Gestern morgen hab ich mich recht frueh auf den Weg zur Uni gemacht, da ich mal wieder rumfahren wollte, um mir Haeuser anzuschauen. So gegen 10:30 Uhr machte ich mich dann mit dem Fahrer Arwin, der Franzoesin Sego und einem Australier, dessen Namen ich vergessen habe (man kann sich ja nicht alles merken) auf den Weg. Unter 5 Haeusern waren 3 wirklich gute dabei und nun hoffe ich, eines davon zu bekommen. Sie sind alle recht nah an der Uni und sehr gut ausgestattet. Fotos gibt es dann, sobald ich ein Zimmer hab
Ansonsten bin ich dann gestern abend mit einer Hollaenderin namens Judith und der Franzoesin Sego in die Stadt gefahren und habe mich mit dem Malaysianer Arwin getroffen. Nach einem delikaten japanischen Essen trafen wir dann auf den Hollaender Tim und den Kanadier Steve, die mit dem Englaender Joe unterwegs waren (ich hoffe das mit den Namen ist nicht zu nervig… Ansonsten kann ich auch einfach ab jetzt nur noch Nation und Anzahl der Leute hinschreiben :D). Wir genehmigten uns ein Bier in der Transport Bar, die ziemlich Zentral gelegen ist.
Oh, da faellt mir gerade auf, dass ich das wichtigste von gestern vergessen habe. Und zwar erfuhr ich gestern in der Uni von Mads, den Norweger den ich bei meiner Ankunft getroffen hatte, dass die Leute von unserem Hostel ihn gefragt haetten, ob er eine Kaffeetasse geklaut haette, denn er Sei auf den Videobaendern zu sehen, wie er in der Kueche Kochgegenstaende benutzt… Als ich das hoerte war ich etwas verwirrt, denn ich fragte mich, wieso das ein Problem sei, bis er mir erklaerte, dass all die Gegenstaende in der Kueche anscheinend irgendwelchen Leuten gehoerten und auf keinen Fall benutzt werden durften. Dies war interessant zu erfahren, denn das hatte uns weder jemand erzaehlt, noch stand es irgendwo. Naja, nach kurzem Ueberlegen fiel mir dann auf, dass ich mir in der zweiten Hostelnacht eine Tasse genommen hatte, weil ich mein Wasser daraus trinken wollte. Nachdem ich sie in mein Zimmer genommen und mit Wasser befuellt hatte, fiel mir dann allerdings auf, dass sie vergleichsweise dreckig war und ich sie deshalb nicht benutzen wuerde, vergass allerdings sie wieder zurueckzustellen, so dass sie weiterhin auf meinem Schreibtisch stand… (vielleicht sieht der eine oder andere bereits was sich anbahnt) Naja, als ich dann so gegen 18 Uhr im Hostel ankam und meine Zimmertuer oeffnete, sah ich auf meinem Tisch einen Zettel liegen der besagte, dass mein Zimmer einer Sonderdurchsuchung unterzogen wurde und eine vermisste Kaffeetasse aufgefunden wurde, weshalb ich mich unverzueglich in Zimmer 32 persoenlich melden solle – Beweisfotos seien vorhanden…
Auf schnellstem Wege stellte ich die Tasse zurueck an ihren urspruenglichen Platz in der Kueche und machte mich auf die Suche nach Zimmer 32, welches ich auch bald finden sollte. Sego und Mads traf ich auf dem Weg, woraufhin ich ihnen den Zettel zeigte. Die Rektion ihrerseits war aehnlich fassungslos wie meine… Als ich also nun an Zimmertuer 32 klopfte, oeffnete mir ein ostasiatisch aussehendes Maedchen/Frau die Tuer und ich begann zu erklaeren, dass ich ausversehen ihre Kaffeetasse genommen hatte, nicht wusste dass sie ihr gehoerte, sie an ihren urspruenglichen Platz zurueckgestellt habe und es mir leid tat. Daraufhin fing der Spass an… Das Maedchen fing an herumzuschreien dass es ihre Tasse sei und ich kein recht haette sie zu nehmen, sie 2 Tage nach ihr gesucht haette, ein Zettel in der Kueche haengen wuerde und das alles ca. 30 Mal. Ich versuchte ihr in ihren Atempausen immer wieder klar zu machen, dass es nicht meine Absicht war sie zu bestehlen, nichts von einer Tassenvermisstensuche wusste, keinen Zettel in der Kueche gesehen habe, weil ich nicht mehr in der Kueche gewesen bin und so weiter. Nach einigen Minuten trafen dann auch Sego, Mads und noch ein paar Leute bei der Zimmertuer ein und betrachteten das Spektakel. Das Maedchen wollte sogar eine Entschaedigung fuer ihre nicht gekennzeichnete Tasse, die ich nicht mal benutzt habe, worauf ich allerdings einfach nicht reagierte, da ich nicht gewusst haette was ich sagen soll. Das ganze endete dann nach ca. 20 Minuten als sich das Maedchen langsam zu beruhigen begann und eine Teilschuld auf die Rezeptionslady geschoben hatte, die mich ja nicht mal darueber informiert hatte, dass Kuechengegenstaende sich in persoenlichem Besitz befinden (In der Kueche haengt ausserdem ein Zettel, dass man Geschirr benutzen darf).
