Raimar am Montag, 24. November 2008

Nach einer wunderbaren Nacht im Hotel haben wir uns um 10h direkt in D.C. gestürzt. Wir haben die U-Bahn in Richtung National Mall genommen und sind bei Congress – South ausgestiegen. Der Anblick von menschenleeren Straßen vor dem Conngress war sehr unwirklich. Eine riesige Stadt, unglaublich monumentale Gebäude und keine Menschen auf der Straße. An allen Ecken unauffällige Polizisten die einen vom rumturnen auf Skulpturen stoppen, aber sonst außer ein paar wenigen Touristen ist hier Sonntags tote Hose. Dafür hatten wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter, recht kalt, sonnig und blauer Himmel! :-)
Auf dem Weg durch die National Mall sind wir an aller Hand wichtiger Gebäude vorbeigekommen, ich werde euch auch gleich mit Massen von Bildern von weißen, säulengestützten Gebäuden beglücken. Unten den Gebäuden waren die Federal Court, der Congress, …
Nach einem längeren Spaziergang haben wir auch das Washington Monument erreicht, eigentlich nur ein riesiger Obelisk umringt von einem Haufen Flaggen. Natürlich gings von dort zum Weißen Haus mit den obligatorischen Zaunbildern, dort sind wir gleich auf Massen von Deutschen getroffen.
Nach weiteren zahllosen Monuments (ich weiß schon garnicht mehr alle, wer alle auf den Bildern erkennt und kommentiert bekommt nen Preis :D) gings dann Richtung Downtown/Chinatown, dort haben wir uns dann auf Essenssuche gemacht. Nach kurzer Suche sind wir im besten Chinesen von D.C. gelandet (laut Washington Post und NY Times), hier haben wir auch Edward, Tillmann, Henrik und Bammes getroffen. Nach einem leckeren Essen und ein paar Gesprächen mit nativen D.C.‘lern die ihre Stadt wirklich mögen gings dann noch ins Kino.
Der neue Bond war wirklich bescheiden, mehr kann ich dazu nicht sagen ;-) Zu allem Überfluß hab ich da auch meine Handschuhe verloren die ich dann nach 15 mins suchen auch wieder gefunden hab. :-)

Im Großen und Ganzen kann man aber sagen: D.C. gefällt! Sympathische, nicht zu hektische Großstadt. Mal sehen ob das „nicht so hektisch“ noch am Montag stimmt ;-)

Unser Hotel :)

Raimar am Sonntag, 23. November 2008

Heute morgen um 11h gings los, alles ins Auto gepackt und los gings. Erster Stop war J.F.K., Auto geparkt, Danis Kumpel am relativ versifften Delta Terminal einkassiert und weiter gings. Leider ist die Maut in der NYC unglaublich teuer, für eine Brücke sind da locker $10 zu berappen. Trotz des billigen Sprits (Gallone unter $1.90) wurde so die Fahrt recht teuer. Das Auto hat natürlich die üblichen Zicken gemacht, am JFK an der Ampel ausgegangen und während der Fahrt hat er teilweise seehr komisch geruckelt. Die Fahrt ging durch 5 Bundesstaaten (Connecticut, New York, New Jersy, Delaware, Maryland und Virginia) und den Bundesdistrikt. Nach einem kurzen Stop bei TacoBell haben wir nun nach insg. ~9h in unser Holiday-Inn in Arlington (Virginia) eingecheckt. Für die $20 scheint das hier ein echter Glücksgriff gewesen sein, wir haben ein Zimmer im 6. Stock mit Balkon und Blick über D.C. :D . Bilder gibts morgen ;-)

Die Strecke war die folgende:


Größere Kartenansicht

PS: Hallo S. aus Berlin :D Happy stalking :>

Raimar am Samstag, 22. November 2008

Wir brechen bald auf, deshalb hier noch ein kleiner Film von Spiegel-TV. Ich bin gespannt wie es in D.C. aussieht …

Raimar am Samstag, 22. November 2008

… immer alles einkaufen zu können. Abends vor dem Trip: Verdammt wir haben alle nur Riesige Koffer die alle nicht ins Auto passen, wir brauchen Reisetaschen. Billig, nix tolles, und vor morgen früh! → Wal-Mart hat alles, 24h am Tag ;-)

Raimar am Freitag, 21. November 2008

Hier gibts nicht viel neues, ich muss gerade meine letzten Übungsblätter fertig machen. Ab morgen beginnt dann wieder eine Reisewoche :D Endlich wieder raus hier und ab nach Washington D.C. und NYC :) Ich werd wohl mein Notebook mitnehmen, dann kann ich auch live vom Trip bloggen :D In New York kann ich mich dann endlich den Sachen widmen die beim ersten Mal zu kurz gekommen sind (American Museum of Natural History, United Nations, …)
Next one from Washington D.C (ok wahrscheinlich Arlington, Virginia weil das Hotel billig war ;))

