Wie ja bereits in meinen vorigen Blogs angekündigt, hatte ich das glück, die letzte Karte für das Coldplay Konzert ergattern zu können und komme nun endlich dazu, darüber zu schreiben
Am Dienstag Nachmittag traf ich mich um 3PM mit ein paar Leuten in der Stadt, um vor dem Konzert noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen und machten uns dann gegen 17 Uhr auf zur Rod Laver Arena, die dem einen oder anderen vielleicht von den Australien Open bekannt vorkommen sollte.
Nach kurzem (und ziemlich dummen) Orientierungsschwund fanden wir uns 5.40PM vor den Eingangstoren ein, wo bereits Erlen auf uns wartete und plätze in der Schlange frei hielt. Nach einigen sehr mageren Securitykontrollen und komischem Austausch von Tickets gegen orangene Bänder platzierten wir uns in der nunmehr dritten Schlange, um endlich as Stadion betreten zu dürfen.
In der Konzerthalle waren wir dann letztendlich gegen 6.45PM und warteten auf die erste von zwei Vorbands, Decoder Ring, die um 7.15PM auftraten. Gesangslos aber mit einer sehr asugewogenen Mischung aus organic und psychadelic arrangements brachten sie schonmal Vorfreude auf den Hauptact, während sich die Halle mehr und mehr füllte.
Die zweite Vorband nannte sich Mercury Rev und brachte ähnlichen Effekt wie Decoder Ring, nur diesmal mit Leadsänger. Dieser hatte allerdings eine gewisse Crazyness in seinen Bewegungen und seinm Auftreten, so dass man während seines Gesanges in seinem Blick und seinem Lächeln einen gewissen Wahnisnn erkennen konnte. Oder wie Marita es beschrieben hat: „He’s totaly crazy – Ⅰ love him“
Einer der Höhepunkte ergab sich nach dem Beenden des letzten Songs von Mercury Rev, als mich ein Mädchen darauf ansprach, wieso die dauernd die Bühne umbauen würden. Ich antwortete, dass sie vermutlich jetzt fertig sind und deshalb die Instrumente durch die von Coldplay austauschen. Daraufhin sagte sie auf einmal: „Oh, that wasn’t Coldplay??“… Ich war so überrascht, dass ich wirklich einfach nichts mehr gesagt habe und nur noch versucht habe, mir das lachen zu verkneifen und mir irgendeine dumme Antwort zu überlegen. Witzigerweise wussten auch all ihre Freundinen nicht, wie Coldplay aussieht oder klingt
Man trifft in seiem Leben schon lustige Leute, die 140 Dollar für eine Konzertkarte ausgeben, von der sie die Band gar nicht kennen.
Ein weiterer und auch mein Favourisierter Teil des Abends waren die folgenden 2 Stunden und 15 Minuten, in denen Coldplay das Stadion mit ihrem künstlerischen und musikalisch großartigen Auftritt beglückten. Ich war seit langem schon nicht mehr bei so einem unglaublichen Konzert und habe jeden Cent des Eintrittsgeldes durch ihre Performance wieder zurück bekommen. Mitten im Konzert haben sie auf ein Mal die Bühne verlassen und sind nach hinten ins Publikum gelgangen, um dort 3 Songs zu spielen für die, die sonst so weit weg von der Bühne stehen. Auf einem meiner hochgeladenen Fotos kann man die Kameras in der Dunkelheit um die Band herum leuchten sehen
Um 12.40AM war ich dann letztendlich zu Hause und habe mir meine provisorisch mit der Camera aufgenommenen Videos angeschaut, bevor ich mich zufrieden ins Bett begab.
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Donnerstag, 5. März 2009 um 18:38 |
Coldplay ist mal sowas von überbewertet…
Donnerstag, 5. März 2009 um 19:25 |
musik ist geschmackssache
ich hätte an olis stelle haargenau das gleiche gemacht. rod laver arena allein find ich schon hammer
coole sache auf jeden fall!
und ich glaub coldplay ist nicht die einzige hier erfolgreiche band, die da unten keiner kennt. andersrum ja genauso
Freitag, 6. März 2009 um 16:23 |
na, diesmal konntest du sogar lautstark mitsingen, ohne das dich zwei genervte Typen von der Seite anpöbeln
so Band nicht kennen und ins Konzert gehen ist wie Überschaungskino, nur bißchen teuerer ^^
Freitag, 6. März 2009 um 20:18 |
also ich bin neidisch!
war sicher extrem cool das konzert. die fotos sind ja auf jeden fall ziemlich gut geworden!
Samstag, 7. März 2009 um 21:42 |
Klingt gut, schön dass du Spaß hattest
Alles Gute weiterhin!