Als die Frau dannn die Tuer geschlossen hatte und ich mich von dem Zimmer entfernte musste ich erstmal die letzte halbe Stunde verarbeiten, da ich einfach vollkommen ueberrascht war. Die eine oder andere Person meinte zu mir es waere erstaunlich gewesen, wie ruhig ich geblieben bin, aber ich glaube wenn ich das nicht gewesen waere, dann wuerde ich vermutlich jetzt noch vor der Tuer stehen… Auf jeden Fall kann man mal wieder sagen, dass ich ein unglaubliches Erlebnis hatte
Heute habe ich dann erstmal etwas laenger geschlafen, da ich hauptsaechlich auf die Nachricht von dem Hausbesitzer warten muss und bin jetzt in der Uni, um noch ein paar Sachen zu regeln. Ich hatte auch ueberlegt an den Strand zu gehen, aber es ist leider leicht bewoelkt und nur 22 Grad. Bei der Kaelte muss man fast schon drueber nachdenken, eine lange Hose anzuziehen :D:D:D (ich sehe euch alle in 4 Monaten schon ueber mich lachen, wenn es dann in Deutschland warm wird…)
Also drueckt mir die Daumen fuer das Zimmer und ich melde mich sehr bald!
Keine Ahnung wie man das auf Spanisch sagt. Aber inzwischen fühle ich mich in meiner Bude schon wohl. Dake nochmal für die Bilder… die machen das Zimmer erst gemütlich.
Etwas abenteuerlich aber ganz normal in Granada ist, dass alles mit Gas funktioniert. Also zum Kochen Gasflasche anschließen, aufdrehen, anzünden und los. Vor dem Duschen wird die Gasflasche dann an den etwas mittelalterlich wirkenden Durchlauferhitzer angeschlossen. Wenn die Buddel leer ist hängt man einfach nen Zettel unten ans Haus und morgens kommt der Gasmann mit einer neuen vollen. Scheint hier seit Jahren so zu funktionieren und ich habe mich eigentlich schon dran gewöhnt.
Meine Mitbewohner hier sind echt gemütlich, gut um abends bei nem Tee und ner Shisha rumzugammeln und Fernsehn zu schauen. Außerdem haben sie mir zugesagt, nen Internetvertrag zu machen, falls sich kein WLAN findet, an dem wir uns beteiligen können. Ich denke mal dass mich nicht das Schicksal von meinem Vorgänger Christoph ereilt, der in seinen 5 Monaten Erasmus 3 verschiedene Wohnungen hatte.
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Danke nach Oregon für den Tipp!
Die Welt des College-Sports ist ja schon eine besondere, inbesondere wenn die Mannschaft Erfolg hat. Wie z.B. unsere Basketballer, die sind gerade Tabellenführer in der Big-East. Eine gute College Mannschaft will natürlich noch besser werden, dh. hier man braucht Studenten (ist ja eine College Mannschaft) die gut Basketball spielen können. Der Heimatmarkt ist leider recht mager, deswegen wird auch gerne in Afrika nach großen Jungs gesucht. Diese Jungs, kaum Englisch sprechend, werden dann hier Basketball spielen, in den besten Apartments wohnen und auch „studieren“. Leider heißt gut Basketballspielen nicht um bedingt besonders smart zu sein. Deswegen kann auch sowas passieren:
STORRS, Conn. — Connecticut Huskies reserve center Charles Okwandu will miss the rest of the season after being declared academically ineligible, the school announced Saturday.
