Genau genommen so ca. 9 Stunden :). Die letzten Tage hier habe ich damit verbracht erst alles in Ulm in Umzugskartons zu verpacken, bei meinen Eltern abzuladen und hier dann wieder zu sortieren was mit darf und was in der Garage bleibt – anfangs hat das noch mit „Lyon“ und „nicht Lyon“ Kartons in Ulm super geklappt, gegen Ende dann nicht mehr…Umziehen is wohl doch nicht so einfach wie gedacht, aus meinen anfänglich 4–5 geplanten Umzugskartons wurden ganze 11 Stück und 4,5 Autoladungen. In so ein Zimmer passt doch mehr als man denkt ;-). Aber gut, jetzt ist alles für Lyon im Auto und es darf gerätselt werden was ich vergessen habe – für richtige Tipps gibt es eine Tafel Schokolade!
Nächster Blog-Eintrag dann von Frankreich, vorausgesetzt ich finde da irgendwo dieses Internet…eigentlich hat ja mein Wohnheim welches, doch Erfahrungsberichten zufolge ist das alles andere als verlässlich :(.
Achja noch was im Vergleich zu Ulm…ich habe bisher noch nicht geschafft auf der HP irgendwo einen Plan zu finden welche Vorlesungen wann und wo stattfinden – wohl überall das gleiche Problem ;-). Zumindest weiß ich, dass nächsten Montag mein Semester beginnt.
Nachdem ich nun endlich meine Anwendungsfachprüfung erfolgreich hinter mir habe, kann muss ich mich langsam darum kümmern was ab dem 1. September ansteht. Für alle die es noch nicht mitbekommen haben: ich werde ab diesem Tag an der CPE Lyon in Frankreich für vorerst ein Semester studieren.
Ja Frankreich…das Land da neben uns in dem die Franzosen leben! Über diese scheiden sich wohl die Geister. Ich habe nun von „WTF, biste verrückt!?!“, „Und warum gerade Frankreich?“, „es gibt doch so viele schöne Länder“ bis hin zu äußerst positive Meinungen wie „so genial! Du wirst eine tolle Zeit haben!“, „bin voll neidisch, Frankreich ist sooo toll“ bekommen. Bisher habe ich persönlich eigentlich hauptsächlich positive Erfahrungen mit Franzosen gemacht – mal von der Hexe die Cours de Revision Ⅱ an der UUlm hält abgesehen. Aber jut, ich werde es sehen und hier dann immer schön über die lustigsten, kulturellen Eigenheiten berichten. Hier hatte ich nun auch den Fokus meines Blogs gedacht.Ein reines Reisetagebuch nach dem Motto „heute war ich hier“, „morgen dort“, „gestern sonst wo“ finde ich persönlich immer recht langweilig. Natürlich wird davon auch was hier landen, aber eig. möchte ich über die Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten beider Nationen berichten. Aber selbstverständlich ist das ein Blog für dich als Leser, d.h. wenn ich hier schreibe und keinen interessierts ist das nix => bitte geb mir schön Input was du wissen willst und was lieber nicht ;-).
Nun vielleicht noch einige Worte warum ich gerade zur CPE kam. Generell muss ich wohl sagen, dass Frankreich nicht unbedingt meine erste Wahl war. Eigentlich wollte ich nach Irland…leider hat die uulm in Richtung der Inseln überhaupt keine Kooperationen – Fr. Habermalz hat das damals so ausgedrückt, dass die Engländer & Co ihre vermeitlichen Elite-Unis nicht mit ERASMUS-Leuten überflutet haben wollen und sich somit mit Kooperationen stark zurück halten. Das hat mir eigentlich schon gereicht um dort nicht hin zu wollen – was will ich mit einer Uni die mich nicht will? Also was für Alternativen…Norden ist mir zu kalt, Spanisch kann ich nicht, dazwischen liegt Frankreich, da hab ich die Sprache immerhin mal 5 Jahre gelernt :). Nun gibt’s hier Rennes und seit kurzem auch Lyon für Informatiker…in Rennes war ich mal 2 Tage im Urlaub, ein 20.000 Einwohner-Städtchen, das mir nach den 2 Tagen schon zu langweilig wurde => also Lyon mit 1,3 mio Einwohner? Hört sich doch zumindest vom Umfeld mal ganz gut an. Dann noch was ist unter „École supérieur de chimie physique électronique de Lyon“ zu verstehen? Und was hat das mit Informatik zu tun? Prinzipiell nicht viel, aber es gibt auch einen Informatikbereich der sich hauptsächlich auf hardwarenahe Themen und Computergrafik spezialisiert => CG bei Lensch fand ich sehr cool, also warum sich nicht in die Richtung etwas fortbilden? Auf meine Kurse gehe ich aber später mal noch genauer ein.
