Raimar am Samstag, 25. April 2009

Es war so wie erwartet: Wahnsinnig crazy! Ein Wochenende drehen die Ami-Kids durch ohne Ende. Das Ganze war eine einzige riesen Party um alle Apartment Komplexe herum. Alles mit Public Drinking an jeder Ecke. Kurz nach 1 haben dann die ersten Zelte gebrannt und dann war noch paar Sekunden auch schon Schluss. State Trooper haben dann die ganze Party aufgelöst. Wahnsinn das Ganze! Ein paar Bilder hab ich noch hinbekommen:

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Raimar am Samstag, 25. April 2009

Huiui, nachher gehts los!

Oli am Freitag, 24. April 2009

Die Zeit vergeht wie im Fluge… Gerad eben erst in Australien angekommen und schon sind die Osterferien vorbei, in denen mich meine Eltern besuchen gekommen sind. Nachdem ich vor 2 Wochen noch einige Assignments einhänden musste, konnten mein Vater, meine Mutter und ich uns dann auf eine lange Reise entlang der Great Ocean Road machen. Diese Straße wurde von zurückkehrenden Soldaten nach dem ersten Weltkrieg sozusagen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gebaut und man muss sagen, dass sie echt einen guten Job gemacht haben.


Größere Kartenansicht

Neben wunderschönen gegenden, Riffen, Küstenabschnitten, Felsvorsprüngen, Felsen, Aldi und sogar gemäßigten Regenwäldern sieht man auch einiges an Getier, welches in Australien so herumdölmert. Auf meinen Fotos sieht man jetzt nur Kängurus aber Wombats, Emus und Schlangen waren auch mit von der Partie.

Am Samstag sind wir dann wieder in Melbourne eingekehrt und haben noch ein wenig die Stadt angeschaut bevor meine Eltern dann letztendlich am Sonntag morgen zurück nach Deutschland geflogen sind.

Ansonsten musste ich mich zwischendurch leider auch immer wieder mit nervigen Assignments beschäftigen aber hatte trotzdem sehr viel Spaß, Freizeit und vor allen Dingen mal wieder Schlaf :) In nächster Zeit kommen dann Das Melbourne Commedy Festival, Presets Concert und Cirque du Soleil auf mich zu zusammen mit viel zu viel Arbeit…

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Raimar am Donnerstag, 23. April 2009

Spring Weekend 2009

To The University Community,

Spring Weekend celebrations have shown us that most people enjoy the weekend in a responsible manner. Unfortunately, some people remain intent on violating the law and engaging in dangerous or destructive behavior. This negative behavior is not acceptable within our university community.

Ⅰ especially want to emphasize the following:

§ There should be no violence of any kind. You cannot throw rocks and bottles, etc. at any other human– be they a fellow student or emergency response personnel.

§ You cannot light fires – fires cause great injuries and can burn woods and threaten housing.

§ You cannot destroy public or private property, specifically homes, rooms or cars.

All of the above will get you arrested. Ⅰ do not want to see you in our jail cells.

Please spend a few minutes prior to the weekend, planning where and in what situation you want to be in once the weekend is over. For most of you, a great emphasis is put on good grades, educational goals and future career paths. Being injured or arrested can greatly affect your future.

The guide to your behavior is fairly simple. If you believe that an act that you see is wrong, it probably is. One student leader put it this way, “If people don’t act like jerks, we can party” and Ⅰ agree with that statement.

Please accept my thanks in advance for planning a safe Spring

Hudd
Chief of Police

Noch ist Ruhe vor dem Sturm!

Raimar am Dienstag, 21. April 2009

Ich war grad beim UConn Doc — weil Paracetamol laut dem Doc etwas schwach war hat er mir „something stronger“ verschrieben. Für US-Verhältnisse waren die Pillen mit $12 sogar recht teuer — bis ich gerade mal gegoogelt habe was ich da bekommen habe: Oxycodon
Ich zitiere einfach mal Wikipedia:

In den USA (wie auch in Deutschland) wird Oxycodon, das dort als Oxycontin verkauft wird, immer öfter als Heroinersatz missbraucht.

Oxycodon ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner Aufführung in der Anlage 3 BtMG ein verkehrsfähiges und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis oder Verschreibung ist grundsätzlich strafbar. Weitere Informationen sind im Hauptartikel Betäubungsmittelrecht in Deutschland zu finden.

