Raimar am Mittwoch, 12. November 2008

Mir ist bisher kein so wahnsinnig riesiges Konstrukt wie die US Immigration Law begegenet. Leider ist man diesem riesen Apparat hilfslos ausgesetzt, insbesondere meine Mexico Besuchspläne sind davon betroffen.
Das Problem ist generell die totale Macht der Immigration Officer, ich erfülle alle Vorraussetzungen Mexiko zu besuchen. Um hier mal etwas weiter auszuholen:
Ich habe nur ein Visum bis Ende Dezember 2008, das Visum ist nur nötig für die Einreise. Um legal im Land zu bleiben braucht man valides Visavordokument (bei mir ein DS-2019), das habe ich schon bis Mai 2009. Eigentlich wäre das kein Problem nach Mexiko zu fahren, ich komme aus keinem Terrorstaat, ich habe alle Dokumente und güligen Pass. Die Automatic Visa Revalidation würde greifen und alles wäre kein Problem, wenn da nicht die unendliche Macht der Immigration Officer wären. Sogar ein gültiges Visum ist in den USA nur eine Vorraussetzung für die Einreise beim Office und ist an kein Recht zur Einreise gebunden.
Nun bin ich in einer Art Zwickmühle, einerseits würde ich gerne nach Mexiko, habe alle Dokumente und es sollte normalerweise auch alles klappen. Andererseits habe ich bei der Einreise Probleme muss ich nach Deutschland für ein neues Visum, ihr könnt euch vorstellen wie teuer das wird! Wegen ein paar Tagen Mexiko.
Mal sehen, ich werde nächsten Wochen nochmal beim DISP vorbeischauen. Der Officer meinte es wäre risky, aber ich würde gerne wissen ob es da mal Probleme gab oder ob das eher eine abstrakte Gefahr ist. Im Zweifel muss ich halt auf Mexiko verzichten, was natürlich schade wäre.