Vor einer Woche geschah etwas, dass in Nanjing seit 50 Jahren nicht mehr passiert ist … es hat im November geschneit. Normalerweise schneit es hier im Januar, frühestens im Dezember. Nun dieses Jahr hat es am 16. November geschneit; oder sollte man sagen: „geschneematscht“. Was da Sonntag Nacht und Montag vom Himmel kam, war eine Mischung aus Regen und Schnee, der am Boden angekommen ziemlich schnell wieder geschmolzen ist. Durch Windböen und Zerstäubung aufgepeppt war es einfach unvergesslich mieses Wetter.
Nur die Vietnamesen freuten sich und waren ganz aus dem Häuschen. Chinh, der an diesem Tag zum zweiten Mal in seinem Leben Schnee gesehen hat, forderte mich auf, meine am Tag zuvor neu gekaufte Kamera einzupacken und Fotos zu schießen. Die müsse er seinen Freunden zeigen, meinte er. Ich wollte die Kamera sowieso einstecken und mal austesten, ob sich meine 120 € gelohnt haben. Unten kann man sehen was daraus geworden ist. Ich muss noch ein bisschen mit den Einstellungen rumspielen und die Modi austesten. Meiner Meinung nach ist alles zu verschwommen.
Als wir dann auf dem Weg zum Unterricht an dem Springbrunnen vorbeikamen, war etwas ungewöhnlich. Der normalerweise moderat-plätschernde Springbrunnen spritzte diesen Morgen eine riesen Fontäne aus Schneematsch in den Himmel. 很有意思!






Dienstag, 24. November 2009 um 16:11 |
Ist das der berühmte, selbstverschuldete Schnee den die Chinesen sich selber eingebrockt haben, weil sie Chemie in den Himmel schießen?
Oder kriegt man sonegative Publicity in China gar nicht mit?
Mittwoch, 25. November 2009 um 02:26 |
Es kann sein, dass das davon gekommen ist. In Peking hats deshalb sogar schon Anfang November mal geschneit gehabt.
Sonntag, 6. Dezember 2009 um 13:31 |
Mmmhhh, Schneematschfontäne
voll toll!
Was für eine Kamera hast du dir eigentlich gekauft?