Also nachdem die Entscheidung stand, nix wie ab bewerben und sofort auch ne Zusage bekommen – von den ca 100 ERASMUS-Leuten die jetzt ins Ausland gehen als erster im April *hrhr*. Ebenso hat die Frau im int. Office von Lyon mir auch alle Fragen per Mail immer innerhalb 2h beantwortet (recht stressig, da Mails in Französisch auch noch nicht zu meinen Spezialitäten gehören), mit zwei Mails ein Wohnheimszimmer reserviert und mich dann im July mit einem fetten Umschlag an Infomaterial (von Stadtplan, Metroplan, Stadtinfo, Grußworte von sämtl. Offiziellen bis hin zu einem 40-seitigen Prospekt über Clubs wie Sport, Musik, Theater, usw) versorgt => muss wohl super organisiert sein :). Bisher fühlt es sich zumindest so an, dass man nicht eine Nummer unter vielen ist, sondern genügend persönliche Ansprechpartner hat.
Man merkt allerdings, dass schon erheblichen Wert auf die Sprache gelegt wird…ich will wetten die meisten Unis schicken ihre Informationen in Englisch durch die Gegend…meine lieben Franzosen natürlich nicht ;-). Aber gut, ich gehe auch nach Frankreich um die Sprache zu lernen – habe auch franz. Vorlesungen. Ich merke immer wieder wie genial es ist einfach zwischen Engl. und Dt. zu wechseln, was durch meinen Australienaufenthalt recht gut geht…ich hoffe das klappt dann in 5 Monaten auch noch mit Französisch, denn die einzige Möglichkeit eine Sprache zu lernen ist wohl in dem Land zu leben. Also we will see oder on va voir. Über die Sprache in diesem Blog habe ich mir auch Gedanken gemacht…in meinem Australienblog war es desöfteren ein Problem, dass Ausis nichts damit anfangen konnten weil er auf Deutsch war…eig. wäre ja konsequent das hier in Franz. zu machen, aber dazu reicht mein Französisch leider noch nicht…also wundert euch nicht wenn sich irgendwann mal die Sprache in Englisch ändert. Französisch werde ich wohl nicht bloggen, weil das zuviele einfach nicht können.
Achja weil ja gerade Google StreetView hier so in der Kritik steht…ich würd’s glaub auch nicht so cool finden mein Haus dort zu sehen, aber ich hab es nun für Lyon echt lieb gewonnen (in Frankreich sind fast alle Straßen abfotografiert und online). Somit konnte ich mich schon etwas über das Umfeld in dem ich dann demnächst leben werde informieren. Will ich euch nat. nicht vorenthalten, hier meine Wohnheimsaddresse:
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Gerade mal 5min zu Fuß von der CPE entfernt und ca. 5km in die Innenstadt, also mal wieder in Fahrraddistanz :-).
So far…d.h. ich werde in der Nacht vom 31.8. auf den 1.9. so gegen 2 Uhr mit meinem Auto durch die Schweiz in Richtung Lyon fahren :-). Zum Glück fahr ich nicht mit der Bahn, denn wer weiß wo ich ankommen würde: „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ Bis dahin steht noch ausziehen auf dem Programm und achja ich verlasse Ulm am 28.8. um danach noch paar Tage bei meinen Eltern zu haben.
Ich hoffe hier einen informativen, lustigen Blog zu hinterlassen, natürlich freue ich mich über jeden Kommentar zu meinen Beiträgen!
Bevor ich nun jetzt hier anfange meine Erlebnise in Lyon (Frankreich) festzuhalten möchte ich mich ganz herzlich bei Raimar und Ferdi bedanken, dass ich ihre tolle Platform nutzen darf!
