Leider ist dieses Tabletten schmeißen in der Klausurenphase hier sehr verbreitet. Und wenn ich sage „weit verbreitet“ heißt das ich kenne Leute die das machen und in der Bib kann man auf den Tischen oft Tablettenpackungen rumliegen sehen. Nicht schön, aber Fakt.
Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine
Ritalin macht leistungsfähig. Experten sagen, das Medikament sei eine Gefahr für die Gesundheit und unser Bildungssystem. Ein Selbstversuch
Quelle & ganzer Artikel: ZEIT Campus
Um dem tristen Campusleben zu entfliehen gings heute mit Subog zur Ben & Jerry’s Fabrik in Vermont und dann noch für den restlichen Mittag nach Burlington, VT. Das komplette Strecke sind gute vier Stunden, mit den wirklich tollen Ami-Reisebussen ist das aber kein Streß. Viel Platz und ich hab eigentlich die komplette Hinfahrt verschlafen, aber wohl auch nichts verpasst.
Die Führung in der Eisfabrik war eher enttäuschend — die Fabrik ist recht klein und war heute am Samstag auch nicht in Betrieb. Der Führer Guide war eher unmotiviert und spulte die antrainierten Witze ab. Nach 30 Minuten und ein bissl wirklich gutem Eis war der Spuk dann vorbei. Schade ist auch dass Ben & Jerrry’s inzwischen zu Unilever gehört. Ich hätte mich geärgert wenn ich den Trip mit dem Auto gemacht hätte — 4h Fahrt dafür.
Dafür war Burlington, VT wirklich eine positive Überraschung! Das Wetter war wirklcih toll, knappe 20℃ und der Himmel war nur leicht bedeckt. Burlington liegt an einem kleinen See Teich und hat eine hübsche Fußgängerzone (!!). Direkt neben dem Stadtkern befindet sich die University of Vermont, und damit wesentlich besser gelegen als unsere famous UConn. In einer lokalen Brewey haben wir dann eine kleine Bierverkostung gemacht, wirklich preiswerte hausgemachte Burger gegessen und sind dann noch etwas an der Uferpromenade entlanggelaufen.
Netter Tag um dem Campus zu entfliehen!
Für $15 inkl. Bustrip kann man da garnix sagen!
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Ich bin was Events angeht hier mit dem Bloggen etwas hintendran, deswegen gehts erstmal los mit Basketball. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen laufen grad die NCAA Tournaments und die UConn ist natürlich vorne mit dabei. Ich war vor ein paar Tagen auch beim UConn Spiel der Frauen hier aufm Campus gegen Florida. Unsere Mädels waren haushoch überlegen insofern war das Spiel eher einseitig — für etwas Erheiterung hat dennoch das seltsame Maskottchen des Gegners gesorgt. Mit einem Alligator für Florida liegen sie ja nicht falsch, aber wer auf die Idee kam ihm ein Haarschleifchen und einen Rock anzuziehen ist mir schleierhaft. Schaut doch nicht so cool aus wie unser Jonathan!
Die Frauen sind aber im Moment eher nicht im Rampenlicht der US Öffentlichkeit — das gehört ganz klar den Männern die jetzt in den Final Four angelangt sind. Wäre ja gelacht wenn Connecticut nicht NCAA Champion 2009 werden würde!
Jetzt noch ein paar Bilder vom Frauenspiel, die Halle steht im Prinzip gegenüber meines Dorms
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Letzte Woche hatte ich bei einem Examen das Problem ein Wort nachschlagen zu müssen, weil ich wirklich gar keine Ahnung hatte was es bedeutet. Aber: es war in meinem 30 000 Wörter‑ Wörterbuch nicht einmal enthalten: cohesivo. Der Profesor war noch so nett es mir ins Englische zu übersetzten cohesive, was mir auch nicht wirklich weitergeholfen hat – da ich total auf dem Schlauch stand.
