Diesmal kommt hier ein Thema über ein eher alltägliches Thema, nämlich wie das hier in den Dorm abläuft. Grob kann man sagen dass man hier unglaublich bemuttert wird, in jeder Hinsicht. Als erstes möchte die Uni nicht dass man hier Angst haben muss, und damit sicher niemand Angst haben muss gibt es einen Uni-eigenen Escort Service. Den kann man anrufen wenn man Angst hat und der bringt einen dann sicher nach Hause. Nun dürft ihr raten welche Gruppierung hier diese sinnvolle Institution schamlos ausnutzt? Die Deutschen natürlich, trotz des obligatorischen „We are not a taxi service“ wurden wir alle schön vom einen Ende des Campus zum anderen Ende gefahren. Interessant ist auch das bestellen denn man dort alle Namen angeben die mitfahren da ja nur zwei Fahrten pro Tag und Person möglich sind. Deutsche Namen sind nämlich für den Menschen an diesem Telefon nicht gerade Zuckerschlecker. Da werden aus 4 Vorname/Nachname Kombinationen leicht mal 8 Leute
Ein weiterer Punkt ist der Dorm, hier gibt es eine unglaublich lange Liste von Regeln. Es ist nicht erlaubt Mehrfachstecker oder Verlängerungskabel zu nutzen, es ist nicht erlaubt dass mehr als 5 Leute in einem Zimmer sind und so weiter. Damit das auch funktioniert gibt es eine Institutions namens Community Assistant, kurz CA. Dieser Student wacht über seinen „Block“ und sorgt für das einhalten der Regeln. Insbesondere ist er befähigt einmal im Semester eine „Health & Safety Inspection“ durchzuführen. Das bedeutet man hat einen Zettel an der Zimmertür das für die nächsten 24h einen CA ankündigt der das Zimmer inspiziert und die Rauchmelder testet. Insbesondere ist dann darauf zu achten dass es aufgeräumt ist und kein Alkohol rumsteht. Ihr findet das krass? Ja, ich auch.







Freitag, 22. August 2008 um 10:15 |
Soso, du nutzt den „Escort Service“ bis zu dir nach hause… *g*
Freitag, 22. August 2008 um 12:06 |
waahh, wie kann man ohne mehrfachstecker leben? ^^
aber wenn schon dann auch mit Golfcaddies, hihi.
Und ein Uni-Escort-Service ist ja echt drollig… sowas sollten wir in Ulm auch einführen, die im Westen werden sich freuen
Ist das eigentlich üblich dass jeder seinen Kühlschrank im Zimmer hat, oder ist das ein Addon bei dir? Habt ihr dann auch ne Gemeinschaftsküche? Stimmts dass die meisten eher auswärts essen gehen als selbst was zu machen?
Freitag, 22. August 2008 um 16:27 |
Also unter nem Escort Service hab ich mir was anderes vorgestellt… und interessant, dass die Amis auch doitsche Tugenden uebernommen haben – lang lebe der Blockwart, wa? :->
Freitag, 22. August 2008 um 21:44 |
auja, mitm escort service von der mensa in die Fachschaft
Samstag, 23. August 2008 um 14:21 |
da weis man wenigstens wo die studiengebühren hingehen…
und raimar schnorrt einfach mit
Samstag, 23. August 2008 um 22:37 |
USA:
> es ist nicht erlaubt Mehrfachstecker oder Verlängerungskabel zu
> nutzen
Mexiko:
> Man kann zwei Verlängerungskabel aneinander schließen ohne die
> Sicherung rauszuhaun und einen elektrischen Schlag zu bekommen. Drei
> sind zuviel.
[Fabis Blog >> http://knolli.net/
Samstag, 27. Dezember 2008 um 14:37 |
Escort Service dürfte in diesen Zusammenhang nicht ganz richtig sein, obwohl Escort Begleitung heißt. Wenn man diesen Begriff nur ein mal auf einer Website mit der Endung *.edu verwendet, bekommt man sofort eine Mail vom Systemadmin der UNI, jeden falls ist es meine Erfahrung. Mit den Regeln auf dem Zimmer, will man wilde Partys, Brände (Steckdosenleisten)auf den Zimmern verhindern. Aber wie machen es die Amerikaner bei Iher Weihnachtsbeleuchtung, etwa für jede Lichterkette eine Steckdose? Aussserdemfinde ich es nicht schlecht, wenn jemand die Rauchmelder mal auf Funktion kontroliiert. Aber unter Escort Service verstehe das Angebot wie unter … . Aber seit froh, dass sich jemand um euch kümmert, es ist keine selbstverständlichkeit in der USA.
Samstag, 27. Dezember 2008 um 18:44 |
> Escort Service dürfte in diesen Zusammenhang nicht ganz richtig
> sein, obwohl Escort Begleitung heißt. Wenn man diesen Begriff nur
> ein mal auf einer Website mit der Endung *.edu verwendet, bekommt
> man sofort eine Mail vom Systemadmin der UNI, jeden falls ist es
> meine Erfahrung.
Doch, das ist der richtige Begriff: „The Escort Service is provided by the UConn Police Department to all members of the university community…“ von police.uconn.edu. Er hat nur im Deutschen eine andere Bedeutung. Ich glaube auch kaum dass die schon eine Abmahnung des Uni Admins bekommen haben
> Aussserdemfinde ich es nicht schlecht, wenn jemand die Rauchmelder
> mal auf Funktion kontroliiert.
Da kann man nichts gegen sagen, aber gegen die Methoden wie das geschieht.
> Aber seit froh, dass sich jemand um euch kümmert, es ist keine
> selbstverständlichkeit in der USA.
An US Unis ist das die Regel. Manchmal ist man froh drum, manchmal nervt es.
Samstag, 27. Dezember 2008 um 23:23 |
In Deutschland wird beim Schaden durch ein defekten Rauchmelder keiner zu Rechenschaft gezogen, im Gegensatz in der USA.
Die Gefahren die von Steckdosenleisten ausgehen, werden in Deutschland unterschätzt. Die Gefahr ist folgende: Die Leitung mit dem Querschnitt 1,5 mm² die zur Steckdose führt, wo die Steckdosenleiste angeschlossen ist mit einer 16 Amper Sicherung abgesichert. Fast alle Leitungen von Steckdosenleisten haben aber nur ein Querschnitt von 0,75 mmm² (max. 10 Amper)und wenn jetzt Jemand mehr Leistung als die 10 Amper über die Steckdosenleiste verbraucht kann es zu einen Brand kommen, deswegen keine Steckdodenleisten.