So, nun muss ich noch kurz über den Weg nach Hause berichten. Dass es geklappt hat wissen die meisten von euch ja schon! Ich bin (viel) zu früh aufgestanden und habe auch erfolgreich den 8:30h Bus nach NYC erwischt. Erst habe ich den Kommentar des Busfahrers über Wifi an Bord für einen Scherz gehalten, doch der verdammte Bus hatte wirklich Internet über Wlan. So ging auch die viel zu lange Fahrt schnell rum, auch wenn für hulu.com streamen die Verbindung zu schlecht war.
In NYC bin ich dann sofort raus und habe mir den Bus zum Flughafen gesucht. Für NYC bummeln war das Gepäck leider viel zu schwer und sperrig :(Das ging auch super schnell, dann stand ich einige Stunden vor Abflug schon am JFK Terminal 1. Dann auf zum LH Schalter, einchecken ging nicht. Erst zum Ticketing, erstes mal umbuchen umsonst wunderbar, wieder zum Checkin. Dort Mitarbeiter das Gegenteil von dem was ich beim Hinflug erlebt habe. Das beste an Ihm war dass er meine Koffer nicht gewogen hat. „With how many bags r u traveling?“ „these two“ mit Fingerzeig auf meinem Monsterkoffer. „ok, let me print your tags and you’re all set“. Wunderbar, obwohl trotz umpacken alles ok hätte sein sollen.
Dann hab ich noch die letzten paar Stunden auf Terminal 1 rumgegammelt, überteuertes Essen gegessen und mit paar Amimäsels gequatscht die nach Florenz abgejetted sind. Im duty-free hab ich noch eine billige Flasche Absolut Vanilia für $20 gekauft. Der Flug selbst ging schon gut los, im Flieger übele Hitze und iein lautes Geräusch beim Boarden. Dann hat sich der Captain gemeldet dass die Hilfsturbine nicht funktioniert, daher keine Klimaanlage läuft und man jetzt Druckluft in den Flieger pumpt. Während dann das Sicheitsvideo lief fällt dann der komplette Strom aus, wieder Captain „Das Kabel das uns mit Strom versorgt war wohl nicht dick genug, wir sehen dass wir ein besseres bekommen“. Nachdem das auch erledigt war gings auch schon los, der Rest von Flug war wie gehabt. Solala Essen, Freibier
und viel Schlaf. Daheim dann mit der Bahn nach Hause und das wars dann auch schon
Next one from Granada!
Wenn ihr diesen Beitrag lest startet (hoffentlich
) gerade meine LH Maschine in Queens und wird gleich seine letzte Runde über NYC drehen bevor sie Nord-Ostlichen Kurs einschlägt. Zurück nach Frankfurt …
Vorbei, 42 Wochen, 294 Tage und genausoviele Nächte. Irgendwo zwischen Montreal, QC im Norden und San Diego, CA im Süden, zwischen Los Angeles, CA im Westen und Miami Beach, FL im Osten.
Nach neun Monaten hat mich dieses Land sicher verändert, wie sehr und wie werdet ihr mir daheim dann wohl sagen müssen. In jedem Fall hatte ich eine Hammer Zeit hier, tolle Leute getroffen, viel über die USA gelernt, viel darüber wie Amerika denkt und lebt. Gesehen was man hier besser macht und erkannt was wir zu Hause garnicht zu schätzen wissen. Oder einfach auch banal gesehen was den Menschen hier wichtig ist, was sie zu schätzen wissen und mit was sie sich indentifizieren.
Erinnert ihr euch noch? Auf die Zweifel kann ich nur sagen: Es war die richtige Entscheidung! Weniger dass UConn das College meiner Träume ist — mehr 9 Monate ein Land zu sehen und zu erleben das man sonst nur aus den Medien kennt, belegt mit Vorurteilen und Stereotypen. Einiges ist wahr, einiges falsch dennoch glaube ich in vielen Punkten doch Amerika gelebt zu haben.
