Habs geschafft mich bis Lyon durchzuschlagen :). Bin gemütlich um 2e mit meinem voll beladenen Auto losgerollt und einziges Problem war, dass ich fast keinen Berg mehr hochkam und bei 120 schon fast auf Vollgas war, aber jut ;-). Wie schonmal erwähnt hatte ich mir einen Weg durch die Schweiz gesucht (ist von Autobahngebühr und Entfernung am Besten) und mich auch schon im Voraus erkundigt wie das mit der Einfuhr aussieht – nachdem ich einmal an einem Schweizer Grenzbeamten wegen Hackfleisch gehangen bin war ich diesmal vorbereitet. Man darf Waren im Wert von ca. 3500 Euro mitnehmen, da war ich weit drunter aber hatte trotzdem keine Lust mein Auto auszuladen => hab ich mir einen ganz kleinen Grenzübergang ausgesucht mit der Hoffnung nachts um 5e keinen Menschen vorzufinden und dem war auch so :). Man kann dort Waren postalisch anmelden, aber es nervt niemand mit Fragen.
Kurz nach Genf habe ich dann die erste Erfahrung mit einer autom. franz. Tankstelle gemacht. Das ist eigentlich echt toll, VISA rein und tanken total unkompliziert – etwas nachdenklich hat mich dann gemacht, dass ich keine PIN und keine Unterschrift gebraucht habe…
Zum Verkehr in Frankreich ist zu sagen, dass die Franzosen jegliche Geschwindigkeitsangaben misachten. Von der Schweiz war ich gewohnt, dass jeder genau das fährt was erlaubt ist und in Frankreich wurde ich da fast von der Straße geschoben/gehupt. Eigentlich komisch, da hier echt viele Blitzer in der Gegend rumstehen – sind kleine graue Kästen die die größe einer Mülltonne haben, also nicht so einfach zu sehen. Aber mein Navi hat mich selbst davor in Frankreich zuverlässig gewarnt :).
In Lyon wurde es dann vom Verkehr sehr lustig…gleich mal vorne weg, wenn mich jemand mit Auto besuchen will am besten nur mit gutem Navi! Oder ich hol euch vor den Stadtautobahnen ab ;-). Man muss so häufig abbiegen, dass das Navi mit seinen Ansagen fast nicht mehr hinter her kommt…hat eigentlich durchgängig mit mir geredet – und das obwohl ich eigentlich gar nicht durch Lyon durch musste weil ich von der richtigen Seite kam.
Aber ich kam schließlich gut an der CPE an und wurde sehr freundlich empfangen. Hab alles nötige erklärt bekommen und die Frau hat sich auch echt Mühe gegeben langsam zu reden :). Dann noch gesagt bekommen, dass ja mein Semester erst am 20.9. anfängt, ich jetzt ein 5-tägigen Intensivsprachkurs bekomme, am Montag begrüßt werde und Dienstag einen Termin bei meiner Fachkoordinatorin habe um alles studienrelevante durchzusprechen.
Soweit also alles schön organisiert und klar. Selbst mit meinem Französisch kein Problem. Was danach kommt toppt allerdings alles…über meine „tolle“ Wohnraumsverwaltung und warum ich 22h gebraucht habe meinen Schlüssel zu bekommen schreibe ich später, da ich jetzt zum Sprachkurs muss.
Achja ich hab auch noch kein wirkliches Internet…Aussage vom Wohnheim auf meine Frage wann das was wird war „je sais pas!“. Gerade bin ich mit einem ominösen Schlüssel den mir ein anderer Student gegeben hat in einem komischen Netz (schmeißt mich alle paar Minuten aber wieder raus). Und ich kann Mails von meinem Unipostfach lesen, aber nicht senden – selbst wenn ich mit openVPN in der UUlm bin – ich hab kein Plan warum…meine andere Emailadresse geht. Aber gut, dank Kargl habe ich ja vor kurzem gelernt warum WEP nicht so toll ist..sammel schon fleißig Packete ;-). Blöderweise surft der Mensch in seinem WEP-Netz nicht zuverlässig…







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