Ich bin da!
Nach einer langen Reise und einigen Erlebnissen bin ich nun angekommen und habe es sogar geschafft, mich mit Internet zu versorgen. Aber fangen wir mal ein wenig früher an. Nachdem ich es letztendlich geschafft habe, mein Leben in 22,6 Kilo exklusive 10 Kilo Handgepäck zu wursten, bin ich auf zum Flughafen und saß dann um 23 Uhr im Flieger, wo ich plötzlich von einigen „Work and Travel“-Menschen umgeben war. Dies löste sich dann aber recht schnell auf und zurück blieb eine Doktorandin an der Deakin University (allerdings in Woolomba) namesn Claudia. Da unsere Plätze allerdings um einiges voneinander entfernt waren, kam es zu einer großartigen Unterhaltung und ich begann meinen zehnstündigen Flug neben einer 50 Jahre alten Holländerin, die dabei war, ihren Sohn in Sydney zu besuchen.
Der Flug zog sich trotz Essens und allerlei Filmen ein wenig hin und ich war recht froh, als das Fahrwerk den Boden Singapurs berührte. Dort lernte ich beim rausgehen ein weiteres Mädchen, Ina, kennen, welches in Brisbane Wirtschaftsdesign studieren will. Allerdings hielt sich auch dieser Kontakt nicht lange, da aufgrund leichter verspätung mein Boarding bereits kurz danach wieder begann und ich mich auf meinen zweiten Flug begab. Dieser sollte nur 7 Stunden dauern. Platziert war ich diesmal am Fenster neben einer alten indischen Dame, die leider nicht wirklich aufstehen konnte, wesahalb ich minimale Schwierigkeiten damit hatte, während des Fluges aufzustehen. Naja, somit mussten halt mehr Filme dran glauben und ich bereitete mich mit meinen Unterlagen schonmal auf die Ankunft vor.
Um punkt 6:30 Uhr Ortszeit war es dann endlich so weit. Das Flugzeug war in Melbourne gelandet und ich durfte nach langer Zeit wieder australischen Boden betreten. Bei der Landung habe ich Ausschau nach Buschfeueranzeichen gehalten, aber nichts Entdecken können, wobei sich diese aufgrund des Temperaturabfalls von 46℃ auf 18℃ zumindest verringert haben sollen. Mittlerweile war ich ein wenig geschafft vom langen Sitzen und deshalb auch über das Anstehen bei der Immigrationskontrolle gar nicht so wirklich böse. Nachdem ich meine 22,6 Kilo Leben wieder zu mir genommen und mich auf den Weg zum Ausgang gemacht hatte, durfte ich mich nun auf die Suche nach meinem Driver machen, der mir von Deakin geschickt wurde. Hier erkannte ich das erste Mal wieder das, was ich an Australien so vermisst hatte: innerhalb von 5 Minuten kam der erste Einheimische auf mich zu und begann mir bei meiner Suche zu helfen, während ich mich hinsetzen und ausruhen sollte. Nach ungefähr 25 Minuten war dann mein Fahrer ermittelt, mit dem ich daraufhin eine weitere Stunde auf eine Studentin gewartet habe, die letztendlich allerdings nicht erschienen ist.
Nach wiederum 30 Minuten Fahrt kam ich nun zu meinem Hostel, wo ich meinen Mitstreiter „Mats“ aus Norwegen kennen lernte. Dieser Studiert ab dem 24.02. „Multimediakommunikation“ an der Deakin University. Mit ihm habe ich mich dann zu einer Einführungsveranstaltung begeben, die an der Uni stadtfinden sollte. Allerdings hatten wir die distanz zu dieser Verschätzt und kamen mit dem Laufen nicht so wirklich gut hin, weshalb wir am Ende doch noch auf ein Taxi umspringen mussten.
Diese sogenannte Einführungsveranstaltung bestand letztendlich daraus, dass Mats, ein Vietnamese, dessen Namen ich vergessen habe und ich von einem indischen International Office angestellten namens Sandip über den Campus geführt wurden und am Ende noch in eine Mall gegangen sind. Nach einem Bier und einer guten Portion chinesischem Essen war Mats dann übermüdet und hat sich auf den Heimweg begeben, während ich mir noch eine einheimische Telefonkarte und einen AC Adapter besorgt habe.
Mittlerweile sitze ich in meinem Hostel und benutze das gerade mal funktionierende Internet, um mal ein paar Eindrücke zu geben. Da ich meine Bilder leider noch nicht auf meinem Notebook habe, kann ich im Moment noch nichts mitschicken, aber das wird noch
Als nächstes werde ich mir noch etwas zu trinken besorgen und dann den etwas länglichen Tag zu Ende gehen lassen. Mal sehen wie lange ich schlafe
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Mittwoch, 11. Februar 2009 um 10:55 |
Hoi Oli!
Schön zu sehen, dass du gut angekommen bist und dich noch kein Buschfeuer aufgegessen hat *nom nom*.
Coole Sache das mit dem Blog und ich denke auch die beste Möglichkeit alle die’s interessiert zu informieren. Hauptsache ist natürlich dass du regelmäßig weiterschreibselst.
Na dann, schlaf erstmal und leb dich gut ein!
Cya mate!
Mittwoch, 11. Februar 2009 um 11:08 |
hey dude, have a nice day! hang loose!
Mittwoch, 11. Februar 2009 um 16:23 |
Heyhey,
Kein Buschfeuer sichtbar ist ja auch schonmal nicht schlecht, dann kann ja nix mehr passieren. Ich hab meine Klausur gut überstanden und ärger mich jetzt munter über das Mistwetter: Sturmboeen und Schneesturm ^^ bäääääh!! Also, genieß deine 18° und pass auf dich auf!!
schön von dir zu hören! Klingt ja alles schonmal sehr aufregend. Alte indische Dame? Airindia? Nenene… Aber es gibt schlimmeres
Ganz liebe Grüße
Montag, 16. Februar 2009 um 15:53 |
so endlich hab ich die seite nun auch mal gefunden an der zahl e durch. also exponentieller zusammenhang. sehr erfreulich so viel von dir zu hören (also ich spreche beim lesen immer laut, deshalb höre ich es dann auch). hört sich ja bisher auch gütig an. ich hab allerdings auch bisher erst diesen ersten beitrag gelesen (hahaha).
tschüs