Kaum zu glauben, ich hab gerade mal in meinen Kalender geschaut: Mein Abflug aus JFK ist in meiner 42. Woche nach der Ankunft an der selben Stelle. Umso erstaunter war ich als ich gesehen habe dass der heutige Tag in der 21. Woche liegt. Also genau Halbzeit! Nochmal so lang und ich bin wieder zu Hause!
Ich denke das ist nun ein guter Zeitpunkt um mal ein klein wenig zu bilanzieren:
Was habe ich bisher mitgenommen? ein Semester, 234 Blog Posts, viel Spannendes gesehen, noch mehr tolle Leute getroffen, massig Meilen per Flugzeug, Auto oder zu Fuß zurückgelegt und last but not least: Unileben in den USA erlebt. Sicher ist: Ich hätte es wahnsinnig bereut wenn ich damals nicht in den Flieger gestiegen wäre. Ich habe bisher schon wahnsinnig viel gelernt und zwar primär nicht Fachliches. Ich hatte nicht viel Ahnung was mich hier erwarten würde, ein Land das man nur aus Filmen kennt. Das viele Lesen und Informieren hat es auch nicht Greifbarer gemacht. Aber nach einem halben Jahr weiß man langsam wie das Land, oder zumindest Neu-England und seine Leute ticken. Am meisten fällt mir das auf wenn ich mit den grad frisch eingetroffenen Jungs von Chris quatsche: Was für die alle neu, aufregend, nervig oder komisch ist, ist für mich Normalität. Ich bin hier angekommen! Um nochmal zum lernen zurück zu kommen: Wahnsinnig viel habe ich auch über zu Hause gelernt, über all die Dinge die uns nerven und all die Dinge die für uns Selbstverständlich sind.
Nicht alles ist perfekt gelaufen, oft ging auch etwas schief oder daneben. Aber vom derzeitigen Standpunkt gesehen war das alles kein Problem inbesondere dank des guten und hilfsbereiten Umfelds, sowohl von Uni‑ als auch von Kommilitionenseite.
Meine Zwischenbilanz will primär sagen: Leute, bekommt euren Arsch hoch und bewerbt euch! Ich weiß dass inbesondere Ulm viele Plätze und wenig Bewerber hat! Sei es nun für Erasmus oder die diversen Landes‑ oder Uniprogramme. Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!
Stk habe ich ja schon soweit!
Finanziell ist es auch dank diverser Stipendien und Erasmus-Zuschüsse wirklich gut zu stemmen, das wirklich Teure ist das rumreisen!
Nun noch ein paar Worte zum Blog:
Ihr wart ja bisher immer live dabei, und das soll sich auch nächstes Semester nicht ändern. Schließlich steht noch viel an: neue Kurse, Spring Weekend, Spring Break, Frühling, Semesteralltag und der kommende Abschied. Sicher genug Stoff um hier das Blog mit hoffentlich interessanten Stories und Bildern zu füllen.
Ich will trotzdem allen Danken die hier fleißig gelesen, kommentiert und gemeckert haben
Ohne euer Feedback und die stetig monoton steigende Zugriffszahlen wäre meine Motivation wahrscheinlich schnell abgefallen!
In diesem Sinne: Euch allen einen Guten Rutsch in ein sicher spannendes 2009! Wo auch immer ihr sein werdet!
Insbesondere gehen die Grüße nach: Deutschland (Ulm, Freiburg, München, …), USA/Kanada (Wo immer ihr auch alle steckt: Miami, New York, San Diego, Montreal, Portland und natürlich Storrs :D), Thailand, Mexiko, Finnland und Australien. See you in 2009!
Achja: Wir werden uns morgen in Richtung Boston aufmachen!







Mittwoch, 31. Dezember 2008 um 09:06 |
not too bad! Ⅰ like
Donnerstag, 1. Januar 2009 um 22:48 |
/cheer
Frohes Neues! Hm, was meinst du, ob die Stipendienplätze wieder voll werden bei dem ganzen Obama-Hype?
Mittwoch, 7. Januar 2009 um 22:18 |
Tja, mir fiel damals der Vergleich mit der Achterbahn ein:
Ein Auslandsjahr ist wie eine Achterbahnfahrt: klar, solange es weit weg ist, sagt man, dass man das mitmacht. Plötzlich hängt man dann mit drin und überlegt sich, was das eigentlich soll – aber irgendwann gibt’s kein Zurück mehr, auch wenn man das vielleicht gerne hätte. Aber sobald der Zug dann losgefahren ist, sollte man sich zurücklehen, es genießen – denn schwupps ist es vorbei und man will nochmal!