Nachdem ich ja schon vor zwei Tagen geschrieben habe, was mir in Arandas Gott sei Dank nicht passiert ist, kommt heute der Teil, was ich die ganze Zeit so gemacht habe.
Die Ranch
Ich habe zusammen mit ein paar mexikanischen Freunden und einem Spanier das letzte Wochenende auf einer Ranch verbracht. Sie war ziemlich groß (Betten für mehr als 20 Leute). Außen herum waren nur Agavenplantagen so weit das Auge reicht. Agave ist der Grundbestandteil von Tequila – was irgendwie das einzige ist, was sie in Arandas produzieren. Viele Leute haben deshalb auch nur einen Ferienwohnsitz in diesem Dorf – so auch die Eltern von Alan, der uns eingeladen hatte. (die Steinhütte ist nicht die Ranch ;-) )
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Das Dorf
Kleiner Einwurf zu dem Begriff Dorf. Ich habe grade mal bei wikipedia nachgeschaut – es waren 2005 immerhin 80193 Einwohner. Der Begriff „pueblo – Dorf“ wird hier irgendwie inflationärer verwendet. Wobei ich zugeben muss, dass Arandas auf mich eher wie ein Dorf, als eine Stadt (Wird ein Gebilde gleicher Größe in BW nicht sogar „Großstadt „genannt
Ich glaube das liegt vor allem daran, dass sie einfach mehrere Dörfer, als eines zusammenfassen.
Sonntags
Sonntag sind wir auf eine Autoshow mit kleinem Volksfest gegangen. Alles war schon in der Stimmung des Unabhängigkeitstages am Montag – Überall Flaggen, Banner etc. Ungefähr halt so wie in Deutschland bei einer Europa‑/Weltmeisterschaft
Wir sind eher zufällig da gelandet, weil ein Cousin von Alan, dort mit seiner Band gespielt hat. War aber ganz nett (und es gab einen Begrüßungstequila umsonst)
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Essen
Auf der Ranch gab es irgendwie nie was zu essen. Also haben wir uns im Dorf versorgt. Dabei blieb die Warnung des Itesos auf der Strecke, nichts von der Straße zu Essen, da dort keinerlei hygenische Mindestanforderungen eingehalten werden. Genaugenommen haben wir jeden Tag drei Mahlzeiten auf der Straße eingenommen … Und Tortillas, mit Bohnen und Chili als Frühstück sind auch gewöhnungsbedürftig. Geschadet hat es nichts – meinem Magen geht es bis heute gut.
Man beachte auch die tollen Teller in Plastikbeuteln
(Hat Raimar nicht so was mal geschrieben? Finde das grade nicht …)
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Unabängigkeitstag
Montag abend wurde die Unabhängigkeit gefeiert – Mit Feuerwerk und Straßenfest. Leider haben wir den Schwur verpasst, weil irgendwer der Meinung war, der sei um 12 – war halt doch schon eine Stunde früher. Egal – das wichtigste haben wir mitbekommen.
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Dienstag war dann eigneltich nur noch ausschlafen und nach GDL zurückfahren. Musste am abend noch ein Übungsblatt machen. Zum Glück nur Web Programmieren – das war in ner halben Std erledigt.
Fazit
Ich hatte ein sehr schönes (verlängertes) Wochenende ohne Computer, Fernseher, Internet







Sonntag, 21. September 2008 um 12:00 |
das essen auf bild 3 sieht mal verdammt lecker aus :X
Sonntag, 21. September 2008 um 20:43 |
Ja ich weiß. Das war auch der Grund warum ich ein Foto davon gemacht hab.
War aber gar nicht soo übel. Nur die Knochen in der Suppe waren halt gewöhnungsbedürftig. Immer so die Finger in der Suppe haben … komm mir da so vor wie ein Hund.