Frank am Montag, 24. November 2008

Ich wollte auch mal was zum Thema Guave beisteuern. Die sind hier auch sehr verbreitet und beliebt. Ich persönlich mag sie nicht und werde immer stinkig wenn sie mir hier in mein green curry die Dinger halbiert(!!) reinwerfen, und dann auch noch am chicken sparen. Naja anyway. Die Guave heißt auf Thai farang (oder auch falang - wegen der asiatischen r/l Schwäche, hihi). Farang ist aber auch das Wort für uns Westler oder Weiße im Allgemeinen. Oft im negativen Sinne gebraucht. Man bekommt das Wort hier auch öfter mal mit wenn man mit Thais zu tun hat und ihnen aufmerksam zuhört.

Warum die Thais uns als Guaven bezeichnen wissen sie selber nicht so recht, aber die allwissende Wikipedia hat natürlich einige Theorien dazu.

foto von cheesy_lady [flickr]

Frank am Montag, 24. November 2008

Wir waren die letzten paar Tage im Westen von Thailand unterwegs. Wir haben einige Tage auf Ko Samed verbracht. Die Insel ist in ein paar Stunden mit dem Bus von BKK aus erreichbar und daher ein beliebtest Ziel von Thais und Expats am Wochenende. Ko Samed ist recht klein und währen der low season sehr einsam und idyllisch. Im Moment ist aber leider gerade high season. Das bedeutet die Leute sind nur halb so nett und alles ist  doppelt so teuer. Ach wenn es dieses Jahr nicht sehr viele Touristen in Thailand gibt – Finanzkrise und Thailands politischer Krise sei Dank – so ist die Insel doch eher ungemütlich gewesen als wir ein paar entspannte Strandtage genießen wollten. Vor paar Monaten waren hauptsächlich junge Backpacker unterwegs, doch jetzt hat sich das Publikum komplett geändert. Es besteht nun hauptsächlich aus Gruppen von whiskeysaufenden Thais und – ganz dem Klischee entsprechend – fetten, hässlichen und alten Westlern mit ihren blutjungen Thai „Bekanntschaften“. Das berühmt-berüchtigte Pattaya ist nur zwei Autostunden weg und viele kommen wohl direkt von dort mit ihrer neuen „Freundin“ im Gepäck. Schon sehr sehr traurig. Der Sextourismus ist zwar nur in wenigen Teilen Thailands wirklich präsent, da aber dann wirklich stark. Es ist wirklich schade, dass dieser kleine Teil das Image des ganzen Landes so sehr prägt…

Mit ein bisschen suchen gibts aber auch auf Ko Samed immer noch schöne Strände und nette Leute :) Yeahy!

Frank am Mittwoch, 19. November 2008

Ich kenn ja Leute die träumen seit Jahren von einem Burger King Lieferservice (hey, Starki!). Ich selber fand die Idee eigentlich auch immer schon sehr verlockend, aber hier ist es um so geiler weil man einfach oft keinen Bock mehr auf Reis hat. Da wird der Wopper zum wahren Festtagsessen :)

Frank am Mittwoch, 19. November 2008

… the 32GB of pure sexiness :D

my ipodTouch :)

my new ipod touch 2G

Frank am Montag, 17. November 2008

Nach längerer Abwesenheit gibts mal wieder einen Eintrag von mir. Wir waren die letzte Zeit im Süden Thailands unterwegs. Auf der Westseite, der sog. Andaman Sea. Die Landschaft hier ist wirklich unglaublich schön und beeindruckend. Hohe, mit Dschungel bewachsene Felsen gesäumt mit weißen feinen Sandstränden und umgeben von kristallklarem türkisblauem Wasser. Es gibt hier hunderte Inseln, teilweise mit ein paar Hütten drauf, teilweise völlig unbewohnt.

Wir sind von Krabi nach Railey, Ko Lanta (die franz. Version von der TV-Serie „Survivor“ heißt „Ko Lanta„), dann auf ein paar kleinere Inseln, und dann am Ende nach Ko Phi Phi.

