Tag 1
Mit etwas Verspätung schreibe ich heute meinen Bergsteigerartikel. Die Tour zum Nevado de Colima war wirklich anstrengend. Mit etwas Verspätung (wie in Mexiko üblich) sind wir am Samstag gestartet. Angesetzt war eigentlich 6 Uhr am Iteso, 8 loßlaufen… Am Ende dann halt 7 Uhr loßfahren und 10 : 30 loßlaufen (natürlich denkt man nur an sein gemütliches Bett während man sinnlos wartet ;-))
Der Aufstieg
Mit einigen Pausen sind wir dann 7 Stunden gegangen. Leider weiß ich nicht genau bei welcher Höhe wir gestartet sind. Am Ende waren es dann gute 3500. Ich habe versucht den Aufstieg in ein paar Bildern festzuhalten. Aber wie das so ist. Am Anfang habe ich viele schöne Aufnahmen gemacht und am Ende (des Aufstiegs + meiner Kräfte) nur noch stumm einen Schrit vor den anderen gesetzt und gehofft bald da zu sein. Schlecht geplant war mein Wasser. Die 1,5 Liter waren knapp zu wenig. Hinzukam meine Anfälligkeit für die Höhenkrankheit (kenn ich aus Peru und Bolivien) die sich mit pochenden Kopfschmerzen bemerkbar machte. So war ich Samstagabend ehrlichgesagt ziemlich fertig. Oben angekommen war ich erst mal froh trockene und warme Kleindung zu haben (der Versorgungsbus war bereits da). Nach einer Aspirin und einer Pause am Feuer sah die Welt schon wieder besser aus. Von unserem Lagerplatz hatten wir bereits einen schönen Ausblick auf den Gipfel.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Nacht
Die Nacht im Zelt war kalt. Es hatte unter Null Grad. Ich hatte in einem kleinen drei-Mann-Zelt einen Platz gefunden und damit mehr Glück als manch andere (Die Hauszelte sind da wirklich nicht geeigent). Mein Schlafsack hat mich so weit warm gehalten, dass ich immer so zwei Stunden schlafen konnte, um mich zwischendrinn wieder ein bisschen warm zurubbeln. Letztendlich bin ich aber häufiger aufgewacht weil andere Leute gefroren haben (und das lautstark mitgeteilt haben). Fehlende Ausrüstung wird durch Härte ersetzt.
Der Hund
Mit auf der Tour war auch ein Hund. Er hieß glaub ich „Banio“ – bin mir nicht sicher. Er ist am Samstag schon doppelt so viel gelaufen wie alle anderen. Immer vor und zurück, um zu kontrollieren ob alle da sind und in den Pausen hat er fröhlich apportiert. In der Nacht beschütze er uns (Im Klartext: alle Leute die ein paar Meter weg sind, um auf Toillete zu gehen, hat er beim ankommen erst mal angebellt). Keine Ahnung wo der seine Kraft hernnahm. Am morgen war er erst mal verschwunden. Wir dachten schon, er sucht sich neue Freunde, aber der Besitzer hat sich keinen großen Kopf gemacht. Getroffen haben wir den Köter auf halber Höhe wo er auf uns bereits wartete …
Tag 2
Am Sonntag ging es mir deutlich besser… Kopfweh weg, hoch motiviert und bei Kräften ging es loß mit dem Aufstieg. Zunächt an eine Art Sandhügel. Jeden Schritt nach zur Hälfte wieder nach unten rutschen Ich war froh wenigstens gute Schuhe gehabt zu haben. Viele sind da einfach mit Sportschuhen hoch. Danach war Klettern angesagt.
Einen schönen Blick hatte man immer wieder auf den Vulkan (einen der gefährlichsten der Welt). Er ist direkt neben an und ein paar Meter niedriger, so dass man schön in ihn hinein sehen kann.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abstieg
Der Abstieg war länger als gedacht (Da war sogar der Hund ein paar mal fertig *schadenfreude*). Erst zurück zum Lager, packen und dann den nach unten. Am Schluss konnte ich kaum noch laufen und hatte auch die nächsten beiden Tage erst mal Muskelkater. War wunderschön der Ausflug. Mal ein bisschen was anderes.
Vielecht kommen noch ein paar Bilder dazu. Viele hatten gute Kameras dabei. Da finden sich bestimmt noch mehr Bilder wo ich drauf bin.







Samstag, 1. November 2008 um 07:03 |
Wow, sieht echt schoen aus da oben! Wenigstens hattet ihr einen schoenen Ausblick als Belohnung…..wir sind 3 Tage durch den Himalaya gestiefelt um dann genau nix zu sehen da es nebelig und regnerisch war, hat sich also total gelohnt 2 Naechte lang zu frieren.
Samstag, 1. November 2008 um 12:54 |
Woooow, da weisste hinterher auch, was du geschafft hast… respekt!