Ferdinand am Donnerstag, 20. November 2008

Heute musste ich für mein Embedded Praktikum einige Zahlenfelder berechnenen. Weiter nichts schweres: Arcsin() und die Ergebnisliste via Dreisatz auf den Zahlenbereich 0…127 übertragen. Ich dachte eigentlich das wäre eine nette Aufgabe für Excel. Aber irgendwie bin an diesem Programm komplett gescheitert. Eine Stunde lang habe ich versucht meine Formel Excel-gerecht zuzubereiten. Dieses Programm besteht auf deutsche Begriffe SUMME() (statt mathematisch a+b), hat eine vollkommend undurchsichtige Variablenbezeichnung, fängt an meine Werte automatisch in ein Datum zu konvertieren… Eine Stunde! und Google war dabei keine große Hilfe (wenn einer ein gutes Tutorial „Excel for C/JAVA/X programmers“ kennt, wäre ich dankbar)
Das Problem habe ich in Matlab gelöst. 15 min später waren alle Felder berechnet…

Ferdinand am Donnerstag, 20. November 2008

Aus Zacatecas habe ich eine kleine Erkältung mitgebracht und… ich beginne deutsche Taschentücher zu vermissen. In ihrer Festigkeit sind mexikanische Taschentücher eher mit 4-lagigem Toilettenpapier zu vergleichen (keine Sorge: immerhin sind sie deutlich weicher ;-) ) Die Taschentücher hier benutze ich einmal, steckt sie in die Hosentasche und hohlt beim nächsten mal nur noch Fasern raus..

Ich musste heute an diese alte Klitschko Tempo Fernsehwerbung denken. Die sollten hier keine Erkältung bekommen… ;-) (Habe den Clip leider nicht gefunden – aber ihr erinnert euch sicher alle daran… Klitschko hustet mit seinen 300km/h jedes andere Taschentuch um)

Genug Produktwerbung: Jedes deutsche Taschentuch wäre mir gerade lieber als mexikanisches Kleenex

Ferdinand am Donnerstag, 20. November 2008

Vor ein paar Wochen habe ich ein T-Shirt mit „Yo Guave“ gesehen. Zunächst dachte ich ja es wäre eine Stadt, so a lá „I LOVE NYC“ „I LOVE GUAVE“ (immerhin wohne ich in Guadalajara und war in Guanajuato schon zu Besuch), aber nein es ist ein Frucht. Nachdem ich aber Guave nie zu vor gehört hatte, wollte ich wissen ob das irgend eine exotische Frucht ist… vielleicht sogar typisch für Mexiko. Nein war die Antwort, das ist etwas ganz bekanntes, so wie Äpfel oder Limonen. Drei Mexikaner, waren nun auf der Suche nach dem englischen Wort für Guave und habe dabei wirklich den Eindruck gemacht, es läge ihnen fast auf der Zunge. Eine Beschreibung musste her: „rund, mit Kernen, wird mit Schale gegessen“: Pfirsich… nein „Gelb“ : Banane → nein (ich weiß ja, Banane widerspricht allem was davor gesagt wurde, aber bei gelb und Frucht kann ich einfach an nichts anderes denken), Etwas später haben wir dann Guave gekauft. Ich hatte sie nie davor gesehen. Was meine mexikanischen Begleiter sichtlich überraschte, eine englische oder gar deutsche Übersetzung existiert nicht und so würde ich die Guave irgendwie schon als exotische Frucht bezeichnen. Für Europa haben wir festgestellt, dass wenn es Guave überhaupt zu kaufen gibt, dann auf jeden Fall schwieriger als Mango oder Annanas etc., was für einen Mexikaner deutlich exotischer ist (wie einnig wir Europäer uns immer sind ;-)). Es ist interessant zu sehen wie in einer anderen Kultur Vorstellungen wie „Alltägliches“ und „Exotisches“ mit einander kollidieren.

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Raimar am Donnerstag, 20. November 2008

Vier Stück von den folgenden Kursen werden bleiben. :-)

ECE 4131 – Introduction to Digital Signal Processing

CSE 4095 – Special Topics in Computer Science and Engineering – Computational Genomics

CSE 4703 – Principles of Computer Graphics

CSE 5095 – Special Topics in Computer Science and Engineering – Scientific Visualization

CSE 5304 – High-Performance Parallel Computing

CSE 5850 – Information and Data Security

Frank am Mittwoch, 19. November 2008

Ich kenn ja Leute die träumen seit Jahren von einem Burger King Lieferservice (hey, Starki!). Ich selber fand die Idee eigentlich auch immer schon sehr verlockend, aber hier ist es um so geiler weil man einfach oft keinen Bock mehr auf Reis hat. Da wird der Wopper zum wahren Festtagsessen :)