war ich dann vergleichsweise unkonzentriert aber bestanden sollte ich sie trotzdem haben. Zuhause funktioniert unsere Internetverbindung auch kaum noch, da wir unser Limit von 80gb innerhalb von 12 Tagen aufgebraucht haben und jetzt erstmal warten dürfen bis zum 14ten, weshalb ich jetzt trotzdem immer zur uni watscheln muss (um zum Beispiel diesen Blog zu updaten). Außerdem muss ich noch mein Motion Capturing Group Project beenden, was aber nicht mehr unendlich lange dauern dürfte.
Zu dem Motion Capturing project habe ich auch ein wenig footage, die ich hier mal mit reinstellen werde, damit ihr sehen könnt was ich in meiner spaßigsten unit so zustande bringe (auch wenns noch nicht ganz fertig ist)
hört selbst in einem Land wie Australien, in dem die Leute sehr locker drauf sind, nicht alle Tage.
Als Sego, meine Französische Mitbewohnerin, und ich am Samstag einkaufen waren, was uns unerwarteter Weise 3 ½ Stunden gekostet hat, stießen wir beim Bezahlen doch auf geringfügige Schwierigkeiten. Nachdem ich für meine Sachen und das „Community Essen“, welches sich das Haus teilt, bezahlt habe, fiel mitten im Scan Vorgan von Segos Waren das Gerät aus und musste neu gestartet werden, weshalb glorreicherweise alles erneut eingescanned werden musste. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings schon mit einem Großteil der Taschen verschwunden, zu denen teilweise auch Segos zählten. Statt dies allerdings zu berücksichtigen, hat die Kassiererin einfach alle Sachen die noch da standen erneut eingescannt, was letztendlich auf 100 Dollar hinauslief. Da dies allerdings wesentlich mehr war als das, was Sego hätte bezahlen sollen, bin ich zurück gegangen und habe gesagt, dass haufenweise meiner Waren doppelt bezahlt wurden und wir viel zu viel bezahlt haben. Deshalb saßen wir im nachhinein mit 4 verschiedenen Bons an der Kasse und haben verglichen, welche Waren doppelt vorkamen.
Nach ungefähr 20 Minuten waren wir damit dann endlich fertig und die Kassiererin musste nur die entsprechenden waren erneut einscannen, um uns den Betrag gutzuschreiben. Als dann die erste Frage war: „Can Ⅰ see your golden delicious apples, please?“, musste ich dann doch ein wenig schmunzeln. Sego hingegen lachte laut los und hat den Satz wiederholt, woraufhin die Kassiererin hochrot anlief und nicht mehr sonderlich viele Worte verlor… Irgendwie passieren solche Dinge immer mit little miss France
btw: Comedy festivel letzte Nacht war sehr cool! Haben Mike Wilmot angeschaut. Ziemlich dreckige show aber sau lustig. schon ne sehr coole performance. Stand up commedians sind schon was spaßiges. Danach durfte ich Tim in einem Billard Revengematch 2 : 1 besiegen. Das letzte Mal, dass wir gespielt haben war mein zweiter Tag in Melbourne und er hat mich 3 : 0 abgezogen. GOTCHA
Die Zeit vergeht wie im Fluge… Gerad eben erst in Australien angekommen und schon sind die Osterferien vorbei, in denen mich meine Eltern besuchen gekommen sind. Nachdem ich vor 2 Wochen noch einige Assignments einhänden musste, konnten mein Vater, meine Mutter und ich uns dann auf eine lange Reise entlang der Great Ocean Road machen. Diese Straße wurde von zurückkehrenden Soldaten nach dem ersten Weltkrieg sozusagen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gebaut und man muss sagen, dass sie echt einen guten Job gemacht haben.
Neben wunderschönen gegenden, Riffen, Küstenabschnitten, Felsvorsprüngen, Felsen, Aldi und sogar gemäßigten Regenwäldern sieht man auch einiges an Getier, welches in Australien so herumdölmert. Auf meinen Fotos sieht man jetzt nur Kängurus aber Wombats, Emus und Schlangen waren auch mit von der Partie.
Am Samstag sind wir dann wieder in Melbourne eingekehrt und haben noch ein wenig die Stadt angeschaut bevor meine Eltern dann letztendlich am Sonntag morgen zurück nach Deutschland geflogen sind.