Die beste Deutsche übersetzung wäre im konkreten Zusammenhang wohl kohäsiv, ein Wort das ich vor der letzten Woche ebenfalls noch nie gehört habe. Wem es ähnlich geht, empfehle ich wikipedia
Das ganze hat mich 2 Punkte im Examen gekostet – da ich sonst alles andere richtig hatte waren es am Ende 98
Die mexikanische Version des Wrestlings heißt Lucha Libre. Es geht also um einen Kampf bei dem nicht immer die Grenze zwischen Wettkampf und Schauspielerei klar definiert sind, wo sich zwei Luchadores also theoretisch frei bekämpfen, man aber immer das Gefühl hat, das ist irgendwie von vorne bis hinten abgesprochen. Wobei ich das nicht negativ werten will. Ich bin ja nicht zu den Kämpfen gegangen weil ich ernsthaft daran interessiert war, wer den diesen Kapf jetzt gewinnt. Nein, am Lucha Libre in Mexiko ist viel mehr die Atmosphäre interessant.
Im Unterschied zum Wrestling tragen die Kämpfer hier alle Masken, was das ganze recht lustig macht. Weiterer Punkt ist das Publikum. Dieses beschimpft und beschreit, die Kämpfer, die Unparteiischen, andere Teile des Publikums… mit Beleidigungen, die ich nur zur Hälfte verstanden habe. Meine mexikanischen Freunde waren kräftig am übersetzten bzw. beschreiben. Wenn man mal eine Liste aufstellen will, welche Worte Kinder auf keinen Fall lernen sollen, ist man bei Lucha Libre gut vertreten
Im Endeffekt zahlt man also dafür Geld, mal richtig den Frust raus schreien zu können, einem Luchador der gerade jubelnd in der Ecke steht, weil er seinen Kampf gerade gewonnen hat, ins Gesicht zu schreien, er habe einen kleinen Pito. Das ganze Publikum auf einmal.
Zum Ritual gehörte auch, Leute zu beleidigen die aufstehen um sich Bier zu kaufen. Zwei Jungs werden als Pärchen verspottet (vorauf wir erst richtig angefangen haben Händchen zu halten – in your face homophobian), Mädchen zum „tanzen“ aufgefordert. Ich selbst wurde als „Shaggy“ bezeichnet. Wobei ich das schon an anderer Stelle gehört habe.
Zusammenfassend also mal eine nette Erfahrung, die ich aber sicherlich nicht jede Woche wiederhohlen werde. Das erste mal bei den Kämpfen hat aber doch eine Bereicherung Erweiterung meines Wortschatzes bedeutet
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Mexiko ist zwar ein großer Kaffeeexporteur (der fünftgrößte der Welt laut Wikipedia). Das heißt aber nicht, dass man hier auch guten Kaffee trinken kann. Instant Kaffee, der hier fast ausschließlich Nescafé heißt ist weit verbreitet (und der Exporteur wird zum Importeur… Mit Rohöl exportieren, Benzin importieren schaffen die Mexikaner das gleiche an anderer Stelle). Filterkaffee heißt hier Cafe Americano, wird viel zu heiß getrunken, ist dünnflüssig koffeinarm – zum ausgleich dessen wird ein halber Liter Becher bevorzugt.
Café Espresso ist oftmals zu bekommen, aber er ist fast nie die Grundlage eines Cappuccinos. Dieser wird oftmals – auch im Restaurant – mit einem Pulver angemacht. Also bestelle ich „einen einfachen Espresso, „cortado“ = gemischt mit warmer aufgeschäumter Milch, mit Zimt ohne Zucker“ und bekomme meist was ich will
Im Iteso war meine Bestellung in der Cafete bekannt – insbesondere in den letzten Wochen des letzten Semesters, wo ich tagelang am coden war, hat ein Kopfnicken für die Bestellung eines guten Kaffees gereicht. Eine Alternative stellt in Mexiko zudem Starbucks dar, den ich trotz vollkommend überzogender Preise zu schätzen gelernt habe. Vor allem seit Anfang März, wo die Temperaturen auf über 35° Grad gestiegen sind, gibt es nichts besseres als in einem klimatisierten Raum, mit angenehmer Athmosphäre und gutem Kaffee für ein paar Stunden zu arbeiten.