Es war definitiv nicht immer einfach, mich hat auch viel gestört. Hier wäre insbesondere die Mentalität die auch unter der deutschen Gruppe hier bestanden hat. Da war viel Egoismus und Eigennutz dabei der mir garnicht gefallen hat. Dennoch habe ich auch unter den Deutschen einige sehr gute Freunde finden können!
Ich möchte hier auch die Gelegenheit nutzen allen zu Danken die das Ganze ermöglicht haben. Ohne Unterstützung von vielen Seiten wäre aus der kleinen Idee „Der Raimar könnte ja mal abhauen …“ nie ein Jahr in den Staaten geworden. Das geht los bei der UUlm, der UConn, deren Auslandsämtern, der Landesstiftung BW, dem Connecticut Dept. of Higher Education in Person von Frau Seitz und natürlichen insbesondere meinen Eltern.
Ein Dank geht natürlich auch an stk, meinem Winterbreak Besuch mit dem ich hier trotz einiger Widrigkeiten viel Spaß hatte! Ebenso war auch das erste weg-von-ulm.de Meeting mit Ferdi in San Diego und L.A. eine super Erfahrung! Auch will ich euch allen fleißigen Bloglesern danken, ohne soviel positives Feedback hätte das ganze Experiment weg-von-ulm.de wahrscheinlisch schon früher geendet. Trotz des dauenden Bloggens habe ich noch viel Geschichten und Kleinigkeiten zu erzählen!
Dennoch wird es nicht langweilig die nächsten Monate, Granada Besuch, Umzug, wieder arbeiten, Kurse anerkennen lassen und — last but not least — den Sommer in Ulm genießen.
In diesem Sinne und der Gewissheit genug melodramatischen Kram geschrieben zu haben noch zwei altbekannte Clips die die Stimmung meines Jahres hier gut anschneiden. Ich genieße jetzt den letzten Blick über die Skyline bei meinem ersten Warsteiner nach neun Monaten. Man sieht sich zu Hause!
Take care States, take care Univ. of Conn. …
Greyhound hat Wifi im Bus und ist damit Bahn 2.0! Sogar mit Stromsteckdose!
Morgen gehts los, auf die große Reise. Koffer gepackt, Route geplant und Tickets gekauft. Der Plan ist:
- 5.30h aufstehen, in Klamotten hüpfen und wach werden
- ~6.15h Taxi nach Boston South Station nehmen
- 8.30h PeterPan Bus nach NYC nehmen
- irgendwann mittags den Shuttlebus von Port Authority Bus Terminal nach JFK nehmen
- irgendwann später mittag bei Lufthansa einchecken und teures widerlicher Flughafenessen zu mir nehmen
- 21.30h finally die USA verlassen
Wünscht mir viel Spaß/Glück/Whatever … Kenner folgen mir auf twitter und bekommen live updates
Ich bin immernoch dabei mit Eltern hier durch die Gegend zu Touren, heute gings bei mäßigen Wetter auf die Tourihochburg Martha’s Vineyard. Eigentlich eine super knuffige Insel, wäre sie nicht so übermässig touristisch ausgeschlachtet. Wäre sicher Off-Season (stk!) ein Besuch wert gewesen, aber jetzt geben sich hier die Touribusse die Klinke in die Hand. Bilder hat primär mein Dad gemacht, deswegen gibts von mir nix dergleichen.
Ansonsten bin ich jetzt noch 3 Nächte hier in den Staaten, ich bin auch schon an planen was alles zu Hause getan werden muss. Sehr viel erwartet mich, insbesondere eine sicher grandiose Wochen mit dem weg-von-ulm.de Blogtreffen 2!
Achja, wer Lust hat kann mir bei twitter folgen, dort poste ich hin und wieder vom Handy da ich noch ein paar Minuten auf dem Handy über habe!