The 7-foot Okwandu, a native of Nigeria, averaged less than one point and one rebound in 10 games this season for the second-ranked Huskies.
The junior college transfer will be allowed to practice with the team, but will not be allowed to dress for games or travel.
He said he plans to focus on his schoolwork and to rejoin the team next season.
Quelle: espn.go.com
Das erklärt auch warum Charles des öfteren im „normalen“ Gym anzutreffen ist!
UConn ist halt doch ein Dorf …
Da man ja solange es warm ist den Strand ausnutzen sollte, haben wir genau das gestern gemacht. Nachdem Mads, Sego und ich ein wenig gebraucht haben, um endlich fertig zu werden, haben wir uns dann so gegen 12:15 Uhr aufgemacht, um zum Box Hill Center zu gehen und wollten dann von dort aus nach St Kildas fahren, wo sich einer der Strände befindet. Kurz zuvor bekam ich allerdings einen Anruf von Sandip, der meinte, dass er und ein Freund von ihm auch mitkommen würden und wir uns in 20 Minuten am Box Hill Center treffen könnten. Nachdem wir drei dann gefrühstückt und einen Kaffee getrunken hatten (leider nicht von der Sugar-Lady, da der Laden am Sonntag geschlossen hat), kamen sie dann irgendwann so gegen 13 : 20 und brauchten erstmal etwas zu essen, so dass wir dann gegen 14 Uhr losfahren konnten, wobei uns Nauroze, der Freund von Sandip, mit seinem Auto mitnahm.
Als wir dann letztendlich am Strand waren, war es auch schon 14:30 Uhr, was allerdings nicht so schlimm war, da es immernoch ordentlich warm war (um die 26°). Dort trafen wir dann auf Tim und Steve und wir verbrachten einige Stunden mit Fußball, Frisbee, Schwimmen und Unterhaltungen, bis wir uns auf den Rückweg machten.
Gegen Abend sind dann Sego, Mads und ich dann in die Stadt gefahren, um Anna, eine DAAD-Stipendiatin aus Deutschland, zu treffen. Nach einem leckeren thailändischen Abendessen (Green Curry) und einem Bier am Toorak River machten wir uns auf den Heimweg.
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Manchmal ist es schade dass ich keine Kamera dabei hatte. Gestern war so ein Tag. Anlässlich des „Día de San Valentín“ gab es an der Uni einen kleinen Markt mit allen Kitsch den man an diesem Tage so kaufen kann – sehr viele Plastikherze, Wände vor denen man gemeinsame Fotos machen kann etc. Organisiert habe das ganze die BWL Studenten, und er war den ganzen Tag über gut besucht. Lustig wurde das ganze aber erst durch das Kontrastprogramm, so haben ein paar Leute die Wege um den kleinen Markt mit Parolen bemalt.
- Auf diesem Markt findet ihr alles, nur keine Liebe
- Kommerz ist Opium für das Volk
- Mama, gibst du mir Geld für eine Freundin?
- Meine Liebe Kostet nichts
- Aus der Liebe wurde die Hure des Kommerz
- ….
Und beides hätte man so schön auf ein Foto bekommen. Schade
Heute konnte ich das erste mal (abgesehen vom Flug) das Meer sehen!! Das Wetter war unglaublich gut und es war echt schon ein ziemlich gutes Gefühl
Momentan hat alles etwas von Urlaub und ich kann kaum nachvollziehen, dass in zwei Wochen die Uni beginnt… Aber naja, bis dahin ist ja noch einiges an Zeit
Außerdem habe ich mir heute einen Kaffee bei einer Chinesin geholt, die echt unglaublich abgegangen ist. Als ich einen Milchkaffee bestellt habe und meinte, dass ich ihn ohne zucker möchte, da ist sie plötzlich rumgesprungen und hat gerufen „WITHOUT SUGAAAAAAAAAR“ und hat in die Hände geklatscht. Das war wirklich so unglaublich, dass ich es kaum beschreiben kann
Ich hoffe, dass ich bald eine einigermaßen zuverlässige Internetverbindung habe, so dass ich meine Beiträge endlich mal mit Fotos füllen kann…
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Geschlafen habe ich in meiner ersten Nacht in Australien bis 10 und musste mich dann recht stark beeilen, um zwischen 11 und 12 Uhr in der Uni zu sein. Dort habe ich mich dan zum ersten mal aufgemacht, nach Wohnungen zu suchen. Hier wird einem dabei von der studentischen Hilfsorganisation DUSA geholfen. Allerdings kann ich gleich vorwegnehmen, dass ich noch nicht wirklich das Richtige gefunden habe.
Getroffen habe ich mittlerweile echt nocheinige Leute, wobei ich engeren Kontakt wirklich imemrnoch nur zu Internationalen Studenten hatte. Dazu gehörten dann zusätzlich zu meinen bisherigen Bekanntschaften unter anderem Segolenne aus Frankreich (auf die mein Fahrer und ich am ersten Tag gewartet hatten), Pierre aus Frankreich, Tim aus Holland, Steven aus Kanada, Sam aus den USA, Arwin aus Malaysia, der mich bei der Wohnungssuche umhergefahren und mir nette Plätze gezeigt hat und noch ein paar weitere Leute aus unterschiedlichsten Nationen. Schon ein recht multikultureller Mix hier
Die letzten beiden Tage war ich dann außerdem Downtown und habe mir den Ort hier mal genauer angeschaut. Oft hört man, dass Melbourne einen recht Europäischen Touch hat, was ich aber nicht unterstützen würde. Die Straßen alleine sehen total amerikanisch aus und die Häuser sind total unterschiedlich. Insgesamt ist aber gerade die Innenstadt wirklich sehr schön und schon einen Besuch wert.
Was die Wohnungssuche betrifft habe ich mir am Freitag 7 Wohnungen – teilweise ziemlich direkt an der Uni, teilweise zwischen Uni und Innenstadt – angeschaut und auch ganz gute gefunden, da ich es aber noch nciht überstürzen wollte und mich noch keine umgehauen hat, habe ich beschlossen, mich Montag nochmal auf Wohnungssuche zu begeben, sodass ich dann möglichst Dienstag oder Mittwoche eine Wohnung finden sollte. Also wünscht mir dabei schonmal Glück!
Jetzt werde ich mich erstmal wieder in die Stadt begeben und ein paar Erledigungen machen.
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Unglaublich, ich war in einem US Aldi. Das Angebot ist gewohnt Amerikanisch, aber billiger als WalMart! Sonst siehts sehr deutsch aus
Inkl. kostenpflichtigen bags die man selbst (!!) packen muss.


Ich habe den Eindruck ich habe sie langsam alle durch… von der kleinen Klitsche direkt bei meiner Wohnung bis zum Riesen-Internet-Saal am Camino de Ronda, abgesiffte Buden und stylische Säle mit Retro-Jukebox und Betreiber jeglicher Herkunft.
Was allen gemeinsam ist, ist ein gewisses Vertrauen in ihre Kundschaft. Kiosk-Modus gibts hier einfach nicht, jeder Benutzer hat die Rechte alles zu installieren, zu benutzen oder herunterzuladen was ihm gerade einfällt. Manche bieten WLAN an, mit einem festen Passwort, mit dem man auch schön von vor der Tür mitsurfen kann… Praktisch – scheinbar ist hier noch niemand damit auf die Schnauze geflogen.
Aber wieso in der Rechnerhöhle sitzen wenn das Wetter genial ist wie zur Zeit. Den Nachmittag habe ich damit verbracht wieder mal in den Albaicin zu gehen, in einem kleinen Laden ne Cola zu trinken und natürlich Tapas zu futtern und dann noch bei nem Café con leche die Sonne zu genießen. Nachdem es bis vor ner Woche wohl nur geregnet hat haben wir jetzt blauen Himmel, Sonnenschein und tagsüber so um die 25 Grad. Abends kühlt es zwar deutlich ab, mit ner dünnen Jacke oder im Pulli lässt sichs aber schon aushalten. Ich bin gespannt auf die Hitzezeit im Sommer. Da ist es dann wohl selbst den Spaniern zu heiß…












