In den letzten Tagen fühlte ich mich nicht so gut. Es wurde letzte Woche schlagartig kälter und ich habe mir gleich mal eine kleine Erkältung eingefangen. Am Freitag und die Tage danach war ich einfach schlecht drauf. Deprimiert, genervt, whatever. Dabei sollte am Wochenende Eva’s Abschied noch gehörig gefeiert werden. Samstag hatte Flo Geburtstag und die Franzosen schmissen auch wieder eine Party. Die war dann doch ganz erheiternd. Am Tag darauf blieb ich die ganze Zeit in der Wohnung, bis wir dann Abends dann mit Eva noch ein letztes Mal so richtig chinesisch gegessen haben. Sie musste den ganzen Abend immer wieder heulen, was eher eine bedrückte Stimmung erzeugte. Zudem hatte Chinh irgendwelche Probleme, die er lautstark am Telefon ausdiskutierte um sich danach schnell zu betrinken. Ich konnte nicht wirklich rausfinden, was das Problem war. Montag morgen aßen wir mit Eva ein letztes Mal Frühstück, bevor wir in den Unterricht gingen und sie zum Flughafen. Die Stimmung war noch bedrückender und es wurde kaum ein Wort gesprochen.
Heute habe ich dann erfahren, dass meine Oma letzten Freitag gestorben ist. Möge sie in Frieden ruhen!
Ich mache mir jetzt Gedanken, ob meine Niedergeschlagenheit nur daher rührt, dass Eva uns verlassen sollte, oder ob man vielleicht doch enger verbunden ist, als nur durch die Luft, die man atmet. So oder so, ich bereue es, dass ich es nicht mehr vor China geschafft habe, meine Oma zu besuchen. Ich hätte es sicher noch reinschieben können. Was soll das lamentieren, ändern kann man doch nichts?







Dienstag, 20. Oktober 2009 um 16:24 |
Mensch Mat, so ein Durchhänger, tut mir leid wegen deiner Oma
Was (Er‑)Kältung angeht haben wirs aber grade auch nicht besser, falls das ein Trost ist.
ciao, Juliane
Dienstag, 20. Oktober 2009 um 17:24 |
Och mennö :(Wir denken an dich mit trostvollen Gedanken *knuddel* Angie sagt du sollst die Arschbacken zusammenkneifen!