Nach Hause gehen, genau das wird in wenigen Stunden passieren. Im Moment sitze ich in Hanoi bei Chinhs Cousins und schlage mir die Nacht um die Ohren, da ich beschlossen habe, dass es sich für 2 Stunden nicht lohnt ins Bett zu gehen. Gerade käpfe ich etwas mit der Müdigkeit, aber in etwa einer Stunde muss ich dann zum Flughafen aufbrechen. Mein Plan ist einen Stadtbus zu nehmen, der etwa eine Stunde dauert. Aber dafür muss ich erst noch zur Kim Mã Busstation kommen. Am besten mit nem Taxi, das einen nicht betrügt.
Es wird sich alles bald aufklären.
Und so kann ich nur etwas wehmütig sagen: „Auf Wiedersehen Vietnam, China und Asien!“ 再见
Ich habe einst von einem Chinesen gehört, dass Nanjing (南京) die grüne Stadt, bzw die grüne Lunge Chinas genannt wird. Da muss er sich vertan haben … Nanning (南宁) ist offiziell die grüne Lunge Chinas. Und das kann ich im Gegensatz zu Nanjing definitiv bestätigen. Es mag auch am tropischen Klima liegen, aber diese Stadt ist wirklich schön … man wird hier wie in einer echten chinesischen Stadt als Ausländer noch angestarrt, es gibt ganz viele Motor-rickshaws, alles ist mit wilden Urwaldbäumen gesäumt, es gibt jeden Tag mindestens einen Platzregen, überall zwischen den Hochhäusern stehen noch gammelige Buden, … Das einzige, was mich hier etwas unglücklich macht ist das Essen. Wenn man alleine unterwegs ist, mag man ja nicht so in die großen Restaurants. Also sucht man nach kleinen Restaurants und Buden, die es auch zu Hauf gibt. Und sie alle haben nur Mifen (米粉), also Reisnudeln mit eingelegtem Gemüse, wahlweise Scharf und Schweinefleisch (Schweinehaut ist nicht mehr so populär) angebraten, in Suppe oder roh. Ich finde es hat ein bisschen was von Nudelsalat mit Essig und Öl.
Die letzten Tage war ich eher faul und bin im Haus geblieben. Ich hab mir gestern noch den Volkspark und die Innenstadt angeschaut. Ansonsten hab ich abends etwas mit Martin unternommen. Dabei durfte ich gestern auch gleich mehrere Beziehungskrisen miterleben und in gewisser Weise auch vermitteln. Gutes Sprachtraining für mein Chinesisch. Ich werde gleich auch nochmal mit ihm und Barry am Fluss sitzen und Hähnchenflügel schnabulieren. Morgen um 10 : 00 gehts dann nach Vietnam, sofern der Hostelbesitzer noch mein Visum beischafft…
Ja Visa für Vietnam zu bekommen ist ganz einfach. Das kann man in den Hostels kostenlos erledigen lassen. Den Bus nach Vietnam nimmt man an der Landong-Busstation, die mit dem Stadtbus auch einfach zu erreichen ist. (Buslinie 6 vom Bahnhof zur Busstation). Das Ticket für den Bus nach Vietnam hab ich mir auch über das Hostel kaufen lassen (Kommission 30 Yuan). Ich habe auch gehört, dass man von hier auch mit dem Zug nach Hanoi fahren kann. Also alles ganz easy.
Da ich nun etwas Zeit habe, solange ich auf mein Visum für Vietnam warte, dachte ich, ich könnte doch kurz mal nen Statusbericht abgeben. Ich bin gestern Morgen gut am Nanninger Bahnhof angekommen, hab mich vollregnen lassen und bin in das Nanning-City-Hostel eingezogen. Ein Amerikaner hat in einer richtig schönen Apartment-Siedlung eine 3-stöckige Wohnung gekauft oder angemietet und betreibt darin sein Hostel. Nanning ist eine schöne Stadt und im Vergleich zu vielen anderen Städten Chinas wird hier im Straßenverkehr so gut wie nie gehupt. Ich bin ganz überrascht über die Stille.
Der Hostelbesitzer hat mich auch gleich mit einem Deutschen, namens Martin, hier bekannt gemacht, der mit 40 Jahren seine Sachen gepackt hat um hier in China zu leben. Er ist drauf und dran eine Metzgerei zu eröffnen. Leider kann er kein Chinesisch und auch recht wenig Englisch, was die Sache etwas schwieriger macht. Er hat mich gestern ein bisschen durch die Stadt geführt und prompt hatte ich nen Sonnenbrand, obwohl die Sonne den ganzen Tag durch Wolken verdeckt war. Abends waren wir mit seinen chinesischen Freunden beim Karaoke. Fast jedes englische Lied war dort falsch geschrieben in der Datenbank. Gefunden hab ich dennoch einiges.
