Auf besonders viele Vorbehalte stoßen seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 Studierende aus muslimischen Ländern, vor allem bei den notorischen Behördengängen.
In Nordrhein-Westfalen hat beispielsweise ein Fragebogen Ärger gemacht, den Männer aus 26 Ländern seit Ende 2007 auf der Ausländerbehörde ausfüllen müssen, wenn sie die Aufenthaltserlaubnis verlängern wollen: Ob man eine Flugausbildung habe, wird dort gefragt, ob man sich im Gebrauch von Chemikalien und Sprengstoffen auskenne oder zu einer terroristischen Vereinigung Kontakt habe.
„Unglaublich“, findet der Marokkaner Mourad Qortas, 31, diese Fragen. Qortas studiert Islamwissenschaften in Münster, bisher hat er sich wohl gefühlt, Probleme mit der Aufenthaltserlaubnis habe es auch nie gegeben. Mit dem Fragebogen werde aber eine ganze Gruppe unter Generalverdacht gestellt.
„Das verändert meine Sicht auf Deutschland“, sagt Qortas. „Ich habe das Gefühl, die wollen uns hier nicht.“ Qortas hat Klage vor dem Verwaltungsgericht Münster eingereicht, auch seine Hochschulleitung protestierte gegen den Fragebogen. Die Landesregierung hält bislang jedoch an der Praxis fest.
– via Spon.de
Ich sollte auch mal klagen …
Ich empfehle diese Artikel, das sind Methoden mit denen sich ein Land nicht gerade einladend zeigt.
Anders als alle anderen Länder, die auf dem globalen Bildungsmarkt um internationale Studierende konkurrieren, liberalisieren die USA also nicht sukzessive die Einreisebestimmungen, sondern errichten immer neue Hürden. Zwar hat die US-Regierung kürzlich die Arbeitsmöglichkeiten für ausländische Hochschulabsolventen erweitert, um Hochqualifizierte aus Naturwissenschaft, Ingenieurstechnik oder Mathematik im Land zu halten, aber der gesamte Bereich des Bildungstourismus scheint den Herren in Washington ziemlich schnuppe zu sein.
- via Transatlanticker







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