Ansonsten musste ich mich zwischendurch leider auch immer wieder mit nervigen Assignments beschäftigen aber hatte trotzdem sehr viel Spaß, Freizeit und vor allen Dingen mal wieder Schlaf
In nächster Zeit kommen dann Das Melbourne Commedy Festival, Presets Concert und Cirque du Soleil auf mich zu zusammen mit viel zu viel Arbeit…
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So, hab mich gerade im letzten Moment dazu entschlossen ein Ticket für die Saisoneröffnung der AFL zu ersteigern und mach mich jetzt auf den Weg zum footy game Hawthorn – Geelong!
Studieren is eh langweilig.
ja, ich lebe noch
Für alle, die sich mittlerweile die Frage gestellt haben, ob ich mittlerweile von dem einen oder anderen giftigen Tier angefallen wurde, dem kann ich garantieren, dass es mir immernoch gut geht (Obwohl ein Opossum sich gegen 1AM beinahe täglich dazu entschließt auf unserem Dach rumzurennen, was sich letztendlich so anhört, als würde es mindestens 150 kg wiegen, weshalb ich das eine oder andere überraschende als auch verschlafene Mitternachtstreffen mit meinen Mitbewohnern hatte). Überlebt habe ich auch ein zweites Erdbeben der Stärke 4.6, eine sehr schwerwiegende Erkältung, die eine oder andere Party, einige überraschende Besuche unseres Vermieters und anderer Gestalten, das erste Loch in unserer Wand (ich war’s nicht), verdammt heiße Tage, verdammt kalte Tage und die ersten Wochen Uni (Momentan sitze ich auch gerade in einer Vorlesung, denn wo könnte man besser Blogbeiträge schreiben?).
Meine Vorlesungen in diesem Trimester lauten:
- IT-Practice (Online Unit)
- Software Engineering
- Multimedia Systems and Communication
- Motion Capturing
Dieses Wochenende ist hier in Melbourne Formula 1 Weekend und das werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Eigentlich wollte ich auch schon heute dort aufkreuzen, aber Assignments müssen zuerst erledigt und eingereicht werden…
Lang lang ist’s her, da hab ich meinen letzten Eintrag verfasst und seitdem ist eine Woche voller Spiel, Spaß und Spannung vergangen…
Die so genannte week-0 (früher o-week, warum auch immer) bestand aus einigen Parties und angeboten von Seiten der Universität, die während besagter Woche mehr einem Jahrmarkt als irgendetwas anderem glich. Man konnte sich in Clubs eintragen und Preise absahnen, wohin man auch schaute und die meisten Clubs, wie zum Beispiel der Soccer Club, kosten 5 Dollar pro Jahr (also ca. 2.60 Euro).
Nach 5 machte man sich dann auf den Weg zu verschiedenen Parties. Das ganze begann Montags mit der Beach Party, auf der alle in Beach outfit mit einer riesigen Bühne, Live Musik und miserabelen, aber billigen Drinks beglückt wurden.
Dienstag stand für mich dann, wie ja bereits zuvor erwähnt, das Coldplay Konzert auf dem Plan, weshalb ich an diesem Tag nicht viele andere Dinge unternommen habe.
Am Mittwoch war dann eine so genannte „Mystery Bus Tour“ das main-event. Zu dieser Bus Tour musste man sich in eine der Gruppen „back so school“, „fluoroscent“, „super hero“ oder „emergency“ eintragen und in irgendeiner themenverwandten Weise verkleiden. Die Gruppen wurden dann in Busse verteilt und wir sind tanzend, mit fettem beat und Discolichtern durch die Stadt gefahren und von Bar zu Bar gependelt, wo wir dann jeweils 30–50 Minuten verbrachten. Ein extrem cooles und lustiges event.
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Der Tag danach begann eher ruhig und endete damit, dass ein paar Leute bei uns vorbeikamen und ich für die anderen ein asiatisches dinner bereitet habe.
Am Freitag abend war dann eine 80s Party in der Stadt, die nicht ganz so gut, aber dank netter Leute immerhin ausreichend war
main event des Abends war allerdings das Erdbeben in Melbourne, welches sowohl Besucher als auch Einheimische reichlich verwirrte, weil niemand zuvor von Erdbeben in Melbourne gehört hatte.
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Das ganze nahm dann ein Ende am Wochenende mit dem sogenannten Moomba Water Festival, welches hier jedes Jahr stattfindet, einem Feuerwerk und einem BBQ bei einem französischen Freund, der am Strand in einem Appartement wohnt, welches mit Pool, Tennis Court und weiteren feinheiten ausgestattet ist.