Morgen muss ich mir wirklich auch noch was anschauen hier. Es gibt zumindest 2 Parks im Stadtgebiet, die alle nicht so schlecht sein sollen. Außerdem gibt es noch einen künstlichen See, auf dem es Abends immer eine Lichtershow zu sehen ist. Jetzt wo ich die Lichtershow in Hongkong verpasst habe, kann ich das ja hier wieder gut machen.
Um die Sache nicht ganz so kompliziert und langweilig zu machen, halte ich mich nicht an die Chronologie unseres (Maik und Ich) Hongkongaufenthaltes und berichte einfach über den Trip nach Macau:
Hier:
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kann man eine Fähre nach Macau nehmen, die erschreckenderweise doch nicht ganz so billig ist. So starteten wir unseren Tagesausflug nach Macau mit einem windschnittigem Boot, das so durch die braune, stürmische See raste. Vor uns wurde munter gebrochen und auch mir wurde ein bisschen flau im Magen. Dennoch kamen wir ohne Zwischenfälle an und konnten uns über einen relativ angenehmen Tag freuen.
Das tolle an Macau ist, dass man um alles wichtige zu sehen wirklich nur einen Tag braucht. Im Gegensatz zu Hongkong, das den Spagat zwischen superschick und supergammlig macht, hat Macau eher den Anschein einer postapokalyptischer mediterranen Zombiestadt, ohne Zombies, brennenden Autos und Raketenwerfern. So als wäre es hier mal schön gewesen, bevor man alles vergammeln lassen hat. Auf den Fotos sieht man das leider nicht, da ich nur die schönen Teile der Stadt fotografiert habe. Aber so im allgemeinen war Macau doch eher trostlos.
Wir sind einmal um die ganze Insel gelaufen und haben uns die einzige richtige Sehenswürdigkeit angesehen, wo man vor lauter Menschen gar nicht mehr durchgekommen ist. Dazu haben wir uns noch eine Kirche und einen Tempel angeschaut und nach einem Café gesucht. Wir haben es versäumt einmal ins Casino zu gehen, weil unser Rückticket nach Hongkong noch am selben Abend ging. Im Endeffekt geht man eigentlich auch nur nach Macau um ins Casino zu gehen. Wir sind schon etwas lame, aber dafür haben wir wirklich kulturell ausgeschöpft, was diese Insel zu bieten hat. Und nun betrachtet die Bilder
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Ich sollte heute eigentlich nach Chengdu in Sichuan fahren. Verena, die Projektleiterin des Goethe-Sprachzentrums hat mir durch Guanxi (关系) zu Neudeutsch „Connections“ eine Unterkunft dort besorgt und mir ganz viele Reiseoptionen vorgelegt und erläutert. Es wär echt schön geworden, denke ich. Ich wäre dann von Chengdu Richtung Himalaya gefahren und wär dann ein bisschen durch die Pampa gezogen, während meine ganzen Sachen, die sicher um die 30 Kilo wiegen, bei Verenas Freund in Chengdu geblieben wären.
Also das war zumindest der Plan. Nur leider geht das nicht immer auf, denn die Natur hat in vielen Teilen Chinas immernoch noch die Oberhand und so ist leider wegen Hochwassers der Zug ausgefallen. Leider erfährt man sowas erst im Bahnhof, wenn man auf den Bahnsteig gehen will. Und so habe ich etwa ne Stunde verbracht um rauszufinden, was eigentlich los ist, und das Ticket wieder zurückzugeben. Es gab teilweise richtige Tumulte an den Ticketschaltern im Bahnhof, weil sich die Leute beschwerten und man sich ewig anstellen musste um endlich mal an der Reihe zu sein, wobei das manche Chinesen umgehen wollten und dann von ihren Landesgenossen zurechtgestutzt wurden. Die Ticketsituation ist derzeit auch recht heikel. Ich musste auch schon die Reise nach Qingdao abbrechen, weil innerhalb der kommenden von 5 Tagen keine Tickets mehr da waren. Und so ist das hier und heute auch. Für die nächsten 3 Tage gibt es keine (Schlafwagen‑)Tickets mehr nach Chengdu oder Nanning und auf über 30 Stunden sitzen hatte ich keine Lust. Wenn man schon ein „alter Ausländer“ (老外, Laowai) ist, dann muss man sich doch ein wenig Luxus gönnen.
