Über Silvester waren wir (meine Eltern, Jutta und ich) in Yucatan. Eine Woche lang zwischen weißen Stränden und Maya Ruinen. Die Route war:
- Playa del Carmen
- Tulum
- Chichén Itzá
- Mérida
- Uxmal
- Puerto Morelos
Mein persönliches Highlight war Schnorcheln in Korallenriff von wo ich leider keine Fotos machen konnte (mangelnde Ausrüstung) … Auch sonstige Fotos aus dem Internet sind leider nicht so schön wie die Wirklichkeit. Ich bin einen Meter über einer riesigen Meersschildkröte geschwommen, habe mehrere Stachel-Rochen, unzählige Fische und Koralle gesehen.
Beeindruckend waren auch, Cenoten/kleine unterirdische Seen, in denen man baden kann (siehe Fotos) und der Zustand der Ruinen (orginal Holzbalken sind immer noch tragende Elemente)
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Sonntag, 11. Januar 2009 um 17:01 |
Die Cenoten sehen ja super aus.
Montag, 12. Januar 2009 um 18:11 |
Huch, warum hängen die Menschen an ihren Maibaum?
Montag, 12. Januar 2009 um 20:36 |
Das ist eine alte Tradition, genannt „Los Voladores“ von einer mexikanischen Volksgruppe, heutzutage machen die das immernoch für Touristen.
Fünf Männer in den traditionellen weiß-roten Trachten der Totonaken klettern auf einen bis zu 25 ⅿ hohen Baumpfahl, dem „palo volador“. Auf seiner Spitze ist eine kleine drehbare Plattform befestigt, über die Seile laufen – die vier der Männer (die „Tocotines“) um ihre Fußknöchel gewunden haben. Der fünfte Mann, der „Corporal“, sitzt auf der Plattform und spielt gleichzeitig Flöte und Trommel, wobei er sich in alle vier Himmelsrichtungen verbeugt. Die Tocotines nehmen auf einem Holzrahmen Platz, schlingen sich das Seil zusätzlich um die Hüften und lassen sich kopfüber mit ausgestreckten Armen in die Tiefe fallen, während der Corporal die Hüften schwingt um den Holzrahmen zum Kreisen zu bringen. Die Seile wickeln sich dabei von der Achse des Baumstammes und die Männer drehen sich genau dreizehn Mal in immer größer werdenden spiralförmigen Runden zu Boden. Dies hat eine symbolische Bedeutung: die vier Tocotines und die dreizehn Umdrehungen ergeben, wenn man sie multipliziert, die magische Zahl (bei Mayas und Totonkaken) zweiundfünfzig, das ist die Anzahl der Jahre eines präkolumbischen Zeitalters. Man vermutet, dass der Baumpfahl den Baum des Lebens (arból de vida) symbolisiert, der Corporal die Sonne und das gleichzeitige Herabschweben der Tocotines die Einheit zwischen Mensch und Universum. Eine andere Deutung sieht die vier Männer als Vögel und die vier Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde. Das ganze Schauspiel dauert ungefähr zehn Minuten.
(aus http://www.mexiko-lexikon.de/m.....Voladores)
*wieder zurück will und hier bei –10 Grad kurz vorm erfrieren sei*