Ko Phi Phi ist mittlerweile sehr bekannt, spätestens seitdem der Film „The Beach“ dort gedreht wurde. Die Insel wurde jedoch beim Tsunami vor ein paar Jahren fast völlig zerstört. Beim Neuaufbau dannach wurden nicht mehr süße kleinen Bambushütten und Hängematten benutzt sondern große Hotelanlagen und Luxusresorts. Das ist wirklich Schade und Phi Phi empfanden wir eher als Enttäuschung. Die Insel ist immer noch genial aber es ist einfach zu laut, zu teuer und zu voll geworden und es war wirklich ein Schock am Pier von Ko Phi Phi, nach den ruhigen und entspannten Tagen in Lanta am Pool…

In Lanta gibts wunderschöne Bungalows direkt am Meer mit AC, TV, Hot Water, Pool und Spa für 5eur pro Person. In PhiPhi findet man dafür, mit Glück eine dunkles stickiges Zimmer im Hinterland …

Es gibt auch noch ein paar schöne Fotos und Geschichten auf Julies Blog.

Frank am Mittwoch, 29. Oktober 2008

Heute: Big Sheet

Hier was sehr leckeres mit einem besonders tollen Namen: Big Shit Sheet. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube es besteht aus Seetang/Algen(Yaki Nori). Besonders gelungen finde ich die Verpackung: Die Vorderseite zeigt einen armen, offensichtlich erkrankten Jungen, schwitzend mit gerötetem Gesicht, der gerade das Produkt erbricht. Er versucht vergeblich sich mit den Händen den Mund zu zuhalten. Aber zu spät: der Big-Sheet-Strahl schießt bereits aus seinem Mund. Diese schlimme Bild wird versucht durch den putzigen Mangastiel zu verharmlosen… Guten Appetit!

Auf der Rückseite ist eine Anleitung aufgedruckt wie man am besten sein Big Sheet isst und sich dabei freuen sollte.

Frank am Montag, 27. Oktober 2008

Beim Drachentempel hatten wir die einmalige Gelegenheit ein wirklich spannendes und einzigartiges Ereignis zu erleben: Eine live Vorführung der Floating Nun!

Früher gab es wohl mal eine Nonne in dem Tempel, die meditiert hat während sie auf dem Wasser getrieben ist. Warum auch immer im Wasser. Keine Ahnung. Die Nonne ist mittlerweile lange tot, aber die anderen Nonnen fanden die Idee wohl so toll dass sie immer noch ab und zu dieses großartige Spektakel wiederhohlen. Jetzt nicht mehr zur Meditation, sondern nur noch zu Showzwecken. Als wir am Tempel ankamen, war es dort ziemlich leer. Bis auf eine große Thai-Reisegruppe(ich liebe diese Gruppen), die mit dem Bus angekarrt wurde. Die Gruppe war gerade auf dem Weg zur Floating Nun und da haben wir uns einfach angeschlossen. Nachdem wir brav unsere 10bath(20cent) Eintritt abgedrückt hatten durften wir rein. Die „floating area“ war ein kleines überdachtes Betondecken mit Sitzbänken außen rum. Das Ganze sah eher aus wie in einem alten dreckigen Zoo das Becken, in dem die traurigen Seehundvorführungen stattfinden. Dann kam auch schon eine ältere dickliche Nonne angewackelt, die in das Becken geklettert ist und dort ca 3min halbherzig rum gepaddelt ist. Danach ist sie wieder langsam rausgeklettert. Ganz großes Tennis!

Die Thais waren begeistert, haben wie blöd Fotos gemacht, geklatscht und sich gefreut, bis sie 5 Minuten später mit ihrem riesen Bus zur nächsten großartigen Attraktion gekarrt wurden. Wir beide, als einzige Westler, wussten nicht so recht was wir davon halten sollten, aber haben uns definitiv gefreut einmal im Leben die Floating Nun live gesehen zu haben… lol

Wie Alles auf der Welt gibt natürlich auch die floating nun auf youtube

Frank am Montag, 27. Oktober 2008

Heute: der Double Cheese Pork Burger

Ich muss sagen, in Thailand gibt es (wie auch in vielen anderen asiatischen Ländern) sehr viele abgefahrene Snack & Süßigkeiten. Von lecker-lustig bis bizarr-eklig ist alles dabei. Viele dieser tollen Leckereien werden in den ubiquitären 7eleven angeboten, die teilweise wirklich alle 20m stehen.

