Hier mal ein kleiner Eindruck vom Wohnheim: (An alle die das Wurmheim kennen, es gibt einige Parallelen, aber es ist um Klassen besser und sauberer als das Wurmheim). Hier von außen:
hier das Treppenhaus:
der Gang:
Was hier so aussieht wie ein Gefängnis ist die Tür zur Küche. Aber die Zimmertüren sehen genau gleich aus. Hier mal die Küche:
Für Wurmheimverhältnisse annehmbar
Gibt halt nix gemeinsames außer die Kochplatten. Und die einzigen, die hier drinnen regelmäßig kochen, sind die Inder. Ansonsten sind hier im Wohnheim jede Menge Schwarzafrikaner. Ich habe auch ein paar Deutsche und einen Österreicher am Wochenende kennen gelernt. Der Österreicher heißt Flo und er erinnert mich etwas an Gimple-san. Es gibt auch jede Menge Franzosen, einer heißt Laurent, auf Chinesisch: lǎorén 老人. Das heißt der Alte. Er mag den Namen nicht. *g*
Hier mal ein kleiner Rundgang durchs Zimmer: Von der Tür aus fotografiert, links meine Seite mit Schreibtisch und Bett und links Chinhs Seite.
Gegenüber der Tür ist die Waschzelle mit Waschbecken und abgetrennt davon die Toilette und Dusche.
Und der wunderbare Boiler der Dusche.
Und der fast unvergitterte Blick aus dem Fenster:
Wir leben im 2. Stock, genau über dem Eingang des Wohnheims. Daher sind unsere Fenster leider vergittert. Dieses wunderschöne Drecksloch ist der Vorbau vom Eingang. Ich frage mich immernoch, wie der Koffer da hingekommen ist. Den muss einer von unten hochgeworfen haben oder von oben um die Ecke. Vielleicht gehört der aber auch schon immer dahin. Wer weiß das schon.
Ein paar negative Sachen habe ich natürlich auch zu berichten. Zum ersten fehlt mir noch ein Stuhl im Zimmer. Ich habe mir von Chinh einen Tisch fürs Bett ausgeliehen. Aber auf Dauer ist das auch ungemütlich. Wozu hab ich denn den Schreibtisch. Ich werde morgen mal zur Hausverwaltung gehen und nach einem fragen. Zum zweiten hab ich keine Matratze, sondern nur ein Futon, welches auf einem ziemlich unflexiblen Lattenrost liegt. Zudem quietscht das Lattenrost ungemein. Aber ich muss sagen, dass es gar nicht so schlimm ist darauf zu schlafen, sofern man sich nicht rumdreht.
Es wird aber auch zunehmend gefährlicher im Wohnheim. Wir hatten im Zimmer schon zweimal einen Kakerlakenbesuch. Irgendwie niedlich die Dinger. Chinh, mutig wie er ist, hat sie auch gleich vernichtend geschlagen und entsorgt. Zudem steht das Wohnheim unter einer Minikarantäne, weil irgendwer im 6. Stock H1N1 eingeschleppt hat. Jetzt aber schnell ne Auslandskrankenversicherung beantragen!







Donnerstag, 17. September 2009 um 10:46 |
„Normales“ Klopapier war auch eines der ersten Dinge die ich hier in Asien gekauft habe
Donnerstag, 17. September 2009 um 13:38 |
Hallo Matthias, nachträglich noch herzliche Geburtstagsgrüße aus Oberfranken. Nimm deine Wohnungseinrichtung mit Humor, du wirst dich noch daran gewöhnen.
Donnerstag, 17. September 2009 um 14:37 |
Klopapier… yeah da erkennt man die Asienreisenden. ^^
Wie cool dass du ne Dusche mit Brause hast. Vielleicht bin ich da aber nur etwas Thailand-geschädigt. Du könntest dich mal für mich umhören, wenn du magst, ob sie in China in Privathäusern oder ländlichen Gegenden ein Wasserfass und ne Plastikschüssel zum Drüberköppen nehmen. ^^