Das Ende vom Lied ist nun, dass ich am 23.7. von Nanjing direkt nach Nanning fahre um dort die Formalitäten für Vietnam zu erledigen und dann nach Vietnam zu reisen. Ich hoffe nur, dass die Züge dorthin nicht auch gecancelt werden, sonst muss ich mir nen 170 € Flug dorthin kaufen.
Irgendwie bin ich auch froh nicht zu fahren. In den letzten Tagen wars in Nanjing doch auch recht schön, und sofern man illegal mit nem Roller des ägyptischen Klassenkameraden, namens Islam, fahren kann, kann man auch mal schnell auf den 紫金山 (Zijinshan, Purple Mountain) oder zum 夫子庙 (Fuzimiao, Konfuziusmarkt) fahren und die Sommerabende verbringen. Außerdem kann ich mir jetzt überlegen, ob ich nicht doch noch ein Paket mit Sachen nach Hause schicke. Denn Übergewicht im Flugzeug ist doch recht teuer. Da zahle ich lieber 30 € Porto, als 300 € zuviel Gepäck. Alles hat seine guten Seiten, und solange man nicht in die hypothetischen Alternativdimensionen spicken kann, soll man über entgangene Gelegenheiten nicht traurig sein.
In diesem Sinne,
noch weitere schöne Sommerabende
Matthias
Ich habe lange nicht von mir hören lassen. Nun gibt es aber doch mal nen kurzen Statusbericht abzugeben, denn das Ende naht.
Viele Klassenkameraden sind mittlerweile schon nach Hause zurückgekehrt und ich bin einer der wenigen die hiergeblieben sind. Sowohl Flo, Jolien, als auch mein Mitbewohner sind letzte Woche gegangen. Nun hab ich mich auch schon aufgerafft und meine Abreise geplant. Die Pläne nach Qingdao (青岛) zu fahren sind leider geplatzt, weil es bis zum 22. keine Plätze im Zug mehr gab. Heute habe ich dann ganz einfach ein Ticket nach Chengdu (成都) in Sichuan (四川) für den 19. gekauft. Ich werde dann am 20. in Chengdu ankommen und mir Pandas und Urwald und so anschauen, bevor ich dann um den 25. rum nach Nanning (南宁) fahre. In Nanning kann man ganz easy ein Visum für Vietnam am dortigen Konsulat beantragen und dann per Bus nach Hanoi (河内) fahren. Dort treff ich mich dann mit meinem Mitbewohner Chinh und er führt mich ein bisschen durch Vietnam. Am 13.8. fliege ich dann zurück nach Deutschland und komme um 22 : 55 in Frankfurt an.
Ich habe gestern auch schon Besorgungen gemacht und Geschenke gekauft, aber mein Koffer ist jetzt schon so voll. Ich komme, glaub ich mit mindestens doppelt sovielen T-Shirts zuhause an. Also wer noch etwas haben möchte, melde sich bei mir schnellstmöglich. Das dumme ist nur, dass ich jetzt mit nem riesen Koffer durch die Gegend reise und eine Wage hab ich auch nicht. Ich werde sicher die 20 Kilo überschreiten. Ich werde hier auch Abschied von meiner orangenen Jacke nehmen, die mich über Jahre stets begleitet hat. Heute oder Morgen möchte ich auch noch ein Paket mit Büchern nach Hause schicken. Da muss man zuschlagen, wenn das hier so billig ist.
Ich habe auch noch unendlich viele Bilder, die ich hier noch nicht online gestellt habe. Wann das passiert, weiß ich nicht. Vielleicht kommt auch nur ein Best Of. Mal sehn.
Ich habe das Lied von Madsen:“Schön, dass du wieder da bist!“ geschickt bekommen. Ganz soweit ist es ja noch nicht, aber dennoch: „Ich freu mich auf Zuhause!“
Bis dann Matrosen
Hier bloggt bald der Sven …






