Meine Vorlesungen hier in Mexiko haben von ihrer Struktur hier mehr mit einer deutschen Oberstufe, als einer deutschen Universität gemeinsam. Man sitzt in kleiner Runde mit einem Dotzenten in einem Seminarraum, neuer Stoff und Übungsaufgaben wechseln sich ab, die Studenten werden eingebunden.
In Betriebssysteme gibt es am Anfang jeder Stunde eine Fragerunde. Die Frage sind zwar leicht (Darf ein Anwendungsprogramm auf die Hardware zugreifen? j/n), es wird aber erst nach der Frage mittels Skript bestimmt wer sie zu beantworten hat. Was zumindest mich dazu zwingt, jede einzelne Frage im Kopf schon mal vorzuformulieren.
Auch bekommt man hier mehr Unterstützung beim Lösen von Aufgaben. Die Assembler Entwicklungsumgebung wurde detailliert beschrieben, einfache Programme werden im Unterricht durchgegangen, inkl. Beteiligung der Studenten (Das Flussdiagramm vom memcopy habe ich hin bekommen)
Der Vorteil davon ist, dass ich hier mehr tue als während dem Semester für eine deutsche Vorlesung und dementsprechend auch schneller lerne. Auf der anderen Seite bekomme ich aber auch mit, das mexikanische Studenten schon ihre Probleme haben, mit Aufgaben die nicht explizit so im Unterricht dran kamen. In so fern habe ich den Riesen Vorteil, beides mal zu erleben
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