Mat am Donnerstag, 1. April 2010

Das neue Semester hat angefangen, und aufgrund des Müßiggangs letzten Semesters, wurden die Anforderungen etwas angezogen. Ich bin derzeit froh, wenn ich einfach nichts machen muss vor lauter Hausaufgaben usw. Ich habe auch einen Job als Deutschlehrer angenommen und ich unterrichte privat bei 2 Mittelschülerinnen, die die doppelte Staatsbürgerschaft (Chinesisch-Deutsch) haben und für den Deutschunterricht in der internationalen Schule Nachhilfe in Deutsch brauchen. Da ich keine Ahnung von deutscher Grammatik habe, ist jede Vorbereitung auf den Unterricht etwas anstrengend. Ich werde auch bald Lehrer am Goethe Institut für komplette Anfänger (A1) sein. Dann wird das ganze noch stressiger, ohje.

Naja es fehlen von meiner Reise ja eigentlich noch die Eindrücke von Guilin und Hongkong. Beginnen wir einmal mit Guilin. Ich bin also von Seoul (Sonnenschein, kalt) mit dem Flieger nach Guangzhou (Regen, warm) und von dort nach Guilin (Bewölkt, warm). In Guangzhou habe ich mich übrigens mit der Dame am Haägen Dasz-Stand darüber unterhalten, dass man in Deutschland umgerechnet billigeres Eis bekommt als bei ihr. Das half leider nichts. Vom Flughafen in Guilin wurden wir dann mit nem Shuttlebus in die Stadt gebracht, wo mich Laowei und sein Onkel abgeholt haben und ins Hotel gebracht haben. Am nächsten Morgen gings dann auch gleich mal los um die Stadt etwas zu erkunden. Wir haben uns dann auch gepflegt kurz verlaufen und sind auf einen der vielen Berge gestiegen um einen Überblick über die Stadt zu haben. Beim Abstieg plätscherte dann ein Wasserfall, von einem anderen Berg herunter, der beim Auftsieg noch nicht existiert hatte. Man könnte Guilin auch die Stadt der tausend fake-Wasserfälle nennen.

Irgendwann hat sich Laowei auch wieder ausgekannt und wir sind ins Stadtzentrum zurückgelaufen. Eine Guiliner Spezialität ist neben dem „Mifen“ (米粉 Reisnudeln mit Schweinehaut und Chilli, angereichert mit eingelegten Bohnen, etc.) auch das in Essig eingelegte Gemüse. In der Stadt gabs das überall auf die Hand zu kaufen. Endlich halbwegs gescheite Gewürzgurken! Hätten wir die an Weihnachten für die Hotdogs und den Kartoffelsalat gehabt, dachte ich mir. Abends aßen wir dann noch bei den Großeltern von Laowei zu Abend und auf dem Heimweg von ihnen kamen wir an einem riesigen Nachtmarkt vorbei. Ich habe mir einen Fächer gekauft, wo der Verkäufer aus meinem chinesichem Namen ein Gedicht drauf geschrieben hat. Ich muss mir von Laowei nochmal den Wortlaut geben lassen.

Regen in Guangzhou Regen in Guangzhou
                               Fake Golden Gate Bridge
                                                                                             Der Wunderwasserfall Essen bei Laoweis Großeltern
                               der Nachtmarkt Guilin bei Nacht    

2 Kommentare zu “Wo waren wir stehen geblieben? Achso Guilin”

  1. ach ja, da muss ich auch mal hin…. nach China. :-)

  2. schöner bericht, tolle bilder…..schöne ostern und bis bald in china. gruß aus dem odenwald

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