Nachdem ich die letzten Tage bei Dani in Hiltop gepennt habe, die zum Flieger nach Hawaii gebracht habe wurde es Zeit für mich heut der UConn ade zu sagen. Natürlich nicht ohne zuvor ein paar Fotos vom traumhaften Frühlingscampus zu schießen
Danach gings dann los mit unserem Rental aus Arizona in Richtung Mystic, CT. Dort gehts heut Abend erstmal auf eine Sunset Segeltour mit Freibier. Zwei Stunden hab ich Zeit um den Preis für die Tour wieder reinzuholen
Heut morgen waren wir noch bei einem alten Fort am Hafen, daher auch ein paar Bilder.
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Achja, in ner Woche bin ich wieder zu Hause!
Nachdem von meinen anfangs 4 Vorlesungen noch 2 übrig sind, die ich ernsthaft betreibe (plus den Sprachkurs, in dem ich gestern die Prüfung geschrieben habe) geht langsam der Stress mit den Praktika los. Sowohl in Informatica Gráfica als auch in Críptografia zählen die Praktika am Ende 80 % der Note und die schriftliche Prüfung ist nur dazu da seine Note noch zu verbessern. Das heißt jetzt gerade in IG JOGL frickeln und in Krypto Hashverfahren ausdenken und AES implementieren. Ohmann, ich freu mich auf die Woche nach der letzten Klausur und überhaupt auf die Zeit wenn die Vorlesungen um sind (besonders natürlich 2.–9.6.) und man ohne schlechtes Gewissen daheim bleiben kann.

Auf der einen Seite bedeutet Gamba Riesengarnele. Die Dinger heißen nicht nur so, sie sind auch verdammt riesig und unglaublich gut. Und eignen sich hier bei einem Kilopreis von knapp 5 Euro durchaus auch für die Studentenküche. Auf der anderen Seite benutzt der charmante Spanier das Wort Gamba auch für die Damen der Schöpfung, und zwar für solche mit guter Figur und nicht ganz so wunderschönem Gesicht
warum nur…
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Ein von mir eindeutig zu spät entdecktes Küchenfeature hier! Macht einfach zuviel Spaß!
Nachdem ich ne ganze Weile gebraucht habe um ein paar mehr (bzw aussagekräftige) Fotos zusammenzuschnorren gibts jetzt den Artikel über letztes Wochenende in Cabo de Gata. Die anderen, die schon das Wochenende vorher da waren, hatten uns einen etwas abseits gelegenen Strand empfohlen… keine Ahnung wie man so was weiß oder findet, es gibt zumindest keine Straße dort hin. Mit den drei Mietwagen gings erstmal nach Almeria und von dort in ein kleines verschlafenes Nest names Las Negras. Dort muss man nen Bootsbesitzer finden, der einen nach San Pedro fährt oder eine Stunde auf nem schmalen Wanderweg übern Berg kraxeln. Wir haben mit unserem ganzen Campinggepäck die Bootvariante gewählt. San Pedro hat so ca 20 Häuser und wurde irgendwann von seinen Bewohnern verlassen, von den Häusern steht zum Teil noch vieles, zum Teil auch nur noch die Grundmauern. Als neue Bewohner sind Aussteiger, zum größten Teil aus Deutschland und der Schweiz, eingezogen, die dort zum Teil schon um die zehn Jahre leben. Dementsprechend ist auch die Ausstattung gar nicht so schlecht, Solar‑ und Windkraftanlagen, ein bisschen Landwirtschaft, eine Bäckerei… und es gibt sogar einen Wasserhahn für alle zusammen. Wir haben unsere Zelte am Strand aufgeschlagen und die Zeit mit Baden, Gammeln und ein bisschen Wandern verbracht und langsam so die schrägen Bewohner kennengelernt. Die Storys erzähl ich am besten mal persönlich… auf jeden Fall größtenteils echt fertige Leute. Achso, Kleider stehen nicht so hoch im Kurs, das nur zur Erklärung für das eine Foto, auf dem Käpt’n Nudo (alias Flocki) von der Burg aus übers Meer blickt.
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