Hier sind mal klassische Chips (von einem der besten Kartoffelchipsherstellern, wie ich finde) mit tollem Cheese Pork Burger Geschmackt. Die Chipsforscher haben es jedoch geschafft nicht nur den Geschmack eines normalen Cheese Pork Burgers auf die Chips zu übertragen sonder sogar den eines Double Cheese Pork Burgers. Genial! (geschmeckt ham se eher mittel…)

Frank am Montag, 27. Oktober 2008

OOoopss… hab den falschen Text gepostet, der Alte hat ja teilweise wirklich keinen Sinn ergeben, sry! Ich mach das doch noch nicht so lange. Und ja stk, das Thaikraut ist wirklich komisch :)

Wir waren die letzen paar Tage in Kanchanaburi, einer kleineren Stadt in Thailand am River Kwai. Die Stadt ist hauptsächlich berühmt wegen der Brücke am River Kwai, gefeatured in dem gleichnamigen Film. Die Brücke wurde von den Japanern wärend des 2. Weltkrieges mit Hilfe von europäischen und asiatischen Kriegsgefangenen erbaut. Danach zweimal wieder zerstört und heute gibts nur noch eine Nachkriegsversion zu bestaunen. Wir haben uns ein Motorrad Moped gemietet und die üblichen Sightseeingorte angeschaut: War Cemetery, War Museum, Death Railway, Hell Pass und die heutige Zugendstation mit dem schönen Namen Nam Tok Sai Yok Noi. Die Brücke ist ziehmlich unspektakulär und sieht genauso marode aus wie die meisten Brücken in Thailand.

Die Japaner haben wohl genauso in Asien gewütet, wie die deutschen damals in Europa, aber die Leute hier wissen noch weniger darüber bescheid als wir über den Krieg in Asien. Der eine Guide meinte: „I think you had something in europe too, right?!“

Am nächsten Tag waren wir im berühmten Erawan National Park. Dort sind ein paar wirklich geniale Wasserfälle in denen man schwimmen kann (mit lustigen kleinen Fischen die an einem rum knabbern und frechen Affen die einem die Tasche klauen wollen). Wir haben noch eine weiter Cave besucht in der eine riesige Buddastatue errichtet wurde. Die Thais stecken jede Menge Räucherstäbchen an bis die ganze Höhle zugequalmt ist und legen Opfergaben in Form von Bananen und Plastikspielzeug in die Höhle. Sehr beeindruckend aber irgendwie sehr schmutzig und das Atmen macht auch kein Spaß.

     

Frank am Mittwoch, 22. Oktober 2008

Sawadee Khaap

Wie Rai schon erwähnte bin ich nun auch weg-von-ulm (thx nochmal fürs hier-mitbloggen-dürfen!), und zwar in Bangkok. Um noch genauer zu sein, auf dem Campus des Asian Institut of Technology. Julie macht hier gerade ein Urlaubssemester und ich häng hier auch vorübergehen rum. Die Uni ist ca 30km vom Zentrum entfernt und deshalb sehr weitläufig angelegt. Mit vielen dschungeligen Bereichen und moskitoproduzierenden Tümpeln. Es gibt sogar eine Kobrawarnung auf dem Campus.

Die Thais hier hätten wohl gerne dass es sehr nach MIT klingt, aber ich muss sagen dass zwischen dem A und dem Ⅿ schon Welten liegen (so 2–3?!  ;)) Naja ich kenn ja eigentlich weder das MIT noch das AIT, was Forschung und Lehre angeht, aber der Campus und die Infrastruktur hier sind schon sehr basic. Aber cool. Ich muss mal ein paar Bilder machen, denn die ein oder andere facility hier hat mich ein wenig an FarCry erinnert :D

Es gibt hier eigentlich nur vier Restaurant: ein leckeres, ein passables, ein dreckiges und ein ekliges (also ein Thai, ein Vietnamese, ein Inder und ein Chinese – genau in dieser Reihenfolge). Gerüchteweise gibt es auch noch Pizza irgendwo (wenn die Zutaten da sind) aber bis jetzt hab ich noch keine abbekommen  :(  Dafür schlagen die Preise hier jedes Gut&Günstig Menu bei uns in Ulm.

Hmm, schon wieder hunger bekommen. Mach mich mal auf die Suche nach was essbarem…