Raimar am Mittwoch, 15. April 2009

… vorsicht es folgt ein nerd Beitrag, aber nachdem ich wieder einen Abend wieder mit den ganzen Nervereien um vtk und tcl verbracht habe muss ich mir hier einfach Luft machen.

  • $-Zeichen vor Variablen
    Wäre eigentlich nicht so tragisch wenn man konsequent wäre. Leider muss man Variablem mit dem Kommando
    set x 0

    setzen, mit

    puts $x 

    ausgeben und mit

    incr x 

    inkrementierien.

  • eval und expr Umgebungen
    Falls man eine Funktion aufruft moechte TCL das gerne genau wissen, dh. der einfache Aufruf f(g(x,y)) artet aus in :

    f [eval g x y]

    Soweit noch ertraeglich waere da nicht noch das Schluesselwort expr, das wird an selber Stelle immer gebraucht wenn ich einen mathematischen Ausdruck aufrechnen lassen will. So waere dann f(ⅹ + y) logischerweise:

    f [expr x+y]
  • Input/Output Inkonsistenz
    Fuer die Ein‑ und Augabe zwischen vtk Modulen stehen alle moeglichen Arten von Kommandos zur Verfuegung. Jedes Modul nennt die Geschichte anders, einmal verbindet man mit

    sphereMapper SetInputConnection [spheres GetOutputPort]

    und das naechste mal mit

    spheres SetSource [sphere GetOutput]

    und wieder spaeter mit

    spdm SetInput [eval sggf GetOutput]

Zu guter Letzt will ich nicht zaehlen wie oft ich allein heute schon den Quellcode von vtk anschauen musste weil aus der Doku einfach nicht hervorgeht was eine Funktion tut!

3 Kommentare zu “Warum ich TCL/vtk hasse …”

  1. Nerd Comment:
    Ich hab keine Ahnung von Tcl, aber müsste f(g(x,y)) nicht folgendes ergeben:
    f [eval g [eval ⅹ y]]

    Oder wird der Aufruf ovn g autom. als solcher erkannt? Oder sind verschachtelte Aufrufe zu hart für Tcl und eigentlich ist es alles noch viel komplizierter?

    Was ich eigentlich sagen wollte: Du hast mein Beileid, so macht Coden keinen Spaß.

  2. hey dicker :D

    also ich hab nach der vierten zeile aufgehört zu lesen … aber halt die ohren steif ;)

  3. @Flo
    Wäre logisch — ist TCL aber nicht! ;P

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