Ein normales Leben ist bei korrekter Dosis ohne Probleme möglich. Wer ein Kraftfahrzeug oder andere versicherungsrelevante Fahrzeuge führt, sollte sich von seinem Arzt einen Opiat-Ausweis ausstellen lassen. Dieser erspart einem im Zweifelsfall Schwierigkeiten im Falle einer Drogenkontrolle. Dieser Ausweis wird auch von dem Hersteller zugeschickt, wenn der zuständige Arzt sich mit dem Thema nicht auskennen sollte. In diesen Ausweis wird die Art des Medikaments und die Dosis sowie der Name des Patienten mit Geburtsdatum eingetragen.

Ähm — ja. Ich werde wohl besser ohne diese Tabletten auskommen wollen ;-)

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Raimar am Montag, 20. April 2009

Gestern hatten wir vom Austauschprogramm eine Einladung zur BW-Party ins Clubhaus des Hartford Saengerbundes bekommen. Neben den deutschen Exchanges waren auch die Amis die dieses Jahr Nach BaWü gehen eingeladen. Leider war der Ulmer und Hohenheimer Tisch wieder ohne Amis — unsere Unis sind leider zu klein für ein Programm.
Neben echten HB gab es Kassler, Sauerkraut und Kartoffelbrei, das erste urdeutsche Essen seit Monaten. Nette Sache war das, auch wenn die Einrichtung des Clubhauses teilweise so in der Form zu Hause so nicht immer akzeptabel wäre. ;-) Seht selbst:

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Raimar am Sonntag, 19. April 2009

Um mal zu verdeutlichen dass hier auf dem so augenscheinlich hübschen heilen Campus nicht alles so läuft wie es sollte: Hier wurde in einem Undergrad-Wohnheim ein 19-jähriger Dealer hochgenommen, der Junge hatte bis zu Kokain alles am Start.
Und nein — ich studiere nicht in Detroit oder Los Angeles, sondern im beschaulichen Storrs, Connecticut.

Student arrested on 11 counts of drug charges
Ⅾ. F., 19, of Guilford, was arrested Tuesday night after a month-long UConn police investigation into narcotics trafficking on campus.

UConn police were issued a search and seizure warrant for Faulkner’s room on the fourth floor of Belden Hall dormitory on Tuesday, according to an April 15 police department news release.

Police major Ronald Blicher said officers were searching Faulkner’s room when he returned from class at about 8 : 30 p.m., when he was arrested on 11 drug charges, including operation of a drug factory.

Quelle: DailyCampus.com

Raimar am Freitag, 17. April 2009

Ich bin jedesmal wieder entzückt wenn mein Computational Genomics Professor bei diversen Verbungsschemata davon spricht dass die Eltern heiraten und dabei implizit das Zeugen von Kindern meint.
Irgendwie süß — ich sollte mal fragen was passiert wenn sie nicht verheiratet sind.

Raimar am Donnerstag, 16. April 2009

Die UConn hat heute gewählt, nämlich das Undergraduate Student Government. Ich kenne mich mit den Strukturen hier viel zu wenig aus um das zu beschreiben welcher Institution in Dtl. das am ehsten ähnelt. Das wichtigste dürfte sein dass das USG im Board of Trustees vorsprechen kann. Auf den ersten Blick haben die Jungs aber vermutlich weniger Rechte wie in Dtl, insbesondere finde ich nichts über wirkliche Stimmrechte. Da haben wir ja in Deutschland schon eine Menge Mitsprache‑ und Mitentscheidungsrecht. Es ist dennoch erstaunlich wieviel Arbeit die Kandidaten in die Werbung stecken, insbesondere Jason den wir Exchanges alle von der Orientation kennen ist da groß im Rennen. Der Junge ist zwar äußerst radikal und hat ein in manchen Punkten etwas stranges Programm aber er ist definitiv ein guter Mann.

Warum ich aber eigentlich blogge ist, weil mir aufgefallen ist wie einfach der Wahlmodus hier ist. Bei uns haben Uni-Gremienwahlen ja hochoffiziellen Character: Wahlscheine, Listen, Ausweise, Kabinen und versiegelte Urnen. Hier gibts einfach eine Seite: http://vote.uconn.edu. Dort loggt man sich mit der Uni-ID ein, klickt einen Radiobutton und sendet das Formular ab. That’s it!
Ob ich das gut finden soll? Naja es würde sehr wahrscheinlich die Wahlbeteiligung heben, andererseits sind schon sehr sophisticated Voting-machines geknackt worden. Und wenn in Ulm schon vor Wahlen Massenemails verschickt, Fakeparteien gegründet und Plakate von Wänden gerissen werden dann weiß man nie was da noch kommt …

Raimar am Donnerstag, 16. April 2009

Das muss wirklich aus Profihand kommen, das kommt ja fast an das blanket ran!