Für meine Wohnung habe ich mir eine kleine guß-eiserne Espressomaschine gekauft, den ich unseren zahlreichen Gästen gerne anbiete. Eine mexikanische Freundin war allerdings weniger begeistert als ich und füllte sich ihren Espresso so lange mit Wasser auf, bis man den Boden sehen konnte … Mexiko ist halt ein Exporteur und nicht die Heimat des Kaffees.
So, hab mich gerade im letzten Moment dazu entschlossen ein Ticket für die Saisoneröffnung der AFL zu ersteigern und mach mich jetzt auf den Weg zum footy game Hawthorn – Geelong!
Studieren is eh langweilig.
ja, ich lebe noch
Für alle, die sich mittlerweile die Frage gestellt haben, ob ich mittlerweile von dem einen oder anderen giftigen Tier angefallen wurde, dem kann ich garantieren, dass es mir immernoch gut geht (Obwohl ein Opossum sich gegen 1AM beinahe täglich dazu entschließt auf unserem Dach rumzurennen, was sich letztendlich so anhört, als würde es mindestens 150 kg wiegen, weshalb ich das eine oder andere überraschende als auch verschlafene Mitternachtstreffen mit meinen Mitbewohnern hatte). Überlebt habe ich auch ein zweites Erdbeben der Stärke 4.6, eine sehr schwerwiegende Erkältung, die eine oder andere Party, einige überraschende Besuche unseres Vermieters und anderer Gestalten, das erste Loch in unserer Wand (ich war’s nicht), verdammt heiße Tage, verdammt kalte Tage und die ersten Wochen Uni (Momentan sitze ich auch gerade in einer Vorlesung, denn wo könnte man besser Blogbeiträge schreiben?).
Meine Vorlesungen in diesem Trimester lauten:
- IT-Practice (Online Unit)
- Software Engineering
- Multimedia Systems and Communication
- Motion Capturing
Dieses Wochenende ist hier in Melbourne Formula 1 Weekend und das werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Eigentlich wollte ich auch schon heute dort aufkreuzen, aber Assignments müssen zuerst erledigt und eingereicht werden…
Diese Woche ist ein internationales Filmfest in Guadalajara. Das Highlight bis jetzt: Eine Dokumentation über eine argentinische Radiosendung La Colifata. Gezeigt wird ein Projekt, geistig behinderten Menschen (Colifatas, im argentinischen Slang) Menschenwürde und Aufgaben zu geben, in dem diese ihre eigene Radiosendung machen. Dieses Projekt war in den letzten Jahren im franko-spanischen Raum recht erfolgreich. Manu Chao hat mit ihnen eine CD aufgenommen und dieses Projekt auch anderweitig unterstützt.
Bei der Vorführung am Montag war Manu Chao auch anwesend und hat in kleiner Runde (wir waren vielleicht 200 Leute) in dem wunderschönen Instituto Cultural Cabañas ein Freilicht-Akustik-Konzert gegeben
- Zu dem Radioprojekt gibt es hier einen kleinen Zeitungsartikel (Tagesspiegel vom 12.11.2007).[Link folgt morgen]
Der normale Wahnsinn
Eine der beliebtesten Radioshows Argentiniens kommt aus Buenos Aires’ größter Psychiatrie. Jede Woche machen die Patienten dort sechs Stunden Programm – für sich und das ganze Land. Ein Sendebericht (weiter) - La Califata… Nun vielleicht kann ich da noch was machen, das ihr ihn im nächsten Wintersemester in einem Ulmer Kino zu sehen bekommt
Ein Filmvorschau:






