Frank am Donnerstag, 1. Januar 2009

Vorgestern sind wir aus Phuket zurückgeflogen um rechtzeitig wieder in BKK für den Jahreswechsel zu sein. Phuket war ungefähr so wie ich es mir vorgestellt hab. Diese tolle, oft beworbene Insel finde ich wird völlig überschätzt. Man hat nie das Gefühl auf eines Insel zu sein (es gibt eine Autobahnbrücke nach Phuket und einen Flughafen!) und es ist sehr vollgebaut und zugepflastert. Die Preise haben oft auch nichts mehr mit dem Rest von Thailand zu tun. Aber unser Hotel war sehr schön und die Strände können sich sehen lassen. Aber es gibt definitv schönere Orte in Thailand.

Zur Jahreswechsel-Countdown-Zelebration sind wir zum Siam Sq, dem inoffiziellen Stadtzentrum, gefahren und haben dann natürlich alle möglichen Leute im Chaos verloren oder erst gar nicht gefunden. Irgendwann haben sich die meisten dann aber doch noch gefunden. Wir waren eine unüberschaubare bunten Gruppe von Europäern aus Uni.  Anschließend sind wir zu nem Club gefahren, glücklicherweise nicht in das Santika, das gestern abgebrannt ist.

Der Club in dem wir waren, der culture club, war wirklich top. Musikalisch sehr fein und das Publikum sehr angenehm – im Gegensatz zu manch anderen Lokalitäten hier. Oft sind die Clubs, sobald sie bekannt und „mainstream“ werden, voller Nutten, Shemales und Westlern auf der Suche nach beiden ersteren. Oder, eigentlich noch schlimmer: Touristen mit ihren Trekkingsandalen und Cargopants die irgendwelche commission-gierigen Tuktukfahrer angekarrt haben.

Captain Obvious sagt: die ersten 5 Bilder sind aus Phuket, der Rest ausm culture club

 

Morgen gehts auf nach Hong Kong. Ich freu mich schon wie ein Schnitzel auf die Stadt. Ich hab mittlerweile schon von vielen Leuten sehr viel Positives gehört. Soll wirklich cool und komplett anders als BKK sein. Ich bin gespannt :)

Raimar am Donnerstag, 1. Januar 2009

Nun muss natürlich der Bericht von der ersten Silvesternacht außerhalb von Europa kommen. Der Abend begann dass stk sich plötzlich aus dem Staub gemacht hat und ich mich der Hostelgruppe bestehend aus Deutschen (mal wieder), Australiern, Engländern und Amis getroffen habe. Der Abend begann mit Vorglühen im eigentlich Alkhoholfreien Hostel, den Staff hat das einen Scheiß interessiert dass hier gesoffen wurde. Um halb 11 gings dann in Richtung des ersten Pubs, dem Kaktus. Der Laden war nichts besonderes, einfach ne kleine Bar. Dort kam dann auch das fancy Times-Square-Spektakel im TV und bei lecker Coors Light haben wir dann alle auf 2009 angestoßen. Nachdem sich die Bar langsam leerte mussten wir Pläne für den weiteren Abend schmieden. Die Alternativen waren nicht zahlreich und einig waren wir uns auch alle nicht.
Langsam aber sicher hatten wir dann alle die Meisten in Richtung Hostel verloren, nurnoch Lisa und Ich sind dann zu einen After-Hour Club aufgebrochen. Wir hatten nur eine ausgedruckte Google Maps Beschreibung haben uns dann mit der Metro in Richtung der Location aufgemacht. Unser Weg war nicht wirklich optimal, aber in der Todeskälte haben wir dann doch noch den Rise-Club gefunden. Lisa hat dann den Bouncer von $25 Cover auf $20 Cover runtergehandelt und wir waren drin. Die Stimmung war gut, die Mucke eig. auch, nur ein recht klarer Männerüberschuss war zu erkennen. Naja, desto später es wurde desto klarer wurde wo wir wirklich gelandet waren:

This afterhours club is mixed g*y/straight and is open Friday, Saturday and Sunday. Saturday has traditionally been the night for the g*y boys, but the crowd has been dwindling of late and management (who are themselves g*y) are starting to try to attract a wider audience by moving away from more traditional „g*y circuit djs“.

Quelle: eine g*y-Club-review-page

Naja Lustig bzw. skurril wars dennoch, um 5h wollten wir dann mit der U-Bahn nach Hause, die war natürlich nicht in Betrieb. Wir mussten dann weitere $10 fürs Taxi investieren und wir waren back home …

In diesem Sinne: Happy New Year! :-)