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Alles in allem eine wirklich lohnenswerte Woche, die wiedermal viel zu schnell vorbei ging…
Wie ja bereits in meinen vorigen Blogs angekündigt, hatte ich das glück, die letzte Karte für das Coldplay Konzert ergattern zu können und komme nun endlich dazu, darüber zu schreiben
Am Dienstag Nachmittag traf ich mich um 3PM mit ein paar Leuten in der Stadt, um vor dem Konzert noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen und machten uns dann gegen 17 Uhr auf zur Rod Laver Arena, die dem einen oder anderen vielleicht von den Australien Open bekannt vorkommen sollte.
Nach kurzem (und ziemlich dummen) Orientierungsschwund fanden wir uns 5.40PM vor den Eingangstoren ein, wo bereits Erlen auf uns wartete und plätze in der Schlange frei hielt. Nach einigen sehr mageren Securitykontrollen und komischem Austausch von Tickets gegen orangene Bänder platzierten wir uns in der nunmehr dritten Schlange, um endlich as Stadion betreten zu dürfen.
In der Konzerthalle waren wir dann letztendlich gegen 6.45PM und warteten auf die erste von zwei Vorbands, Decoder Ring, die um 7.15PM auftraten. Gesangslos aber mit einer sehr asugewogenen Mischung aus organic und psychadelic arrangements brachten sie schonmal Vorfreude auf den Hauptact, während sich die Halle mehr und mehr füllte.
Die zweite Vorband nannte sich Mercury Rev und brachte ähnlichen Effekt wie Decoder Ring, nur diesmal mit Leadsänger. Dieser hatte allerdings eine gewisse Crazyness in seinen Bewegungen und seinm Auftreten, so dass man während seines Gesanges in seinem Blick und seinem Lächeln einen gewissen Wahnisnn erkennen konnte. Oder wie Marita es beschrieben hat: „He’s totaly crazy – Ⅰ love him“
Einer der Höhepunkte ergab sich nach dem Beenden des letzten Songs von Mercury Rev, als mich ein Mädchen darauf ansprach, wieso die dauernd die Bühne umbauen würden. Ich antwortete, dass sie vermutlich jetzt fertig sind und deshalb die Instrumente durch die von Coldplay austauschen. Daraufhin sagte sie auf einmal: „Oh, that wasn’t Coldplay??“… Ich war so überrascht, dass ich wirklich einfach nichts mehr gesagt habe und nur noch versucht habe, mir das lachen zu verkneifen und mir irgendeine dumme Antwort zu überlegen. Witzigerweise wussten auch all ihre Freundinen nicht, wie Coldplay aussieht oder klingt
Man trifft in seiem Leben schon lustige Leute, die 140 Dollar für eine Konzertkarte ausgeben, von der sie die Band gar nicht kennen.
Ein weiterer und auch mein Favourisierter Teil des Abends waren die folgenden 2 Stunden und 15 Minuten, in denen Coldplay das Stadion mit ihrem künstlerischen und musikalisch großartigen Auftritt beglückten. Ich war seit langem schon nicht mehr bei so einem unglaublichen Konzert und habe jeden Cent des Eintrittsgeldes durch ihre Performance wieder zurück bekommen. Mitten im Konzert haben sie auf ein Mal die Bühne verlassen und sind nach hinten ins Publikum gelgangen, um dort 3 Songs zu spielen für die, die sonst so weit weg von der Bühne stehen. Auf einem meiner hochgeladenen Fotos kann man die Kameras in der Dunkelheit um die Band herum leuchten sehen
Um 12.40AM war ich dann letztendlich zu Hause und habe mir meine provisorisch mit der Camera aufgenommenen Videos angeschaut, bevor ich mich zufrieden ins Bett begab.
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Nachdem ich gestern nacht auf einer Beachparty war, bekam ich heut morgen diese SMS, die wohl jede in Victoria angemeldete Handynummer erhalten hat:
VIC Police:
Extreme weather in Vic expexted Tuesday March 3rd. High wind & fire risk. Listen to ABC Local Radio for emergency updates. Do not reply to this msg.
Tomas meinte daraufhin nur:
„I think the police in Australia is just a bit bored. In Columbia they don’t even have time to care about bead weather conditions.“
Auf jeden Fall scheint es nicht ganz ohne zu sein, wenn sie die Nachricht per SMS verbreiten. Man hört ja über Feuer mit einer Geschwindigkeit von 160km/h. Zum Glück bin ich in Melbourne und nicht im Randgebiet…



































